NFBF / Psyhopathologie
Psyhopathologie
Psyhopathologie
-
- 1 / 20
-
Lernkarten
Altersabhängigkeit psychischer Störungen:
Welche Störungen treten in der mittleren Kindheit auf?
- Störungen des Sozialverhaltens
- Emotionale Störungen
- sozialer Rückzug
- Schulängste, Schulphobie
- depressive Reaktionen
- (passagere) Zwangsphänomene
- Somatisierungen
- (passagere) Tics
Epidemologie (Krankheitslehre) ADS, ADHS, Hyperaktivität
Ca. 2-6% (200.000-600.000) der Kinder und Jugendlichen in Deutschland zwischen 6-18 Jahren sind von ADHS betroffen
Ca. 3-5% Prävalenz im Grundschulalter
Maximum im 7.-8. Lebenjahr
ca. 1-2% Prävalenz im Jugendalter
Wie erklärt die Verhaltenstherapie die Entwicklung von psychischen Störungen?
- Lerntheoretische Ansätze
- klassisches konditionieren
- operante Konditionierung Modelllernen
- Kognitive Theorien
- Defizite sozialer Fertigkeiten
- Psychobiologische Modelle (Diathese)
- Komplexe integrative Modelle (z.B. Diathese-Stress)
Was ist das AMDP-System?
Das AMDP-System ist ein System zur standardisierten Erfassung und Dokumentation eines psychopathologischen Befundes.
Die psychopathologischen Symptome (Krankheitszeichen) bilden ein wichtiges Instrumentarium für die psychiatrisch/psychologische Diagnostik.
LRS (Lese-Rechtschreibstörung)
Primäre komorbide Störungen (begleitende Störungen)
- andere schulishce Teilleistungsstörungen (z.B. Dyskalkulie bei 50% der LRS-Kinder)
- Sprachentwicklungsstörungen 13-63%
- Störungen der Visuomotorik und Feinmotorik
- ADHS ca. 26-42%
Borderline (emotional instabile) Persönlichkeitsstörung
- Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, selbstbild und in den Affekten
- massive Angst, verlassen zu werden
- mangelnde Impulskontrolle
- unangemessene Wut und aggressive Durchbrüche
- ausgeprägte Reaktivität der Stimmung
- instabile Beziehungen
- Selbstverletzungen
- dauerhaftes Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit
Phasen der Alkoholwirkung
- Dämpfung: Hemmung von erregunssteigernder Glutamatwirkung und Steigerung von dämpfend wirkender Gamma-Amino-Buttersäure (GABA)
- Erregung: Vermehrte Produktion von erregenden Neurotransmittern, Erhöhung der anzahl der Glutamatrezeptoren, reduzierte GABA-Produktion, vermehrte Anzahl von GABA Rezeptoren.
Asperger-Syndrm
- Syntax und Vokabular gut
- Inhalt abnorm, kein Verständnis
- pedantischer Sprachstil
- passiv, unangemessene Kontakte knüpfen
- Auswahl nach Interessengebiet
- schlecht motorische Koordination
Ausgewählte neuropsychologische Störungen
(Allen neuropsychologischen Erkrankungen liegt eine organische Erkrankung zugrunde)
- Demenz
- Aphasie (Sprachverlust)
- Amnesie
- Neglekt
Organische Ursachen: wichtige Erkrankungen
Schilddrüse (steuert den Grundumsatz/Energiehaushalt)
Unterfunktion: Antriebslosigkeit, Schwäche, Leistungsminderung, Gewichtszunahme, Frieren, Depressive Verstimmun, Verstopfung, rauhe Haut, Schwellung des Gesichts, verlangsamter Herzschlag
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS oder PTSD) <> Akute Belastungsreaktion
gemeinsame Charakteristika
- belastendes Ereignis als ausschlaggebender Kausalfaktor
- ohne Ereignis wäre die Störung nicht entstanden
- erhebliche Beeinträchtigung der sozialen Leistungsfähigkeit
Die Akute Belastungsreaktion klingt im allgemeinen innerhalb von tunden oder Tagen ab!
Schizophrenie
- Benennung von Eugen Bleuler 1911, Schweizer Arzt
- alernativ oft auch Psychose genannt
- zusammengesetzt aus den Wörtern; Schizo (spalt) gespalten
- Phrenos (der Geist), das Bewusstsein
- Fehlverstanden oft als gespaltene Persönlichkeit oder multiple Persönlichkeit
Kognitive Verhaltenstherapie
- als wirksamstes und am besten validiertes Psychotherapieverfahren bei der Behandlung von Depression gilt die kognitive Verhaltenstherapie
Vorgehen innerhalb der kognitiven Verhaltenstherapie:
- Aufbau angenehmer Aktivitäten
- Abbau von Belastungen
- Tagesstrukturierung
- Korrektur Fehlerhafter Überzeugungen
- Verbesserung des Sozial- und Kommunikationsverhaltens
- Problemlösetraining
Manie
- vermehrte Kontaktaufnahme (mangelnde Distanz)
- Euphorische Sitmmung
- vermehrte Sexualität
- Humor
- Grössenideen
- Psychose (Wahn, Halluzinationen)
- Mangelnde Einsicht
- Verfolgungsideen (Paranoia)
- Agression
- Reizbarkeit
- Vermindertes Schlafbedürfnis / Auffälige Kleidung
Behandlung von Ängsten und Phobien in der Kindheit
- verschwinden meist von selbst während der Entwicklung
- Konfrontation
- Modelllernen
- Einbeziehen und Rückmeldung; initiierte Gruppenspiele, miteinbezug des Kindes
- Situationsgebundene Rückmeldung über positives Verhalten in der Interaktion
Verhaltenstheoretische und kognitive Theorien
- Zwangsgedanken und Handlungen als erlerntes Verhalten
- zwanghafte Kontrollmassnahmen reduzieren Angst vor einem Unglück -> reduzierung der Angst
- anderer ansatz; Kontrollzwänge resultieren aus Gedächtnisschwäche
- meisten Menschen haben unerwünschte Vorstellungen -> gleichen den Zwangsgedanken-> verstärken sich bei Belastungen -> Auslösung von Besorgnis -> Anstieg der Angst
Psychiatrische Notfälle - Kennzeichen
- Unmittelbarer Handlungszwang zur Abwendung von Lebensgefahr oder von anderen schwerwiegenden Folgen
- Erfordert eine sofortige, an der akuten Symptomatik orientierte, gezielte Therapie, um eine Gefahr für die Gesundheit de Patienten und evtl. anderer Personen abzuwenden
- Zustand meist auf dem Boden einer psychiatrischen Erkrankung
Depression und Suizidalität
Indikationen für akute Suizidgefahr:
- drängende Suizidgedanken
- grosse Hoffnungslosigkeit und starke Schuldgefühle
- starker Handlungsdruck (ich halte das nicht länger aus)
- massive narzistische Kränkung
- starke Impulsivität (erhöhte Gefahr bei Dogen-oder Alkoholkonsum)
- offene und verdeckte Ankündigung von Suizid (es wird aufhöhren so oder so...)
- Patient reagiert gereizt, aggressiv oder ist agitiert
- konkrete Suizidpläne oder Vorbereitung