INDES 2 - HS17

Beinhaltet die Fragen/Inputs entsprechend der Leseführung von Frau Müller

Beinhaltet die Fragen/Inputs entsprechend der Leseführung von Frau Müller


J. T.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in verschiedene Prototyping-Verfahren und deren Anwendung in der Technik. Sie behandeln die Funktionen, Arten und Grenzen von Prototypen, sowie deren Herstellung und Nutzung in der Produktentwicklung. Besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit Design, Ergonomie und technischer Umsetzung von Prototypen beschäftigen, um innovative Lösungen zu entwickeln und zu testen.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
12
Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
23.01.2018 / 21.06.2018

Cartes-fiches

Was beschreibt das Urheberrecht?

  • Umfasst alle "Werke" (Musik, Bilder, Literatur etc.)
  • Bleibit bist Tod beim Urheber
  • Regelt die Nutzung sofern der Urheber damit einverstanden ist

Was beschreibt das Nutzungsrecht?

  • Kann verkauft/vermietet werden
  • Je nach Geltungs/nutzungsbereich höhere Kosten
  • Die Dauer ist im Vertrag geregelt

Was ist, allgemein, ein Protoyp?

  • stellt Funktionalität und Fortschritt dar
  • i.d.R geringe Kosten
  • kurze Fertigungsdauer Massstäbliche darstellung

Welche drei Vorangehensweisen zur Prototypenherstellung gibt es?

  • Exploratives Prototyping: Schrittweises klären der Bedürfnisse anhand aufeinanderfolgender Prototypen
  • Experimentelles Prototyping: Nachweis der realisierbarkeit des Entwurfs
  • Evolutionäres Prototyping: Fortlaufende, auch sprunghafte, Anpassungen an die Anfoderungen

Welche Arten von Prototypen gibt es im technischen Umfeld?

  • Designprototyp: Konzept zur überprüfung der Ergonomie und Ästhetik
  • Geometrischer Prototyp: Massgenau, für Montage und Gebruachsversuche, fürhrt zu konreteren Anforderungen
  • Funktionsprototyp: Enthält alle entscheidenden Funktionen und Eigenschaften des Serienprodukts
  • Teschnischer Prototyp: Weitgehendst identisch mit dem Endprodukt

Welche Arten von Prototypen gibt es im Design-Thinking?

  • Design Space Exploration (DSE): Kein eigentlicher Prototyp, Absteckung des relevanten Suchbereichs
  • Ciritcal Function Prototyp (CFP): Fokussiert auf wesentliches Problem, nur Hauptfunktion
  • Dark Horse Prototyp (DHP): Für kreative, offene und verrückte Ideen
  • Funky Prototyp (FP): Verbund der besten bisherigen Ansätze
  • Functional Prototyp (FP): beschäftigt sich mit Details, klare Grenzen gesteckt
  • X-is Finished Prototyp (XFP): analysiert Schlüsselfunktion, unrealistische Komponenten werden ignoriert
  • Final Prototyp (FP): Umfasst alle Funktionen und beantwortet alle Kundenbedürfnisse

Welche unterschiedlichen Modellbautypen gibt es?

  • Volumenmodelle: Schnelle Formrealisierung, Testet Handhabung und Ergonomie, für Proportionen, oft aus Papier/Karton/Styrofoam
  • Funktionsmodelle: Zeigen nur Funktionen kein Design, oft aus finalem Material
  • Mock-Up / Designmodell: Wiederspiegelt die Gestaltung des Produkts, Funktion im Hintergrund, besonders für Proportionen und Grössenverhältnisse
  • Prototyp / Nullserie: Vereint zum ersten Mal Funktion und Gestaltung, möglichst nahe am Endprodukt

Welche Arten von Detailzeichnungen gibt es? Wie sind diese charakterisiert?

  • Funktionszeichnung
    Darstellen der Manipulationsmöglichkeiten der Aktionselemente (Schieber, Schalter etc.) mittels Pfeilen/Farben/Piktogrammen
  • Explosionszeichnung
    2-Punkt-Perspektive, für Baugruppen sowie Verständnis zum Innenleben
  • Analytische Darstellung
    1. Objekt in Grundformen zerlegen
    2. Grundformen perspektivisch anordnen
    3. Auszeichnen des effektiven Objekts

Wie ist der Werkstoff "Styrofoam" beschrieben?

  • Aus Baubranche als Dämmmaterial
  • Sehr gut bearbeitbar, sehr günstig, homogene Struktur
  • Bearbeitungen: Thermosäge, Bandsäge, Cutter, Drehbank
  • Spachtelmasse für Glättung der Oberflächen
  • Kleben mit UHU-Alleskleber, da empfindlich auf Lösungsmittel

Wie ist der Werkstoff "Clay" beschrieben?

  • Aus Wachs, Öl, Füllstoffen und Pigmenten
  • Aufwärmtemperatur: 55-60°C
  • Caly-Modell kann mit Gips oder Silikon abgeformt werden

Beschreiben sie den Begriff Handrendering.

  • Eher Qualität und Art der Darstellung als Technik
  • Colorierte Zeichnungen eines 3D Objekts mit Licht/Schatten
  • Materialien/Oberflächen werden angedeutet

Beschreiben Sie das Moodboard.

  • Collage aus Bilder/Illustrationen (Wenig weiss, klares Farbkonzept)
  • Visualisiert die wesentlichen Elemente einer Lösung
  • Bringen Stimmungen, Materialkombinationen, Statements oder Rechercheergebnisse zum Ausdruck

Beschreiben Sie die "Scribbles".

  • Schnelles visualisieren von Gedanken
  • Viele Skizzen für Ideenfindung nötig (Quantität vor Qualität)
  • Storyboard = Zeitlich geordnete Skizzen für Abaluf

Beschreiben Sie den "Bikablo" Ansatz.

  • Visuelle Sprache von Martin Haussmann
  • Einfache, wiedererkennbare Zeichen für wiedergaben von Gedanken/Abläufen
  • «UMZO ergeben übereinandergelegt eine Glühbirne» als Leitsatz

Was beschreibt ein Storyboard?

  • Tätigkeit in logischen Ablauf zeichnerisch Darstellen
  • «Von oben links nach unten rechts» / Bilder nummerieren

Welche CAX-Abkürzungen gibt es?

  • CAD: Computer-Aided-Design
  • CAE: Computer-Aided-Engineerung
  • CAP: Computer-Aided-Planning
  • CAM: Computer-Aided-Manufacturing

Welche grundlegenden CAD-Aufbauarten gibt es?

  • Feature-Basiert: Features sind verknüpft, in «Teile-History» sichtbar, Features «wissen von einander»
  • Parametrisiert: analog Feature, Parameter werden weiterverwendet
  • Direkte Modellierung: Modell wird ohne Parameter oder Referenzen erstellt, keine Modellhistorie vorhanden

Wozu und wie erstellt man digitale Visualisierungen?

  • Erstellen von Visualisierungen mittels 3D-Modellen
  • Aufgaben zur Erstellung eines Renderings
    1. Verdeckungsberechnung: Ermittlung sichtbarer Elemente
    2. Schattenbildung: Simulation von Oberflächen
    3. Lichtverteilung: direkte und indirekte, aufgeteilt in Realtime und non-Realtime

Wie und nach welchen Kriterien werden Rapidprototyping-Verfahren unterschieden?

  • Unterscheidung der Verfahren nach Urform
  • Flüssige Urform
    • Polymerisation
    • Laserstrahl / Stereolithografie
    • Lampe / Polymerdruck
  • Pulverförmige Urform
    • Punktuelles Verkleben
    • Laser-Sintern
  • Feste Urform
    • Aufschmelzen (Multi-Jet-Modeling)
    • Schicht kleben (Schicht-Laminat-Verfahren)

Beschreiben Sie die Vorangehensweise bei einer Designekallkulation.

Was gilt es bei einem Falzbein zu beachten?

Was beschreibt das Pecha-Kucha-Verfahren?

  • Präsentationsmethode aus dem Architekturbereich
  • Max. 20 Folien à 20s
  • Bilder mehr ergänzend
  • Folien nicht wie bei Powerpoint beschreiben

Beschreiben Sie die Why-How-What Analyse.

  • Why: Warum gibt es das Produkt und die Firma dahinter? Was ist der Antrieb und die grundsätzliche Motivation dahinter?
  • How: Es wird gesagt, wie sich die Produkte von anderen unterscheiden, was sie besonders macht, wo ihr Wettbewerbsvorteil liegt.
  • What: Das Unternehmen beschreibt, was es macht. Hier werden Fakten kommuniziert.

-> Auch «Inside-out Betrachtung», «man möchte die Einstellung verkaufen»

Was ist ein Serviceblueprint?

  • Chronologische Darstellung der Aktivitäten des Dienstleistungsprozesses
  • Zeigen Grenzen von Kunde <-> Mitarbeiter zu Mitarbeiter <-> Mitarbeiter (Line of Interaction)
  • Zeigen Grenzen was Kunde sieht und was nicht (Line of visibility)
  • Grenze zwischen front- und backoffice (Line of internal interaction)

Was beschreibt eine Costumerjourney?

Ziel der Costumer Journey

  • Verhalten und Präferenzen der Zielgruppe kennen.
  • Passende Botschaft auf Touchpoints ausrichten.
  • Wirkung und Wechselwirkung (Attribution) von Marketing-Kampagnen kennen und Synergien ableiten.
  • Kommunikationsbudget auf Marketing-Kanäle mit der höchsten Konversionswirkung allozieren.

Phasen:

1. Recherche

  • Sammeln der relevanten Daten für die Bedürfnisse der Zielgruppe
  • Quantitative und qualitative Auswertungen nötig

Personas erstellen

  • demographische Merkmale, Job, Pain/Gain, Werte & Ziele, typische Einwänd

Touchpoitnsermitteln und visualisieren

  • Auflistung der Berührungspunkte und deren Kanäle
  • Ermitteln von unnötigen Berührungspunkten und Kanäle
  • Bsp: Erstberatung am Telefon

4. Touchpoints optimieren

  • Möglichkeiten pro Touchpoint
  • Immer der Zielgruppe entsprechend?
  • Gegenüber Konkurrenz differenziert?

Wie sieht ein App-Storyboard aus?

Was gillt es bei der Interfacegestaltung zu beachten?

Welche Einsatzweisen gibt es bei den Modellen?

1. Semantik/Repräsentation

  • Modelle von Phänomenen
  • Modelle von Daten
  • Modelle von Theorien

2. Ontologie/Darstellung

  • Physische Objekte
  • Fiktive Objekte
  • Beschreibungen/Gleichungen

3. Epistemologie/Erkenntnis

  • durch Expermiment und Simulation
  • durch Übertragung auf Zielkontext

Étudier