SKL Gyn

Fragenkatalog

Fragenkatalog


J. B.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über gynäkologische Themen auf Berufslehre-Niveau. Sie behandeln Inkontinenz, Gestose, Blutungen, Urge-Symptome, Tumore und Mamma-Ca, sowie Myome und Beckenbodenmuskulatur. Die Karteikarten sind besonders nützlich für angehende Hebammen, Physiotherapeuten und medizinisches Fachpersonal, die sich mit Schwangerschaft, Geburt und gynäkologischen Erkrankungen vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
25
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
20.07.2018 / 15.08.2018

Cartes-fiches

1. Was bewirkt Estradiol an Knochen und Muskulatur?

  • Knochen
    • schließt Epiphysenfuge
    • hemmt Osteoclasten
  • Muskel
    •  

2. Beschreiben Sie den normalen Zyklus der Frau.

  • Dauer =25-32Tage
    • Blutungsphase 1.-5. Tag
    • Aufbauphase (Poliferationsphase) 5.-14.Tag
    • Eisprung 14.Tag
    • Sekretion 15.-28. Tag

3. Welche Blutungsstörungen gibt es?

  • Oligomennorrhoe = seltene Blutung >32Tage
  • Polymennorrhoe = häufige Blutung <25Tage
  • Hypermennorrhoe = übermäßige Blutung (300ml >6Tampons/Tag; 120ml normal über gesamte Regel)
  • Hypomennorrhoe = geringe Blutung (1 Tampon in 3 Tagen)
  • Metrorrhagie = Zwischenblutung (Spottings)

4. Wieviele Schichten hat der Beckenboden, wo spannt er sich aus? Nennen Sie einen Muskjel aus jeder Schicht.

  • Innerste = Diaphragma Pelvis (M. levator ani)
  • Mittlere = Diaphragma Urogenitalis (M. sphincter urethrae)
  • Äußere = Diaphragma Urogenitalis (M. sphincter ani)

Spannt sich über Os Pubis, Os coccygis und tuber ischiadicum.

 

5. Nenne alle Muskeln des Beckenboden.

  • M. levator ani
  • M. obliquus internus (Teile davon)
  • M. spincter uretrae
  • M. transversus perinei profundus
  • M. transversus perinei superficialis
  • M. sphincter ani
  • M. ischiocavernosus
  • M. Bulbospongiosus

6. Welche Arten der Inkontinenz kennen Sie?

  • Reizblase (Psychogene Inkontinenz) = kein Organbefund
  • Reflexinkontinenz (neurologisch)
  • Drang-(Urge) Inkontinenz
  • Belastungsinkontinenz

7. In welche Grade wird die Belastungsinkontinenz eingeteilt?

Inkontinenz bei:

I. Husten, Niesen, Lachen, Joggen, Trampolin

I. Normale körperliche Belastung

III. In Ruhe

8. Welche konservativen Maßnahmen kennen Sie zur Behandlung der Inkontinenz?

Beckenbodentraining:

  • Wahrnehmung
  • Training ohne/mit Elektrotherapie
  • Training mit Gerät
  • Biofeedback

9. Welche operativen Verfahren werden bei der Behandlung der Inkontinenz eingesetzt?

  • Bändchen
  • Netze
  • Fixation
  • Pessartherapie = Einsetzen v. Hilfsmitteln (Würfel, Schale)
  • Organentfernung bei Descensus

10. Beschreiben Sie die Urge-Inkontinenz.

Dranginkontinenz: Die Blasenmuskulatur reagiert übermäßig.

Unter Urge-inkontinenz versteht man bei der Blasenfüllungsphase auftretenden starken Harndrang mit unwillkürlichem Urinabgang.

Ursachen:

  • Harnwegsinfekt
  • Blasensteine
  • Blasentumor
  • Harnröhrenverengung
  • Übermäßige Aktivität der Muskulatur

11. Wie lange dauert eine Schwangerschaft, wie wird sie aufgeteilt?

  • 280 Tage = 40 Wochen = 9 Monate = 10 Lunarmonate
  • Einteilung in 3 Trimenons
    • 1. letzte Periode bis 12.SSW
    • 2. 13-28. SSW
    • 3. 29.-40. SSW

12. Welche Veränderung finden Sie in der Schwangerschaft am Halte- und Stützapparat?

  • Hormon Relaxin lockert die kollagenen Strukturen,
  • ISG & Symphyse lockern sich,
  • die Mm. werden durch die mangelnde Stabi im ISG & Symphyse überlastet

Folge:

  • LBP
  • gerade Bauchmuskeln werden länger
  • später ISG Blockaden

13. Wo sind Einsatzmöglichkeiten der PT im Rahmen der SS gegeben?

  • Haltungskorrektur (Spiegelkontrolle, ADL-Training)
  • Bebo-Training
  • Isoliertes Training der tiefen Stabilisatoren der LWS
  • Massage: ASTE: Sitz, SL, 4-Füßer

14. Beschreiben Sie den Begriff der Gestose. Welche Gestosen kennen Sie?

Ist eine Gruppe von SS-spezifischen Krankheiten

  • Edema-Gestose = Wassereinlagerungen (Th: MLD + Salzarme Kost)
  • Protein-Gestose = Proteine im Urin (->Nierenschaden?)
  • Hypertonie-Gestose = Gefahr für Kind wegen Plazentaminderdurchblutung
  • EPH = alle 3 zusammen
  • Prä-Eklampsie = Vorstufe Eklampsie (180/100 mmHg) !Notarzt rufen!
  • Ekplamsie = generalisierter Krampfanfall
  • HELLP-Syndrom
    • Hypertonie
    • EL = erhöhte Leberwerte
    • LP = verringerte Thrombozytenzahl
  • Gestationsdiabetes

15. Zuckerstoffwechsel und SS, was fällt Ihnen ein?

  • Gestationsdiabetes bei 10% der Schwangeren
  • Urintest: Zucker im Urin = Diabetes Mellitus
  • Oraler Glukosetoleranztest (OGTT) = alle in der 24. SSW
  • Problem bei Diabetes: Kind zu groß = Makrosomie, Amtung verschlechtert, Kindstod

=> Bewegung, Ernährung, Insulin

Ursache: Insulinbedarf erhöht unter Einfluss der SS-Hormone (Östrogen, Gestagen, HCG) die die Bauchspeicheldrüse nicht immer decken kann.

16. Welche Entbindungsmöglichkeiten gibt es?

  • Spontangeburt
  • OP Entbindung
    • Sectio
    • Saugglocke
    • Zangengeburt

17. Welche Phasen hat eine normale Geburt, was geschieht jeweils?

  1. Eröffnungsphase
    • öffnen des Muttermundes
    • Eröffnungswehen
  2. Austreibungsphase
    • Geburt
  3. Nachgeburt
    • Geburt der Plazenta
    • kann sehr gefährlich sein, Frau kann verbluten

18. Welche Probleme können im Wochenbett entstehen?

  • Mastitis = Entzündung der Brustdrüse
    • Ursache durch Milchstau
    • TH: Pumpen, kühlen, Prolaktinhemmer, Antibiotikum
  • Bebo-Schwäche, nach Riss/Schnitt
    • TH: BB-Wahrnehmung & erste Übung
  • Thrombo-Embolie
    • 300 faches Risiko (vergleich: Pille 3-6fach, SS 10fach)
    • TH: Prophylaxe (clexane, PT)
  • Endo-myometritis
  • Wochenbettdepression
    • TH: Antidepressive
  • Rücken/Symphyse/ISG
    • TH: ADL-Training
  • Wundheilungsstörung
    • bei sectio, Dammschnitt
  • verzögerte Rückbildung des Uterus
    • Ursache: Wochenfluss stau, Endometritis
    • TH: Oxytocin, Bauchlage, Eis, Antibiotikum

19. Mamma-Ca, wie oft, wo oft? Symptome?

  • Häufigste Krebserkrankung bei Frauen
  • Quadrante
    • Oben-Außen 60%
    • Oben-Innen 12%
    • Mamille 12%
    • Unten-Außen 10%
    • Unten-Innen 6%
  • Symptome
    • tastbar, härter, nicht schmerzhaft
    • Hochstand o. Einziehung der Mamille
    • Hautveränderungen
      • Rötung, ähnlich Mastitis
      • Orangenhaut
      • Einziehung
      • offene Geschwüre
    • Sekretion aus BRustdrüse
      • einseitig
      • rötlich, blutig
    • B-symptomatik
      • Gewichtsverlust
      • Abgeschlagenheit
      • Appetitlosigkeit
      • Nachtschweiß

20. Behandlungsmöglichkeiten Mamma-Ca?

  1. BEO/BET mit Sentinel-LK + Radiatio (evtl. Intraoperativ)
  2. Axilläre Lymphonodektomie (wenn Sentinel LK (+))
  3. Ablatio mammae (wenn multizentrich/-fokal oder Tumor groß)
  4. Neoadjuvante CHT (wenn Tumor groß, um BET zu ermöglichen)
  5. Adjuvante CHT (bei positiven LK, agressiver Tumor)
  6. Antiöstrogen, Aromastasehemmer, GNRH-Antagonisten (wenn Hormonrezeptor positiv)
  7. Antikörper für Krebsblutgefäße

21. Wo kommt der Physio bei Mamma-Ca zum Einsatz?

Post-Op:

  • Stressabbau -> ATG, schnelle Lagerung
  • Heilungsprozess unterstützen ->WS-gerechte Lagerung im Bett
  • Bewegungseinschränkungen vermeiden/reduzieren -> Schonhaltung vermeiden/reduzieren
  • Sekundäre Prävention einleiten
  • Sanfte Entstauung

22. Krebsvorsorge: Was bedeutet das? Was wird gemacht?

...

23. Myome: Symptome?

= Gutartige Wucherung in Mm. der Gebärmutter.

Symptome sind abh#ängig von der Lage!

  • Hypermennorrhoe -> Eisenmangelanämie
  • Rückenschmerzen
  • Geburtshindernis im Cervix-Bereich
  • Inkontinenz
  • Obstipation
  • Sterilität
  • in SS kann es zu vorzeitigen Wehen kommen

24. Myome: Lokalisation?

  • Subendometrial
  • gesteilt subendometrial
  • intramural (in Organwand)
  • subserös
  • gestielt subserös

25. Myome: Therapiemöglichkeiten?

  • Medikamentös (Östrogenentzug)
    • GNRH-Antagonisten (Frau wird künstl. in Wechseljahre versetzt)
    • Pille -> Unterdrückung v. körpereigenem Östrogen
    • Minipille (Kein Östrogen)
    • 3 Monatspille (schlecht f. Knochen)
    • Hormonspirale
  • OP
    • Organerhaltung
      • abrasio (Ausschabung)
      • Myomenukleation (Bauchspiegelung - Ausschälen des Myoms)
    • Organentfernung
      • abdominale Hysterektomie
      • vaginale HE
      • LASH (Laparoskopisch assisiterte supracervikales HE)

Étudier