SKL Gyn
Fragenkatalog
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Lernkarten
1. Was bewirkt Estradiol an Knochen und Muskulatur?
- Knochen
- schließt Epiphysenfuge
- hemmt Osteoclasten
- Muskel
2. Beschreiben Sie den normalen Zyklus der Frau.
- Dauer =25-32Tage
- Blutungsphase 1.-5. Tag
- Aufbauphase (Poliferationsphase) 5.-14.Tag
- Eisprung 14.Tag
- Sekretion 15.-28. Tag
3. Welche Blutungsstörungen gibt es?
- Oligomennorrhoe = seltene Blutung >32Tage
- Polymennorrhoe = häufige Blutung <25Tage
- Hypermennorrhoe = übermäßige Blutung (300ml >6Tampons/Tag; 120ml normal über gesamte Regel)
- Hypomennorrhoe = geringe Blutung (1 Tampon in 3 Tagen)
- Metrorrhagie = Zwischenblutung (Spottings)
4. Wieviele Schichten hat der Beckenboden, wo spannt er sich aus? Nennen Sie einen Muskjel aus jeder Schicht.
- Innerste = Diaphragma Pelvis (M. levator ani)
- Mittlere = Diaphragma Urogenitalis (M. sphincter urethrae)
- Äußere = Diaphragma Urogenitalis (M. sphincter ani)
Spannt sich über Os Pubis, Os coccygis und tuber ischiadicum.
5. Nenne alle Muskeln des Beckenboden.
- M. levator ani
- M. obliquus internus (Teile davon)
- M. spincter uretrae
- M. transversus perinei profundus
- M. transversus perinei superficialis
- M. sphincter ani
- M. ischiocavernosus
- M. Bulbospongiosus
6. Welche Arten der Inkontinenz kennen Sie?
- Reizblase (Psychogene Inkontinenz) = kein Organbefund
- Reflexinkontinenz (neurologisch)
- Drang-(Urge) Inkontinenz
- Belastungsinkontinenz
7. In welche Grade wird die Belastungsinkontinenz eingeteilt?
Inkontinenz bei:
I. Husten, Niesen, Lachen, Joggen, Trampolin
I. Normale körperliche Belastung
III. In Ruhe
8. Welche konservativen Maßnahmen kennen Sie zur Behandlung der Inkontinenz?
Beckenbodentraining:
- Wahrnehmung
- Training ohne/mit Elektrotherapie
- Training mit Gerät
- Biofeedback
9. Welche operativen Verfahren werden bei der Behandlung der Inkontinenz eingesetzt?
- Bändchen
- Netze
- Fixation
- Pessartherapie = Einsetzen v. Hilfsmitteln (Würfel, Schale)
- Organentfernung bei Descensus
10. Beschreiben Sie die Urge-Inkontinenz.
Dranginkontinenz: Die Blasenmuskulatur reagiert übermäßig.
Unter Urge-inkontinenz versteht man bei der Blasenfüllungsphase auftretenden starken Harndrang mit unwillkürlichem Urinabgang.
Ursachen:
- Harnwegsinfekt
- Blasensteine
- Blasentumor
- Harnröhrenverengung
- Übermäßige Aktivität der Muskulatur
11. Wie lange dauert eine Schwangerschaft, wie wird sie aufgeteilt?
- 280 Tage = 40 Wochen = 9 Monate = 10 Lunarmonate
- Einteilung in 3 Trimenons
- 1. letzte Periode bis 12.SSW
- 2. 13-28. SSW
- 3. 29.-40. SSW
12. Welche Veränderung finden Sie in der Schwangerschaft am Halte- und Stützapparat?
- Hormon Relaxin lockert die kollagenen Strukturen,
- ISG & Symphyse lockern sich,
- die Mm. werden durch die mangelnde Stabi im ISG & Symphyse überlastet
Folge:
- LBP
- gerade Bauchmuskeln werden länger
- später ISG Blockaden
13. Wo sind Einsatzmöglichkeiten der PT im Rahmen der SS gegeben?
- Haltungskorrektur (Spiegelkontrolle, ADL-Training)
- Bebo-Training
- Isoliertes Training der tiefen Stabilisatoren der LWS
- Massage: ASTE: Sitz, SL, 4-Füßer
14. Beschreiben Sie den Begriff der Gestose. Welche Gestosen kennen Sie?
Ist eine Gruppe von SS-spezifischen Krankheiten
- Edema-Gestose = Wassereinlagerungen (Th: MLD + Salzarme Kost)
- Protein-Gestose = Proteine im Urin (->Nierenschaden?)
- Hypertonie-Gestose = Gefahr für Kind wegen Plazentaminderdurchblutung
- EPH = alle 3 zusammen
- Prä-Eklampsie = Vorstufe Eklampsie (180/100 mmHg) !Notarzt rufen!
- Ekplamsie = generalisierter Krampfanfall
- HELLP-Syndrom
- Hypertonie
- EL = erhöhte Leberwerte
- LP = verringerte Thrombozytenzahl
- Gestationsdiabetes
15. Zuckerstoffwechsel und SS, was fällt Ihnen ein?
- Gestationsdiabetes bei 10% der Schwangeren
- Urintest: Zucker im Urin = Diabetes Mellitus
- Oraler Glukosetoleranztest (OGTT) = alle in der 24. SSW
- Problem bei Diabetes: Kind zu groß = Makrosomie, Amtung verschlechtert, Kindstod
=> Bewegung, Ernährung, Insulin
Ursache: Insulinbedarf erhöht unter Einfluss der SS-Hormone (Östrogen, Gestagen, HCG) die die Bauchspeicheldrüse nicht immer decken kann.
16. Welche Entbindungsmöglichkeiten gibt es?
- Spontangeburt
- OP Entbindung
- Sectio
- Saugglocke
- Zangengeburt
17. Welche Phasen hat eine normale Geburt, was geschieht jeweils?
- Eröffnungsphase
- öffnen des Muttermundes
- Eröffnungswehen
- Austreibungsphase
- Geburt
- Nachgeburt
- Geburt der Plazenta
- kann sehr gefährlich sein, Frau kann verbluten
18. Welche Probleme können im Wochenbett entstehen?
- Mastitis = Entzündung der Brustdrüse
- Ursache durch Milchstau
- TH: Pumpen, kühlen, Prolaktinhemmer, Antibiotikum
- Bebo-Schwäche, nach Riss/Schnitt
- TH: BB-Wahrnehmung & erste Übung
- Thrombo-Embolie
- 300 faches Risiko (vergleich: Pille 3-6fach, SS 10fach)
- TH: Prophylaxe (clexane, PT)
- Endo-myometritis
- Wochenbettdepression
- TH: Antidepressive
- Rücken/Symphyse/ISG
- TH: ADL-Training
- Wundheilungsstörung
- bei sectio, Dammschnitt
- verzögerte Rückbildung des Uterus
- Ursache: Wochenfluss stau, Endometritis
- TH: Oxytocin, Bauchlage, Eis, Antibiotikum
19. Mamma-Ca, wie oft, wo oft? Symptome?
- Häufigste Krebserkrankung bei Frauen
- Quadrante
- Oben-Außen 60%
- Oben-Innen 12%
- Mamille 12%
- Unten-Außen 10%
- Unten-Innen 6%
- Symptome
- tastbar, härter, nicht schmerzhaft
- Hochstand o. Einziehung der Mamille
- Hautveränderungen
- Rötung, ähnlich Mastitis
- Orangenhaut
- Einziehung
- offene Geschwüre
- Sekretion aus BRustdrüse
- einseitig
- rötlich, blutig
- B-symptomatik
- Gewichtsverlust
- Abgeschlagenheit
- Appetitlosigkeit
- Nachtschweiß
20. Behandlungsmöglichkeiten Mamma-Ca?
- BEO/BET mit Sentinel-LK + Radiatio (evtl. Intraoperativ)
- Axilläre Lymphonodektomie (wenn Sentinel LK (+))
- Ablatio mammae (wenn multizentrich/-fokal oder Tumor groß)
- Neoadjuvante CHT (wenn Tumor groß, um BET zu ermöglichen)
- Adjuvante CHT (bei positiven LK, agressiver Tumor)
- Antiöstrogen, Aromastasehemmer, GNRH-Antagonisten (wenn Hormonrezeptor positiv)
- Antikörper für Krebsblutgefäße
21. Wo kommt der Physio bei Mamma-Ca zum Einsatz?
Post-Op:
- Stressabbau -> ATG, schnelle Lagerung
- Heilungsprozess unterstützen ->WS-gerechte Lagerung im Bett
- Bewegungseinschränkungen vermeiden/reduzieren -> Schonhaltung vermeiden/reduzieren
- Sekundäre Prävention einleiten
- Sanfte Entstauung
22. Krebsvorsorge: Was bedeutet das? Was wird gemacht?
...
23. Myome: Symptome?
= Gutartige Wucherung in Mm. der Gebärmutter.
Symptome sind abh#ängig von der Lage!
- Hypermennorrhoe -> Eisenmangelanämie
- Rückenschmerzen
- Geburtshindernis im Cervix-Bereich
- Inkontinenz
- Obstipation
- Sterilität
- in SS kann es zu vorzeitigen Wehen kommen
24. Myome: Lokalisation?
- Subendometrial
- gesteilt subendometrial
- intramural (in Organwand)
- subserös
- gestielt subserös
25. Myome: Therapiemöglichkeiten?
- Medikamentös (Östrogenentzug)
- GNRH-Antagonisten (Frau wird künstl. in Wechseljahre versetzt)
- Pille -> Unterdrückung v. körpereigenem Östrogen
- Minipille (Kein Östrogen)
- 3 Monatspille (schlecht f. Knochen)
- Hormonspirale
- OP
- Organerhaltung
- abrasio (Ausschabung)
- Myomenukleation (Bauchspiegelung - Ausschälen des Myoms)
- Organentfernung
- abdominale Hysterektomie
- vaginale HE
- LASH (Laparoskopisch assisiterte supracervikales HE)
- Organerhaltung