Selbststudium


N. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die medizinischen Grundlagen des Hebammenstudiums auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Zelle, ihr Aufbau und ihre Funktionen, wie die Semipermeabilität, Osmose und Diffusion, sowie auf das Nervensystem, einschließlich der Synapsen, Myelinummantelung und Ranvier-Schnürringe. Auch die verschiedenen Zellorganellen wie Mitochondrien, Ribosomen und Vesikel werden behandelt. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende der Hebammenkunde, die ein tiefes Verständnis der zellulären und neurologischen Prozesse erlangen möchten, um ihre klinischen Fähigkeiten zu verbessern.
Flashcards
30
Students
9
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
14.09.2018 / 10.01.2025

Flashcards

Afferentes Neuron

Die afferenten Neurone leiten die Impulse von unseren Sensoren hin zum zentralen Nervensystem.

Aktin

Aktin ist ein Strukturprotein, welches im Zytoskelett und in den Muskelfasern vorhanden ist Aktin ist in Zusammenarbeit mit Myosin (Motorproteine) besonders Wichtig für die Muskelkontraktion

Autophagie

Zelleigenes Material wird durch Lysosom verdaut

Axon

Axone sind längliche Ausstülpungen des Zytoplasmas von Neuronen. Sie entspringen am Axonhügel, der Verbindungsstelle zum Zellkörper, ziehen als dünne, kabelartige Fortsätze weiter und teilen sich in viele Endverzweigungen auf. Sie leiten Impulse zu andere

Chromatin

Die DNA zusammen mit den Proteinen (Histonen sowie Nicht-Histon-Proteine) wird als Chromatin bezeichnet.

Dendrit

Dendrite sind kurze, verzweigte Ausstülpungen des Zellkörpers (Neuron). Sie sind afferente Fortsätze, das heisst sie nehmen Impulse aus benachbarten Zellen auf und leiten sie weiter zum Zellkörper.

Diffusion

Ist ein passiv-ablaufender Prozess, der die Tendenz von Teilchen beschreibt, sich gleichmässig im Raum zu verteilen. Nach einer gewissen Zeit kommt es zu einer Durchmischung zweier unterschiedlicher Stoffe (Konzentrationsaustausch).

efferentes Neuron

efferente Neurone leiten Impulse von Gehirn und Rückenmark weg zu den Zielzellen oder diesen vorgeschalteten Zellen.

Exozytose

Aktiver Transportvorgang, bei dem Substanzen in membranumschlossene Vesikel, durch Fusion von Vesikel- und Zellmembran, aus der Zelle in den Extrazellulärraum ausgeschleust werden.

Gewebe

Als Gewebe bezeichnet man Zelleverbände überwiegend gleichartig differenzierter Zellen mit einer bestimmten Funktion. Es lassen sich vier verschiedene Hauptarten unterscheiden: Epithelgewebe, Binde - und Stützgewebe, Muskelgewebe und Nervengewebe.

Glykokalix

Hülle um die Zellmembran. Sie besteht aus antennenförmigen Zuckerketten an den Membranproteinen der Zellmembran. Sie schützt die Zelle vor mechanischen und chemischen Schädigungen und hält Fremdkörper sowie andere Zellen auf Distanz um unerwünschte Prote

Karyoplasma

Karyoplasma ist der zusammenfassende Begriff für alle Bestandteile des Kerninnenraumes. Es setzt sich zusammen aus: - DNA (Erbsubstanz) - einem oder mehreren Nukleoli oder Kernkörperchen - Nuklear-Sol (Gemisch aus vielen verschiedenen Proteinen)

Kollagenfasern

Vorkommen:

  • im ganzen Körper, vor allem in Sehnen und Gelenkbändern.
  • grosse Zugfestigkeit => dadurch geeignet für Haltefunktionen
  • geringe Dehnbarkeit
  • können beim Kochen zu Leim verarbeitet werden, daher der Name (vgl. frz. colle=Leim)

Mikrogliazellen

Betreiben Phagozytose im ZNS 

Mitochondrien

Mitochondrien gehören zu den Zellorganellen und werden auch "Kraftwerke" der Zelle genannt. Ihre Funktion ist die Herstellung von Energie, die alle Lebewesen für Leistungen, wie z. B. die Bewegung benötigen. Besonders zahlreich treten Mitochondrien in Zellen auf, die einen hohen Energiebedarf haben. z.B. Herzmuskelzellen. Mitochondrien besitzen eine eigene DNA und vermehren sich selbstständig innerhalb der Zelle.

Alternativbegriff(e): Kraftwerke der Zelle

Myelin

schlauchartige Umhüllung eines Axons aus Fett und Eiweiss im peripheren Nervensystem

Alternativbegriff(e): Markscheide

Myofibrillen

Die Myofibrille ist eine Einheit der Muskelfaser. Diese fadenförmigen Strukturen liegen in den Muskelzellen und ermöglichen durch eine Verkürzung ihrerseits die Muskelkontraktion.

Nukleoil

Zellkern

Oligodendrozyten

Die Gliazellen (Nervenstütz- und Schutzzellen) werden im ZNS in 4 Arten aufgeteilt. Die Oligodendrozyten, welche mit den Astrozyten als Makrogliazellen bezeichnet werden, bilden im ZNS die Markscheiden, die Myelinummantelung.

Alternativbegriff(e): Makrogliazellen

Osmose

Einseitige Diffusion eines Stoffes meist Wasser. Ziel ist ein Konzentrationsausgleich zwischen Innen- und Aussenraum. Das Wasser fliesst vom höheren Potenzial (weniger gelöste Teilchen) zum niedrigeren Potenzial (mehr gelöste Teilchen). Bis ein isotonscher Zustand erericht wird (Konzentration ist gleich).

Peripheres Nervensystem

Das periphere Nervensystem ist der Teil des Nervensystems, der nicht zum Gehirn und zum Rückenmark, dem Zentralen Nervensystem (ZNS), gehört. Das PNS liegt ausserhalb des Schädels und des Wirbelkanals. Es wird zum grössten Teil durch die Hirnnerven und die Spinalnerven gebildet und verbindet das ZNS mit den Effektororganen.

Phagozytose

Zellfremdes Material wird durch Lysosomen verdaut 

Ranvier-Schnürringe

Ranvier-Schnürringe sind Unterbrechungen der Myelinummantelung (Markscheide). Sie sind für die Erregungsleitungsgeschwindigkeit von grosser Bedeutung, denn die elektrischen Signale können von Schnürring zu Schnürring "springen" und somit sehr schnell fortgeleitet werden.

Resorption

Resorption bezeichnet den Stofftransport von aussen in ein Gewebe hinein.

Ribosom

Ribosomen sind kleine aus Proteinen und rRNA bestehende zelluläre Partikel, welche die Proteinbiosynthese der Zelle beeinflussen.

Semipermeabilität

Semipermeabilität beschreibt die Fähigkeit einer Zelle bestimmte kleinere Stoffe (zum Bespiel Atemgase) durch die Membran hindurchlassen zu können und gleichzeitig grössere Stoffe vor dem Ein- oder Ausdringen aus der Zelle abzuhalten. Ein Beispiel wäre die Urinproduktion in den Nieren: Gewisse Stoffe müssen ausgeschieden werden, aber wichtige Enzyme und Blutzellen müssen zurückgehalten werden.

Synapse

Synapsen befinden sich am Ende des Axons eines Neurons. Sie sind die Kontaktstelle für Kommunikation mit den Dentriten einer weiteren Nervenzellen und leiten so den Reiz zur nächsten Zelle weiter.

Vegetatives Nervensystem

Autonomer Teil des Nervensystems, welcher der willkürlichen Kontrolle weitgehend entzogen ist. Es dient der Regulation der Vitalfunktionen und steuert das Zusammenwirken einzelner Teile des Körpers.

Alternativbegriff(e): Vegetativumviszerales Nervensystem (VNS)autonomes Nervensystem (ANS)

Zytokine

Zytokine sind eine Gruppe von Proteinen, welche der Signalübertragung zwischen Zellen dienen. Sie regen beispielsweise das Wachstum und die Differenzierung von Zellen an.

Zytosol

Zytoplasma ohne Zellorganellen wird als Zytosol bezeichnet, dieses ist zähflüssig. Im Zytosol spielen sich die meisten Stoffwechselprozesse ab, sie sind ein komplexes Zusammenspiel chemischer Reaktionen.

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