Marketing Begriffe

Marketing Begriffe zur Vorlesung

Marketing Begriffe zur Vorlesung


A. M.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende Marketingbegriffe und Konzepte auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Marktabgrenzung, Produktkategorien, Unternehmensressourcen und Kundenorientierung, wobei der Fokus auf der Unterscheidung von Gütern, dem Nutzen von Produkten und den verschiedenen Dimensionen des Marketings liegt. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Marketingstrategien und -prozessen vertiefen möchten, um effektiver auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden eingehen zu können.
Karten
26
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
04.02.2018 / 04.02.2018

Lernkarten

Bedrüfnis

Ist ein Gefühl des Mangels und der damit verbundene Wunsch diesen Mangel zu beseitigen.

Bedarf

Teil der Bedrüfnisse, den ein ein Individuum mit dem ihm zu Verfügung stehenden Mitteln befriedigen kann und will.

Nachfrage

tatsächlich angebotene Güter werden auf dem Markt nachgefragt.

Kundenorientierung

Unternehmen kennt die Erwartungen, Erfahrungen, Wahrnehmungen und Einstellungen der Kunden. Bereitstellen von Gütern die auf die Kundenwünsche abgestimmt sind. 

Unternehmensressourcen

finanzielle Mittel, Arbeitskraft, Gebäude, Maschinen, Transportmittel, Rohstoffe, Wissen und Zeit

Unternehmenskompetenzen

sind zielgerichtet und wiederholt eingesetzte Fähigkeiten, die auf der Nutzung von Wissen beruhen und dem Unternehmen helfen, Wettbewerbsvorteile zu realisieren. 

Marketing

Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Unternehmensaktivitäten, welche darauf abzielen, durch eine konsequente Ausrichtung des eigenen Leistungsprogamms an den Wünschen der Kunden die absatzmarktorientierten Unternehmensziele zu erreichen. 

funktionsübergreifende Dimension

bezieht sich auf die Managementprozesse zur Koordination aller Unternehmensaktivitäten (effizienten Ressourceneinsatz)

funktionsbezogene Dimension

kommt durch die marktorientierte Einstellung des eigenen Leistungsprogramms zum Ausdruck.

Absatzwirtschaft

marktgerichteter Warenstrom (Beschaffungs- und Absatzaktivitäten)

Käufermarkt

Das Angebot eines Produktes übersteigt die Nachfrage. Angebotsüberschuss

Produkt

Oberbegriff aller Waren (materielles Produkt) und Dienstleistungen (immaterielles Produkt)

Verwendungstiefe

Unterscheidung in konsumative oder produktive Verwendung. Beispiel: Rohstoffe, Halbfertigerzeubnisse, Fertigerzeugnisse

Verwendungszweck

Unterscheidung in Konsumgüter und Produktivgüter. Weitere Unterteilung in Verbrauchs- und Gebrauchsgüter

Produktkategorien nach dem Beschaffungsaufwand

Convenience Goods, Shopping Goods, Speciality Goods

Convenience Goods

werden oft und ohne große Beschaffungsmühe (Kosten, Zeit) gekauft

Shopping Goods

werden seltener, aber auch regelmäßig gekauft. Erst nach nach Vergleich der Produktvor- und Nachteilen und relevanter Alternativen wird das Produkt gekauft.

Speciality Goods

sind im Allgemeinen sehr teuer und werden in großen Abständen, im Extremfall nur einmal im Leben gekauft.

Nutzen

ist die Einschätzung des Verbrauchers bezüglich der Fähigkeit des Produkts zur Bedürfnisbefriedigung

relevanter Absatzmarkt

derjenige Teil des Gesamtmarktes, auf dem das Erzeugnis einer Unternehmung im Wettbewerb mit vergleichbaren anderen Erzeugnissen steht.

räumliche Marktabgrenzung

erfolgt nach Region, in der die Produkte angeboten werden sollen.

zeitliche Marktabgrenzung

erfolgt nach temporäten Kriterien. Es gilt zu ermitteln wie lange die gegenwärtigen Nachfrage- und Konkurrenzbeziehungen konstant bleiben.

z.B. Saisonprodukte, räumliche Rahmenbedingungen (Gesetzesänderungen)

sachliche Marktabgrenzung

es orientiert sich an der Art der Leistung, mit denen sich das Unternehmen dem Wettbewerb stellt.

Bedarfsmarktkonzept

bedarfsmarktorientierten Marktabgrenzung

Austauschprozesse

wenn Partner in dem Austausch eine Belohnung für sich sieht. Es müssen Tauschanreize für die Anbieter und Nachfrager bestehen.

Gratifikationsprinzip

Die Marktpartner streben bei einem Austauchprozess eine Belohnung bzw. Gratifikation an. Austauschprozesse basieren im Wesentlichen auf dem Gratifikationspinzip.

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