Farbkontraste

Kontrollfragen

Kontrollfragen


B. G.
Diese Lernkarten behandeln das Thema Farbkontraste auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf die verschiedenen Arten von Kontrasten, wie Hell-Dunkel-Kontrast, Farbtonkontrast und Signalkontrast, sowie auf die Wirkung und Anwendung von Farben wie Schwarz, Weiß, Violett und Grau. Besonders nützlich sind sie für Designer und Künstler, die lernen möchten, wie Farben effektiv eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erregen und klare visuelle Botschaften zu vermitteln.
Cartes-fiches
39
Utilisateurs
7
Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
07.04.2018 / 31.10.2022

Cartes-fiches

3 Kriterien zur Unterscheidung des Farbtons

  • Farbe
    • Andersfarbig
  • Helligkeit
    • Heller oder dunkler
  • Buntgrad
    • Reiner oder trüber

3 Verwantschaften zweier Farbtöne

  • Gleichfarbig
  • Gleich hell oder dunkel
  • Gleich rein oder trüb

Wann ist es ein Farbkontrast?

Wenn zweischen Farbtönen deutliche Unterscheide feststellbar sind.

3 Grundlegende Farbkontraste

  • Farbkontrast
  • Hell- und Dunkelkontrast
  • Buntgradkontrast

Farbe-an-sich-Kontrast (Farbkontrast)

Der Kontrast hat das Merkmal des bunten und Unterscheidet den Farbton.

Farbkombinationen mit dem deutlichsten Farbkontrast

Primärfarben

  • Gelb, Rot, Blau

Wirkung Farbkontrast

bunt, laut, kraftvoll

Verstärkung des Farbkontrasts durch

Schwarz und Weiss im "Hintergrund"

Gestaltungsaufgaben Farbtonkontrast

  • Bewegungsabläufe
  • Beschriftungen
  • Signaltafeln

Wirkung Hell- und Dunkel Kontrast

Jedes grau wirkt neben schwarz heller und weiss dunkler

Deutlichster Hell- Dunkel- Kontrast

  • Schwarz und Weiss -> stärkstes Ausdrucksmittel (Tonstufenfolge mit Grautönen)
  • Gelb und Violett -> stärkster Hell- Dunkel- Kontrast im Farbtonkreis

Hell- Dunkel- Kontrast

  • Bei Farbtönen und bei Schwarz und Weiss 
  • Zwischen Schwarz und Weiss sind 30 bis 35 Grautonstufen wahrnehmbar
  • Dunkelstes Schwarz = Schwarzer Samt
  • Reinstes Weiss = Barytsulfat

Gestaltungsaufgaben von Hell- Dunkel- Kontrast

 

Gestaltungen und Beschriftungen im starken H-D- Kontrast sind auf Distantz und und im Halbdunkeln gut wahrnehmbar.

Komplementärfarbe definition

  • Die Ergänzungsfarbe der Anderen
  • Zwei Farben die beim Mischen ein neutraler Grauschwarz ergeben
    • bei den Lichtfarben gibt es Weiss
  • Im Farbtonkreis gegenüberliegend
  • Immer eine Grundfarbe und eine Gemischte

Nenne die Komplementärfarben

  • Blau + Orange
  • Rot + Grün
  • Gelb + Violett

Wirkung Komplementärkontrast 6

  • Sie zeigen die grösste Verschiedenheit zueinander
  • Sie fordern sich gegenseitig und steigern sich zu grösster Leuchtkraft
  • Charakter des Bunten tritt auf
  • Farbenpaate wirken stabil - jede Farbe kommt voll zur Wirkung
  • Eindruck vom Lebhaften, Vollständigen, Abgeschlossenen und Stabilen

Wirkt auch bei verdunkelter oder verhellten Farben aber vermindert

Welchen Farbton erhält man, wenn man Komplementärfarben mischt?

Grau

Wirkung Kalt- Warm- Kontrast

Die Kalten Farben auf der linken Seite des 12- Teiligen Farbkreis wirken in der Ferne

Die Warmen Farben auf der rechten wirken Nah

Alle Farben ausser Gelb und Violett können kalt und warm wirken -> sie sind nicht eindeutig bestimmt

Welche Farben zeigen den deutlichsten W-K- Kontrast?

Blaugrün und Rotorange

  • Sind die Farben weiter von denen im Farbkreis (12) entfernt desto mehr nimmt der Kontrast ab
  • Violett und Gelb sind unbestimmt

Signalkontrast

Farbkombinationen mit Helligkeitskontrast und Farbkontrast

Schwarz und Weiss mit Buntfarben

 

Zweiklang Signalkontrast

  • Weiss und Schwarz
  • Weiss oder Schwarz und eine reine Farbe (12er Kreis)
  • Zwei reine Farben mit einem grossen Helligkeitsunterschied -> Gelb und Violett

Dreiklang Signalkontrast

  • Weiss + Schwarz + Grau
  • Weiss + Schwarz + reine Farbe -> Rot
  • Weiss oder Schwarz + zwei reine Farben -> Orange + Blau

 

Wirkung Signalkontrast

Auffallend, ins Auge springend

Gestaltungsaufgabe Signalkontrast

  • Strassenverkehr
  • Gefahrenhinweise
  • Locken in Werbung auf Plakaten

Quantitätskontrast

Die Lichwerte der Farben im 6-teiligen Farbtonkreis sind von Goethe in einem Zahlenverhältnis tabellarisch dargestellt.

Die Farben sind in eine 12 teilige Graustufenskala eingeteilt. 

Gelb leuchtet z.B. 3/4 mehr als Violett. Gelb hat eine leuchtkraft von 9 und Violett 3

Primärfarben

Grundfarben: 

  • Rot
  • Gelb 
  • Blau

Sekundärfarben

Sind aus je 2 Primärfarben gemischt -> 6 teiliger Farbtonkreis

  • Organge
  • Grün
  • Violett 

Sättigungskontrast

Die Primär- und Sekundärfarben sind Farben voller Sättigung und können in ihrer Reinheit und Leutchtkraft nicht mehr gesteigert werden. 

Der Kontrast bildet der Gegensatz durch mischung mit Schwarz, Weiss, Grau oder der Komplementärfarbe.

Was bewirkt das mischen von Weiss, Schwarz, Grau und der Komplementärfarbe in einem gesättigten Farbton?

Weiss: heller, kühler, hellklar

Schwarz: dunkler, trüber, stumpf

Grau: trüb, blind, neutral

Komplementärfarbe: gebrochen, vergraut, trüb

Simultankontrast

Simultan = gleichzeitig, wechselseitig

  • dauernde Beeinflussung der Farben im Nebeneinander
    • in besonderen Bedingungen erscheint er ausgeprägt

Simultankontrast Wirkung

  • Alle Farben zueinander beeinflussen sich gegenseitig indem sie sich durch die Umgebung veränderen
  • Nur eine Täuschung im Auge des Betrachters 
  •  

Unterscheidung in

  • Helligkeit
  • Farbton
  • Söttigung

Unterschied Simultan- und Signalkontrast

Simultankontrast:

Entscheidet über die WIRKUNG von Farben miteinander

 

Signalkontrast:

Befasst sich mit der Helligkeit und dem Buntrag mehrer Farben, die sich voneinander Abheben

 

Unterschied Quantitäts- und Sättigungskontrast

 

Quantitätskontrast:

Entscheidet über die Leuchtkraft der Primär- und Sekundärfarben

 

Sättigunskontrast:

Die Primär- und Sekundärfarben können in ihrer Leuchtkraft und Reinheit nicht mehr gesteigert werden der Kontrast bildet das mischen von denen mit Schwarz, Weiss, Grau oder Der Komplementärfarbe

Sukzessiv Kontrast

Sukkzessiv = allmählich, nach und nach 

Nachbilder, die wir nach intensiver Betrachtung wahrnehmen

 

Sukzessiv Wirkung

  • Farbe wirkt für längere Zeit auf das Auge 
  • Blick auf eine andersfarbige Fläche oder Augen zu
  • Erscheinung des Nachbild 
  • In Helligkeit und Farbton in der Umkehrung - Orange zu Blau

 

Flimmer Kontrast

  • Bei zweier Farben gleicher Hell-Dunkelstufe 
  • gleichwertig ihrer Kraft, keiner ordnet sich unter - Wettstreit
  • Flimmern, Vibriren, Zittern

 

Flimmer Vorkommen 

  • Zwei Vollfarben gleicher Hell- Dunkelstufe
  • Bunten und unbunten Farben gleicher Hell- Dunkelstufe
  • Unbuntes Licht bei intensiver Lichteinstrahlung Flimmern in der Ferne

Warum muss Flimmerkontrast vermieden werden?

Simultan-, Sukzessiv- und Flimmerkontrast müssen vermieden werden 

  • Können wirklichkeitsfremde Ergebnisse erreichen
  • Kontzentrastionsschwächen

 

Vermeidung der Nachbilder (Sukzessiv Kontrast) durch

  • Mittleren Helligkeitswerten zwischen anvisiertem Objekt und Umfeld
  • Kontrastfarbigkeit zwischen Objekt und Umfeld
  • Vermeiden intensiver Buntwirkung -> intensiver Farbreiz deutlichste Nachbilder

Étudier