Baukunde


J. H.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über Kunststoffe und Kautschuk für die Berufslehre. Sie decken die verschiedenen Arten von Kunststoffen wie Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere sowie deren Herstellung, Eigenschaften und Anwendungen ab. Die Karteikarten behandeln auch Themen wie Recycling, Umweltauswirkungen und die Verwendung von Kunststoffen im Bauwesen. Ideal für Lernende, die sich mit den Grundlagen und praktischen Aspekten von Kunststoffen vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
13
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
12.03.2018 / 06.11.2023

Cartes-fiches

(INFO)Kunststoffe 

Kunststoffe sind Verbindungen aus Kohlenstoff (stammt aus Erdöl), Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Chlor.

Daraus werden "Monomere" hergestellt, welche durch chemische Reaktionen zu langen fadenförmigen Makromolekühlen umgewandelt werden.

.

(INFO)Kunststoffe am Bau

Nenne 3 Eigenschhaften von Kunststoffen am Bau

- Elastizität

- Transparenz

- Wärmedämmung

- Widerstandsfähigkeit

- Gewicht (leicht)

(INFO)Übersucht aller Kunststoffen am Bau

1. Rohbau, Kanalisation

2. Abdichtungen, Fugen

3. Dämmstoffe

4. Fenster

5. Haustechnik

6. Ausbau

7. Oberflächenbearbeitungen

.

(INFO)Kunststoffe und Umwelt

Kriterien:

- Verfügbarkeit der Rohstoffe

- Herstellung: Umweltbelastung, Energieaufwand

- Verarbeitung und Nutzung: Schadstoffe, Lebensdauer, ENergieaufwand

- Verwertung, Entsorgung: Möglichkeiten von Recycling, unschädliche Vernichtbarkeit

Biokunststoffe

Es werden zwei Arten von Kunststoffen bezeichnet:

- Kunststoffe die auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen wie Zucker oder Stärke hergestellt werden (Bio-basierte Kunststoffe)

- Alle Biologisch abbaubare Kunststoffe (kompostierbar)

.

(INFO)ENtsorgung und Recycling von Kunststoffen

- Verbrennen: giftige Gase, Abgasreinigung nötig

- Deponieren : wird auf Deponien gelagert

- Pyrolyse: unter Luftabschluss und hohen Temperaturen zersetzen

- Hydrolyse: Mit Wasserdampf unter hohem Druck, hohen Temperaturen zu zerlegen

- Recycling : Umschmelzen: umschmelzen von Thermoplasten, sortengerechtes sammeln von Kunststoffen.

.

(INFO)Herstellung von Kunststoffen

Aus Erdöl werden Monomere hergestellt, wie : Ethylen, Vinylchlorid oder Styrol. Bei der chemischen Umwandlung wird in  drei verschiedene Reaktionen unterschieden:

Polymerisation

Polykondensation

Polyaddition

 

.

(INFO)EIgenschaften

Vorteile:

- Geringe dichte

- Gute Schall- und Wärmedämmung

- elektrischer Nichtleiter

- wasserdicht

- säurenbeständig

Nachteile:

- nicht geeignet bei Hohen Temperaturen

- Festigkeit nimmt ab

- grosse Ausdehnung

- bei Abbrennen giftige Gase

Wärmeleitfähigkeit: sehr gering, desshalb gute Dämmstoffe (besonders wenn geschäumt)

Brandverhalten: leicht entflammbar

Wärmedehnung: weisen einen sehr hohen Längenausdehnungskoeffizienten aus.

.

(INFO)Kunststoffgruppen

Nicht vorgeformte Kunststoffe: Beschichtungen, Fugenmassen, Kleber

Vorgeformte Kunststoffe:

- Platten: Dämmplatten, Plexiglas, Wellplatten

- Folien: Dichtungsbahnen, Dampfbremsen

- Profile: Fenster, Sanitär- / Elektrorohre

- Armaturen: Spühlkasten, Brausegriffe

- Formstücke: Siphon, Beschläge

Zweikomponentensysteme: zwei verschiedene Komponenten reagieren miteinander

- Endprodukt: Elastomer/Duromer

- gute Beständigkeit

- grosser Arbeitsaufwand

Verteilungsgrad des Kunststoffes: 

Lack

- gute Haftung auf porösen Untergrund

- Sperrschicht für Wasserdampf

Dispersion

- fein gemalener Kunststoff

- massige Haftung

- nicht bei tiefen Temperaturen

.

(INFO)Struktureller Aufbau

 

.

(INFO)Thermoplaste

- einfache Makromolekühle

- schwache physikalische Verbindungen

- durch erwärmen verformen

wichtigste Thermoplaste:

Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyisobutylen (PIB)

Polystyrol (PS), Polyvinylchlorid (PVC), Polyamid (PA)

Polyvinylacetat (PVCA), Polyethylenterphthalat (PET)

Polytetrafluorethylen (PTFE), Polymethylmethacrylat (PMMA)

Polytetrafluorethylen (PTFE), Celluloseester (CA, CP, CAB)

.

(INFO)Duroplaste

- stark vernetzte Makromoleküle

- spröde, hart, glasig

- lassen sich schmelzen, umformen

wichtigste Duroplaste:

Phenolharze (PF), Aminoplaste, Epoxidharze (EP), Polyeurethane,

Ungesättigte Polyesterharze(UP), Glasfaserverstärkte Kunststoffe (EP und UP)

 

.

(INFO)Elastomere

- wenig vernetzte Makromoleküle

- elastisch

- plastisch

- verformbar

- nicht schweissbar

wichtigste Elastomere

Butadien-Kautschuk(BR), Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM)

Polysulfid-Kautschuk (TM), Silikone (SI), Vernetzte Polyurethane

.

(INFO) Kautschuk

- Naturkautschuk

- synthetischer Kautschuk

.

Étudier