Verdauung


A. M.
Diese Lernkarten bieten einen detaillierten Überblick über die Anatomie des Verdauungssystems, insbesondere des Magens, Pankreas und Dünndarms. Sie behandeln die Struktur und Funktion von Organen wie dem Duodenum, Ileum und Jejunum, sowie die Rolle von Speicheldrüsen und Zähnen. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Gesundheitsberufe, die ihr Verständnis der Verdauungsanatomie vertiefen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
13.07.2018 / 16.08.2023

Cartes-fiches

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • allgemein

  • grösste Aufweitung des Verdauungstraktes
    • fasst, ca. 2 l
  • gebogene Form mit grosser und kleiner Kuvartur
  • liegt im mittleren und linken Oberbauch
  • besteht aus Fundus, Kardia, Korpus und Antrum, Sphinkter am Übergang zum Duodenum des Dünndarms

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • Nachbarorgane

  • Leber
  • Zwerchfell
  • Milz
  • Dickdarm
  • Pnakreas
  • linke Niere und Nebenniere
  • Zölffingerdarm
  • Speiseröhre, da sie in den Magen mündet

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • Aufbau der Magenwand

  • Mukosa mit Magendrüsen
  • Submukosa
  • Muskularis
  • von Bauchfell (Serosa) überzogen  → intraperitoneale Lage

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • Funktionen

  • Speicherung
  • Homogenisierung
  • Andauung und portionsweise Weiterleitung des Nahrungsbreis
  • exokrine + endokrine Drüse
  • immunologische Funktion (Salzsäure)

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • Magendrüsen

  • Hauptzellen
    • produzieren PEPSINOGEN (→ Pepsin, spaltet Eiweiss)
    • Stimulation durch Parasympatikus und Histamin
  • Nebenzellen
    • produzieren SCHLEIM, alkalisiert durch das Oberflächenepithel (Schutz der Magenwand)
    • Stimulation durch Sekretion und Prostaglandine
    • Schmälerung des Schutzes durch Prostaglandinsynthesehemmer (z.B. ASS)
  • Belegzellen
    • Stimulation durch Parasympathikus, Histamin und Gastrin
    • produzieren SALZSÄURE und INTRINSIC - FAKTOR

 

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • ¨Salzsäure

  • vernichtet die Mehrzehal der aufgenommenen Erreger
  • bildet Pepsin aus Pepsinogen und aktiviert dessen eiweissspaltende Wirkung
  • denaturiert Eiweiss (räumliche Struktur wird in eine kettenförmige umgewandelt  ► nur in dieser Form kann es vom Pepsin weiter aufgespalten werden.

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • G-Zellen in Antrumdrüsen und Duodenum

Produzieren GASTRIN → das Hormon gelangt auf dem Blutweg u.a. zu den Magendrüsen in Fundus und Korpus

  • Stimuli der G-Zellen: Pufferung der Magensäure, Magendehung, Parasympathikus, einzelne Nahrungsfaktoren wie Calcium und Aminosäuren, sowie Genussgifte (Alkohol, Kaffee, NIkotin)
  • Gastrinwirkungen: Erhöhung der Magenperistaltik mit Verschluss des unteren Öophagussphinkters, Stimulierung der Belegzellen (Bildung von Magensäure und Intrinsic - Faktor), Stimulierung des Pankreas

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • K-Zellen des Dünndarms (Jejunum)

Produzieren GIP,

  • Wirkungen:
    • Gastrin - Antagonisten (Minderung von Magenperistaltik und Magensaftproduktion
    • Stimulierunge der Langerhans- Inseln des Pankreas zur Insulinaussschüttung

 

 

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • L-Zellen des Dünndarms

Produzieren GLP-1,

Wirkungen

  • Gastrin-Antagonismus (Hemmung von Magenperistaltik und Säureproduktion
  • Hemmung des Appetits (Hypothalamus)
  • Stimulierung der B-Zellen des Pankreas (Insulin ↑)

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • M-Zellen des Dünndarms (Duodenum)

Produzieren Motilin; Wirkungen:

  • Stimulierung der Magenentleerung
  • Stimulierung Gallensekretion

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • Steuerung der Magenmotilität

  • Magendehnung
  • Parasympatikus
  • Gastrin
  • Hemmung durch den Sympatikus, GIP, GLP-1 und Sekreti

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • Steerung der Magensaftproduktion

  • Parasympatikus
  • Gastrin
  • Histamin

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Magen
    • Zollinger-Ellison-Syndrom

  • Ursache:
    • Gastrinom der meist in Duodenum oder Pankreas sitzt
  • Bildung grosser Mengen ans Salzsäure (ohne Rückkopplung)
    • multiple Ulzera in Magen und Duodenum
    • Verdauungsinsuffizienz mit Diarrhö und Steatorrhö wegen fehlender Neutralisation des Magensaftes im Dünndarm

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Peritoneum
    • allgemein

Besteht aus 2 Blättern

  • Peritoneum parietale
    • ¨überzieht die innere Bauchwand und die Organe der hinteren Bauchwand (► retroperitoneale Lage)
  • Peritoneium viscerale
    • zieht als Duplikatur (Meso) von der Wirbelsäule in die Bauchhöhle hinein, scheidet die intraperitoneal liegenden Organe ein und verleiht ihnen eine grosse Beweglickeit (► introperitoneale Lage)

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Peritoneum
    • intraperitoneal liegende Organe

  • Magen
  • Leber und Gallenblase
  • MIlz
  • Jejunum (Leerdarm) und Ileum (Krummdarm)
  • Blinddarm mit Appendix vermiformis
  • Colon transversum
  • Colon sigmundeum
  • Eierstöcke, Eileiter

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Peritoneum
    • Retroperitoneal liegende Organe

Liegt hinter dem Peritoneum parietale, in mehr oder weniger engem Kontakt zu diesem

  • Nieren mit Nebennieren und Harnleitern
  • Duodenum
  • Pankreas
  • Colon ascendens (aufsteigender Teil des Kolons)
  • Colon descendens (absteigender Teil des Kolons)

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Peritoneum
    • Extraperitoneal liegende Organe

Befinden sich ausserhalb des Bauchfells; sie liegen im untersten Anteil des kleinen Beckens, mit direktom KOntakt zur Aussenwelt

  • Rektum (unterer Anteil)
  • Harnblase (unterer Anteil) mit Harnröhre sowei (beim Mann) Prostata und Samenblase
  • Uterus (unterer Anteil) und Vagina
  • Der obere Anteil von Rektum, Harnblase und Uterus wird von Bauchfell überzogen und befindet sich damit retorperitoneal

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Mundhöhle

  • Reicht von der feuchten Innenseite der Lippen  bis zum vorderen Gaumenbogen
  • Behandlungsverbot für den HP (→ Zahnheilkundegesetz

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Lippen

  • aus dem M. orbicularis aufgebaut
  • gut durchblutet und nerval versorgt
  • Talgdrüsen auf der Aussenseite
  • kleine Speicheldrüsen auf der Innenseite

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Zunge

  • aufgebaut aus quergestreifter Muskulatur, mehrschichtigem Plattenepithel (Oberseite verhornt), Papillen mit eingelagerten Geschmacksknospen, dorsales Drittel (Zungewurzel) besteht aus lymphatischem Gewebe (Zungenmandel)
  • Funktionen: ► Sprache, MIthilfe bei der mechanischen Zerklenerung der Nahrung und beim SChluckvorgang, Geschmackssinn, Immunfunktion (Tonsilla lingualis)
  • Papillen: ► FAden-, Pilz-, Blatt- und Wallpapillen
  • Geschmackssinn (Geschmackssknospen): ► süss, salzig, bitter, sauer, umami, Fett,► weiterleitung durch N. facialis (VII), N. glosspharyngeus (IX) und N. vagus (X), ► sensorische Wahrnehmung im Gyrus postcentralis
  • rote Zunge → Verhornungsstörung
  • glatte Zunge → ATrophie der Papillen- meist in Verbindung mit Verhornungsstörung als Lackzunge, bzw. Hunter-Glossitis
  • weissliche Beläge → Mehrverhornung (Hyperkeratose) oder Soor (Candida albicans)

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Zähne

  • 32 Zähne - jeweils 16 in Ober- und Unterkiefer, eingelasse in Alveolen
  • Ober- bzw. Unterkiefer ► 4 SChneidezähne, 2 Eckzähne, 4 Prämolaren, 6 Molaren
  • Milchzahngebiss ► 20 Zähne - jeweils 10 Zähne in Ober- und Unterkiefer; 4 Schneidezähne, 2 Eckzähne, 4 (Prä-) Molaren; erster Zahndurchbruch im 6. - 8. Lebensmonat (Schneidezähne); komplett im 3. Lebensjahr
  • erste bleibende Zähne im 6. - 8. Lebensjahr; komplett meist bis zum 16. Lebensjahr (WEissheitszähne)
  • Aufbaug: Zahnkrone, Zahnhals, Zahnwurzel
  • abgrenzbare Gewebeanteile → Pulpahöhle, Zahnbein, Zahnschmelz, Zement und Wurzelhaut
  • Erkrankunge der Zähne ► Karies (durch Säurebildung)
  • Erkrankung der Gingiva: Parodontose

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Speicheldrüsen

  • zahlreiche kleine Speicheldrüsen im Bereich der Zungenpapillen und der gesamten Mundschleimhaut
  • 3 grosse Speicheldrüsen ausserhalb der Mundhöhle (mit Ausführungsgängen)
  • Paroteis (Sekret enthält Alpha-Amylase)
  • Glandula submandibularis
  • Glandula sublingualis
  • Funktionen ► Vorverdauung bzew. orale Hygiene, Lösung von Nahrungsbestandteilen (→Geschmackssinn), Gleitfähgikeit der Bissen, Immunfunktione (IgA, Lysozym)
  • PATHOLOGIE ► Speichelsteine v.a. in der Glandula submandibularis

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Speiseröhre
    • allgemein

  • 25 cm langer, muskulärer Schlauch zwischen Hypopharynx und Magen
  • Ösophagus
  • liegt hinter der Trachea, vor der Wirbelsäule, rechts und schliesslich vor der Aorta im hinteren Mediastinum
  • oberer und unterer Sphinkter (Verstärkung und tonische Kontraktion der Ringmuskulatur)
  • autonome Peristaltik.

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Speiseröhre
    • 3 physiologische Ösophagusengen

  • Im Bereich des Ringknorpels des Larynx
  • an der Bifurcatio tracheae mit gleichzeitig anliegender Aorta
  • beim Durchtritt des Ösophagus durch das Zwerchfelle (Hiatus oesophageus)

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Speiseröhre
    • Wandaufbau

  • Mukosa aus mehrschichtigem Plattenepithel
    • Lamina propria
    • Lamina muscularis mucosae
  • Submukosa
  • Muscularis
  • Adventitia

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Speiseröhre
    • Ösophagusachalasie

  • tonische Dauerkontraktion des unteren Sphinkters

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Dünndarm
    • allgemein

  • ca. 4 - 4,5 m lang und 4 cm dick (innerer Durchmesser)
  • beginnt am Pylorus und endet an der Bauhin - Klappe
  • besteht aus 3 Anteilen:
    • Duodenum
    • Jejunum
    • Ileum

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Dünndarm
    • Duodenum

  • ca. 25 cm lan (12 Fingerbreit  =  12 - Fingerdarm)
  • reicht in der Form eines C bzw. eines Hufeisens vom Pylorus bis zum Übergang in deas Jejunum an der Flexura duodenojejunalis
  • retroperitoneal an der hinterer Bauchwand befestigt
  • Brunner-Drüsen mit alkalischem Schleim zur Pufferung der Magensäure
  • Gastrinpruduktion gemeinsam mit dem Antrum des Magens
  • sympatischer Reflex bei Überdehnung mit Hemmung der Motilität des Magens und Verstärkung des Pylorus - Verschlusses
    • bei Registrierung erhöhter Särewerte im ankommenden Speisebrei wird Sekretin gebildet, das die Motilität gleichsinnig wie der Sympatikus regelt und die Schleim- und Bikarbonatbildung in Magen, Pankreas und Gallengänen anregt
    • Beginn der Nahrungsresorption (aus dem Magen werden überwiegend nur Flüssigkeiten wie z.B. Wasser oder Alkohol resorbiert9
  • Kerckring - FAlten wie im gesamten Dünndarm (weniger dicht stehend als im Jejunum
  • Mündungsstelle (Vater - Papille) für den Ausführungsgang von Leber und Pankreas
  • In der SChlimge des Duodenums befindet sich der Kopf des Pankreas

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Dünndarm
    • Jejunum

  • ca. 1,5 bis 2 m lang
  • gemeinsam mit der Ileum beweglich am Mesenterium aufgehängt. (intraperitoneale Lage)
  • dicht stehende Kerckring - Falten
  • Hauptort der interstinalen Resorption

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Dünndarm
    • Ileum

  • 2 bis 2,5 m lang
  • selterner werdende Kerckring - Falten
  • Peyer - Plaques
  • geht an der Bauhin - Klappe in dern Dickdarm über
  • im Ileum werden deutlich weniger Nahrungsbestandteile resorbiert als im Jejunum, dies aber sehr geziehlt: Resorption von Vitamin B12, Vitamin C und Gallensäuren
  • PATHOLOGIE ► Meckel - Divertikel: Besonderheit bei 1 - 3% der Menschen (Ausstülpung des Jejunums oder Ilesum → können Entzündungen bilden)

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Dünndarm
    • Wandaufbau

  • Mukosa
  • Submukosa
  • Muskularis

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Dünndarm
    • Vergrösserung der resorbierenden Fläche

  • um den Faktor 1.000 ( → Resorpitonsfläche: ca. 400 m2)
  • Kerkring - FAlten. ► quere Falten aus Mukosa und Submukosa (Faktor 3)
  • Zotten ► Vorwölbungen aus Epithel und Lamina propria (Faktor 10)
  • MIkrovilli ► Ausstülpungen aus den Zellen des Epithels (Faktor 30 - 40)

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Dünndarm
    • LIeberkühne - Krypten

  • Einstülpungen zwischen den Zotten. Enthalten:
    • PANETH - ZELLEN .→  Immunfunktion
    • BECHERZELLEN  → Schleimproduktion
    • ENDOKRINE - ZELLEN. → u.a. für CCK, Sekretin, Motlilin, GLP-1, und GIP
    • STAMMZELLEN → für die Regeneration sämtlicher weiteren Dünndarmzellen

 

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Dünndarm
    • Lymphe in Lamina propria und Submukosa

  • führt die Nahrungsfette über den Truncus intestinalis zur Cisterna chyli
  • gelangt über den Ductus thoracicus ins Blut
  • die regionören Lymphknoten des Darmes liegen im Mesenterium

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Dünndarm
    • nervale Versorgung der Darmwand aus eigenem Plexus

  • Meissner - Plexus (Plexus submucosus)
    • innerviert v.a. die endokrinen und die resorbierenden Zellen
  • Auerbauch - Plexus (Plexus myentericus)
    • regelt die Peristaltik
  • MORBUS HIRSCHSPRUNG
    • angeborenes Fehlen der Plexus in einem kurzen Dickdarmanteil
    • Folge: Passagehemmung (→ Ileus); Therapie: OP

VERDAUUNG - ANATOMIE

  • Pankreas

Lage des Pankreas im Oberbauch

Étudier