Medizinische Grundlagen _Hebammenstudium
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Afferentes Neuron
Die afferenten Neurone leiten die Impulse von unseren Sensoren hin zum zentralen Nervensystem.
Aktin
Aktin ist ein Strukturprotein, welches im Zytoskelett und in den Muskelfasern vorhanden ist Aktin ist in Zusammenarbeit mit Myosin (Motorproteine) besonders Wichtig für die Muskelkontraktion
Autophagie
Zelleigenes Material wird durch Lysosom verdaut
Axon
Axone sind längliche Ausstülpungen des Zytoplasmas von Neuronen. Sie entspringen am Axonhügel, der Verbindungsstelle zum Zellkörper, ziehen als dünne, kabelartige Fortsätze weiter und teilen sich in viele Endverzweigungen auf. Sie leiten Impulse zu andere
Chromatin
Die DNA zusammen mit den Proteinen (Histonen sowie Nicht-Histon-Proteine) wird als Chromatin bezeichnet.
Dendrit
Dendrite sind kurze, verzweigte Ausstülpungen des Zellkörpers (Neuron). Sie sind afferente Fortsätze, das heisst sie nehmen Impulse aus benachbarten Zellen auf und leiten sie weiter zum Zellkörper.
Diffusion
Ist ein passiv-ablaufender Prozess, der die Tendenz von Teilchen beschreibt, sich gleichmässig im Raum zu verteilen. Nach einer gewissen Zeit kommt es zu einer Durchmischung zweier unterschiedlicher Stoffe (Konzentrationsaustausch).
efferentes Neuron
efferente Neurone leiten Impulse von Gehirn und Rückenmark weg zu den Zielzellen oder diesen vorgeschalteten Zellen.
Exozytose
Aktiver Transportvorgang, bei dem Substanzen in membranumschlossene Vesikel, durch Fusion von Vesikel- und Zellmembran, aus der Zelle in den Extrazellulärraum ausgeschleust werden.
Gewebe
Als Gewebe bezeichnet man Zelleverbände überwiegend gleichartig differenzierter Zellen mit einer bestimmten Funktion. Es lassen sich vier verschiedene Hauptarten unterscheiden: Epithelgewebe, Binde - und Stützgewebe, Muskelgewebe und Nervengewebe.
Glykokalix
Hülle um die Zellmembran. Sie besteht aus antennenförmigen Zuckerketten an den Membranproteinen der Zellmembran. Sie schützt die Zelle vor mechanischen und chemischen Schädigungen und hält Fremdkörper sowie andere Zellen auf Distanz um unerwünschte Prote
Karyoplasma
Karyoplasma ist der zusammenfassende Begriff für alle Bestandteile des Kerninnenraumes. Es setzt sich zusammen aus: - DNA (Erbsubstanz) - einem oder mehreren Nukleoli oder Kernkörperchen - Nuklear-Sol (Gemisch aus vielen verschiedenen Proteinen)
Kollagenfasern
Vorkommen:
- im ganzen Körper, vor allem in Sehnen und Gelenkbändern.
- grosse Zugfestigkeit => dadurch geeignet für Haltefunktionen
- geringe Dehnbarkeit
- können beim Kochen zu Leim verarbeitet werden, daher der Name (vgl. frz. colle=Leim)
Mikrogliazellen
Betreiben Phagozytose im ZNS
Mitochondrien
Mitochondrien gehören zu den Zellorganellen und werden auch "Kraftwerke" der Zelle genannt. Ihre Funktion ist die Herstellung von Energie, die alle Lebewesen für Leistungen, wie z. B. die Bewegung benötigen. Besonders zahlreich treten Mitochondrien in Zellen auf, die einen hohen Energiebedarf haben. z.B. Herzmuskelzellen. Mitochondrien besitzen eine eigene DNA und vermehren sich selbstständig innerhalb der Zelle.
Alternativbegriff(e): Kraftwerke der Zelle
Myelin
schlauchartige Umhüllung eines Axons aus Fett und Eiweiss im peripheren Nervensystem
Alternativbegriff(e): Markscheide
Myofibrillen
Die Myofibrille ist eine Einheit der Muskelfaser. Diese fadenförmigen Strukturen liegen in den Muskelzellen und ermöglichen durch eine Verkürzung ihrerseits die Muskelkontraktion.
Nukleoil
Zellkern
Oligodendrozyten
Die Gliazellen (Nervenstütz- und Schutzzellen) werden im ZNS in 4 Arten aufgeteilt. Die Oligodendrozyten, welche mit den Astrozyten als Makrogliazellen bezeichnet werden, bilden im ZNS die Markscheiden, die Myelinummantelung.
Alternativbegriff(e): Makrogliazellen
Osmose
Einseitige Diffusion eines Stoffes meist Wasser. Ziel ist ein Konzentrationsausgleich zwischen Innen- und Aussenraum. Das Wasser fliesst vom höheren Potenzial (weniger gelöste Teilchen) zum niedrigeren Potenzial (mehr gelöste Teilchen). Bis ein isotonscher Zustand erericht wird (Konzentration ist gleich).
Peripheres Nervensystem
Das periphere Nervensystem ist der Teil des Nervensystems, der nicht zum Gehirn und zum Rückenmark, dem Zentralen Nervensystem (ZNS), gehört. Das PNS liegt ausserhalb des Schädels und des Wirbelkanals. Es wird zum grössten Teil durch die Hirnnerven und die Spinalnerven gebildet und verbindet das ZNS mit den Effektororganen.
Phagozytose
Zellfremdes Material wird durch Lysosomen verdaut
Ranvier-Schnürringe
Ranvier-Schnürringe sind Unterbrechungen der Myelinummantelung (Markscheide). Sie sind für die Erregungsleitungsgeschwindigkeit von grosser Bedeutung, denn die elektrischen Signale können von Schnürring zu Schnürring "springen" und somit sehr schnell fortgeleitet werden.
Resorption
Resorption bezeichnet den Stofftransport von aussen in ein Gewebe hinein.
Ribosom
Ribosomen sind kleine aus Proteinen und rRNA bestehende zelluläre Partikel, welche die Proteinbiosynthese der Zelle beeinflussen.
Semipermeabilität
Semipermeabilität beschreibt die Fähigkeit einer Zelle bestimmte kleinere Stoffe (zum Bespiel Atemgase) durch die Membran hindurchlassen zu können und gleichzeitig grössere Stoffe vor dem Ein- oder Ausdringen aus der Zelle abzuhalten. Ein Beispiel wäre die Urinproduktion in den Nieren: Gewisse Stoffe müssen ausgeschieden werden, aber wichtige Enzyme und Blutzellen müssen zurückgehalten werden.
Synapse
Synapsen befinden sich am Ende des Axons eines Neurons. Sie sind die Kontaktstelle für Kommunikation mit den Dentriten einer weiteren Nervenzellen und leiten so den Reiz zur nächsten Zelle weiter.
Vegetatives Nervensystem
Autonomer Teil des Nervensystems, welcher der willkürlichen Kontrolle weitgehend entzogen ist. Es dient der Regulation der Vitalfunktionen und steuert das Zusammenwirken einzelner Teile des Körpers.
Alternativbegriff(e): Vegetativumviszerales Nervensystem (VNS)autonomes Nervensystem (ANS)
Zytokine
Zytokine sind eine Gruppe von Proteinen, welche der Signalübertragung zwischen Zellen dienen. Sie regen beispielsweise das Wachstum und die Differenzierung von Zellen an.
Zytosol
Zytoplasma ohne Zellorganellen wird als Zytosol bezeichnet, dieses ist zähflüssig. Im Zytosol spielen sich die meisten Stoffwechselprozesse ab, sie sind ein komplexes Zusammenspiel chemischer Reaktionen.