Kulturpflanzen WFS

World food system

World food system


C. M.
Diese Lernkartei behandelt die Kulturpflanzen und deren Anbausysteme auf Universitätsniveau. Sie konzentriert sich auf verschiedene Pflanzenarten wie Reis, Maniok, Soja, Baumwolle und deren spezifische Anbaubedingungen, Erntezeiten und Verarbeitung. Die Karteikarten beleuchten auch die Vor- und Nachteile dieser Pflanzen, ihre genetischen und ökologischen Besonderheiten sowie ihre Bedeutung für die menschliche Ernährung und Landwirtschaft. Landwirte, Agrarwissenschaftler und Studierende profitieren von diesem umfassenden Überblick, um nachhaltige Anbaumethoden zu verstehen und anzuwenden.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.08.2018 / 04.03.2023

Cartes-fiches

Wildpflazen 

Alte, ohne menschlichen Einwirkung entstandene Pflanzen

Nutzpflanze 

Alle Pflanzen, die vom Menschen zu Nahrungs-, Genuss- oder technische Zwecken genutzt werden 

Kulturpflanze

Vom Menschen "absichtlich" über Generationen hinweg anngebaute und dadurch bzw. durch Selektionsprozesse verändert

Unterschied Kulturpflanzen und Nutzpflanzen

  • Verlust von Mechanismen zur Samenverbreitunng
  • Verlust der Keimruhe als Schutz vor schwankennden Umweltbedingungenn
  • Verlust von Inhaltsstoffen
  • Starke Grössenzunahme vonn Zellen, Organen, Früchten
  • Herabsetztung des Stoffwechsels--> Verlängerung der Lebensdauer
  • Einheitlicher Reifenverlauf

Zentrale Inhaltsstoffe der KPF

  • Kohlenhydrate
  • Eiweisse (Proteine)
  • Fette
  • Vitamine
  • Sek. Inhaltsstoffe 
  • Ballaststoffe
  • Mineralstoffe 

 

Kulturpflannzengruppen

  • Getreide: Kohlenhydrate
  • Hülsenfrüchte; Proteine
  • Wurzel- und Knollenfrüchte: Kohlenhydrate
  • Öl und Faserpflanze: Fette & Öle 

Fläche der KF Gruppen CH

Hoher Anteil an Getreide, hoher Anteil Wurzel und Knollenfrüchte, geringer Anteil Hülsenfrüchte

Weizen (Triticum aestivum)

  • Getreide
  • Zentrale Kulturpflanze
  • Hat sich über die Kulturpflaze Eikorn und Emmer entwickelt

Mais (Zae Mays. L)

  • Getreide 
  • Wächst enorm schnell
  • Nicht winterhart
  • Nutzung: Tierfutter, Nahrungsmittel, Biotreibstoff
  • Wird im grossen Stil als genetisch veränderter Organismus angebaut
  • Wirdform: Teosinte
  • Maishybrid: Teosinte x Maislandrasse (Zea)

Reis (Oryza sativa)

  • Anbau vor allem in Asien
  • Global bedeutend 

Wurzel- und Knollenfrüchte Gemeinsamkeiten 

Verdickte Wurzel oder unterirdisches Spossorgan 

Kartoffel (Solanum Tuberosum)

  • Wurzel- und Knollenfrüchte
  • 7 angebaute Arten --> 228 Wildarten
  • Stärke in Knollen
  • Weltweite Ernte: 300 Mio t (CH: 500'000 t)

Zuckerrübe (Beta vulgaris)

  • Wurzel- und Knollenfrüchte
  • 2-jährige Pflanze mit Ausbildung einer Speicherrübe
  • Kreuzung mit Wildformen möglich
  • Speicherung von Saccharose
  •  CH: 1.6 Mio t 

Wurzelknöllchen

Bei Leguminosen: Symbiose mit Rhizobium Bakterien die N2 zu NH4 reduzieren, N für Pflanzen verfügbar, viele Aminosäuren, Proteine 

Legminosen Gemeinsamkeiten 

Familie, systematische Herrkunft, Rhizobium-Symbiose 

Öl- und Faserpflanzen Gemeinsamkeiten 

Interessierender Inhaltsstoff, sehr Energiereich

Ölpflanzen Beispiele 

Raps, Sonnenblume, Sojabohne

Faserpflanze Beispiele 

Baumwolle, Lein, Hanf

Spezialkulturen

  • Obst, Feldgemüse, Reben, Beeren, medizinal Pflanzen, technisch genutzte Pflanzen 

Andere Klassifizierungen der KPF

  • Getreide gegenüber allen anderen KPF
  • Systematisch-botanische Kl.
  • Nutz Form als Kl.
  • Ernteorgan als Kl.
  • Erntemethode als Kl. 
  • Major Crops - Spezialkulturen - Alternative Crops

Weizen: Allg. 

  • Winteranuelle Pflanze 
  • Ernteorgan: Karyopse 
  • Selbstbefruchter

Triticum (Weizen) Genom 

  1. Diploide Arten (Einkornreihe):1 Korn/ Ährchen-->  AA; 2n = 14 Chromosomen
  2. Tetraploide Arten (Emmerreihe):2 Körner / Ährchen -->  AA BB; 2n = 28 Chromosomen
  3. Hexaploide Arten (Dinkelreihe): > 2 Körner / Ährchen --> AA BB DD; 2n = 42 Chromosomen 

D Genom wichtig für Backqualität: Codiert für besonders hochwertiges Gluten

Genome Getreide 

  • Weizen: Hexaploid, 42 Chromosomen (Gene 5 mal grösser wie beim Menschen)
  • Mais: Tetra- / diploid, 20 Chromosomen (Gene gleich gross)
  • Reis: Diploid, 24 Chromosomen (Gene 1/8 so gross)

Wichtige Voraussetzungen für Domestikation 

  • Grosse Samen
  • Verlist der Spindelbrüchigkeit 
  • Hohe verwertbare Trockenmasse
  • Hohe Lagerfähigkeit der Ernteprodukte
  • Anteil an weiteren essentiellen Bestandteile wie Mineralien, essentiellen Aminosäuren und Vitaminen 

Sorte Definition 

Eine Sorte ist eine Gruppe von Pflanzen einer Art, die sich untereinander sehr ähnlich sind und die man von anderen Pflanzen der gleichen Art unterscheiden kann 

  • Sorten unterscheiden sich in ihrem Ertrag und ihrer Backqualität 
  • Je höher der Ertrag desto geringer die Backqualität 

Weizensorten in CH

  • Winterweizen und Sommerweizen --> Winterform eintragreicher aber Sommerform bessere Qualität 
  • 25 Winterweizensorten und 5 Sommerweizensorten

Qualitätsklassen von Weizen CH: 

  1. Top
  2. I
  3. II
  4. III
  5. Biskuit
  6. Futterweizen
  • Wichtigste Top Weizen: CH Claro, Runal und Fiorina, CH Rubli 
  • In der Schweiz sind die Sorten oft Krankheitsresistenter und haben eine höhere Qualität als Nachbarländer jedoch ist der Ertrag geringer 

Mehl: Ausmahlungsgrad 

Je höher der Ausmahlungsgrad, desto dunkler ist das Mehl und desto mehr Schale, Vitaminem Mineralstoffe enthält es 

Backqualität von Weizen: Elektrophoretische Bestimmung 

Auftrennung der Gliadine in ca. 75 Untereinheiten, der Glutenine in 40 Untereinheiten --> Bestimmte elektrophoretische aufgretrennte Proteine wirken sich positiv / negativ auf Backqualität aus 

Backqualität des Weizen: Fallzahl Bestimmung 

Schnellste, bei dem das Einsinken eines Rührers mit definiertem Gewicht in ein normiertes Wasser-Mehl-Gemisch protokolliert wird 

60 viel Poren, 250 optimal, 400 zu wenig Poren 

Pseudogetreidearten 

  • Buchweizen
  • Reismelde
  • Amaranth

Gehören nicht zur Familie Gräser, haben aber vergleichbare Kornzusammensetzung wie Getreide, jedoch kein Glutein 

Hartweizen 

  • Braucht Sommertrockenheit --> Anbau vor allem in südlichen Ländern 

Dinkel 

  • Anspruchslos, sehr winterhart --> Auch über 800 m ü NN gut kultivierbar 
  • Hohe Krankheitsresistenz wegen Erntegut --> umhülltes Korn 

Roggen 

  • Sehr frosthart --> erträgt raue Klimate, sandige oder saure Böden 
  • Fremdbefruchter --> anfällig für Mutterkorn Pilzkrankheiten 

Winterweizen Saatparameter 

Mitte Oktober bis mitte November

Sommerweizen Saatparameter 

Februar bis März

Boden Weizen 

Schwer bis mittelschwere Böden, tiefgründige Böden

Klimaansprüche Weizen 

Ausgeglichenes Klima, nicht zu viel Niederschlag

Überwachsene Bestände Weizen 

  • Sind bereits vor dem Winter in ihrer Entwicklung zu weit gekommen 
  • Zu hohe Temperatur, zu frühe Aussaat
  • Problem: Pflanze erfrieren, da im Winter zu hoch 

Auswuchs Weizen 

  • Geschieht wenn Keimungsprozesse zu früh einsetzten
  • Hohe Feutchte vor der Ente 
  • Problem: Amylase beginnt bereits mit ihrer Wirkung und Backfähigkeit sinkt 

Étudier