INDES 2 - HS17
Beinhaltet die Fragen/Inputs entsprechend der Leseführung von Frau Müller
Beinhaltet die Fragen/Inputs entsprechend der Leseführung von Frau Müller
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Flashcards
Was beschreibt das Urheberrecht?
- Umfasst alle "Werke" (Musik, Bilder, Literatur etc.)
- Bleibit bist Tod beim Urheber
- Regelt die Nutzung sofern der Urheber damit einverstanden ist
Was beschreibt das Nutzungsrecht?
- Kann verkauft/vermietet werden
- Je nach Geltungs/nutzungsbereich höhere Kosten
- Die Dauer ist im Vertrag geregelt
Was ist, allgemein, ein Protoyp?
- stellt Funktionalität und Fortschritt dar
- i.d.R geringe Kosten
- kurze Fertigungsdauer Massstäbliche darstellung
Welche drei Vorangehensweisen zur Prototypenherstellung gibt es?
- Exploratives Prototyping: Schrittweises klären der Bedürfnisse anhand aufeinanderfolgender Prototypen
- Experimentelles Prototyping: Nachweis der realisierbarkeit des Entwurfs
- Evolutionäres Prototyping: Fortlaufende, auch sprunghafte, Anpassungen an die Anfoderungen
Welche Arten von Prototypen gibt es im technischen Umfeld?
- Designprototyp: Konzept zur überprüfung der Ergonomie und Ästhetik
- Geometrischer Prototyp: Massgenau, für Montage und Gebruachsversuche, fürhrt zu konreteren Anforderungen
- Funktionsprototyp: Enthält alle entscheidenden Funktionen und Eigenschaften des Serienprodukts
- Teschnischer Prototyp: Weitgehendst identisch mit dem Endprodukt
Welche Arten von Prototypen gibt es im Design-Thinking?
- Design Space Exploration (DSE): Kein eigentlicher Prototyp, Absteckung des relevanten Suchbereichs
- Ciritcal Function Prototyp (CFP): Fokussiert auf wesentliches Problem, nur Hauptfunktion
- Dark Horse Prototyp (DHP): Für kreative, offene und verrückte Ideen
- Funky Prototyp (FP): Verbund der besten bisherigen Ansätze
- Functional Prototyp (FP): beschäftigt sich mit Details, klare Grenzen gesteckt
- X-is Finished Prototyp (XFP): analysiert Schlüsselfunktion, unrealistische Komponenten werden ignoriert
- Final Prototyp (FP): Umfasst alle Funktionen und beantwortet alle Kundenbedürfnisse
Welche unterschiedlichen Modellbautypen gibt es?
- Volumenmodelle: Schnelle Formrealisierung, Testet Handhabung und Ergonomie, für Proportionen, oft aus Papier/Karton/Styrofoam
- Funktionsmodelle: Zeigen nur Funktionen kein Design, oft aus finalem Material
- Mock-Up / Designmodell: Wiederspiegelt die Gestaltung des Produkts, Funktion im Hintergrund, besonders für Proportionen und Grössenverhältnisse
- Prototyp / Nullserie: Vereint zum ersten Mal Funktion und Gestaltung, möglichst nahe am Endprodukt
Welche Arten von Detailzeichnungen gibt es? Wie sind diese charakterisiert?
- Funktionszeichnung
Darstellen der Manipulationsmöglichkeiten der Aktionselemente (Schieber, Schalter etc.) mittels Pfeilen/Farben/Piktogrammen - Explosionszeichnung
2-Punkt-Perspektive, für Baugruppen sowie Verständnis zum Innenleben - Analytische Darstellung
- Objekt in Grundformen zerlegen
- Grundformen perspektivisch anordnen
- Auszeichnen des effektiven Objekts
Wie ist der Werkstoff "Styrofoam" beschrieben?
- Aus Baubranche als Dämmmaterial
- Sehr gut bearbeitbar, sehr günstig, homogene Struktur
- Bearbeitungen: Thermosäge, Bandsäge, Cutter, Drehbank
- Spachtelmasse für Glättung der Oberflächen
- Kleben mit UHU-Alleskleber, da empfindlich auf Lösungsmittel
Wie ist der Werkstoff "Clay" beschrieben?
- Aus Wachs, Öl, Füllstoffen und Pigmenten
- Aufwärmtemperatur: 55-60°C
- Caly-Modell kann mit Gips oder Silikon abgeformt werden
Beschreiben sie den Begriff Handrendering.
- Eher Qualität und Art der Darstellung als Technik
- Colorierte Zeichnungen eines 3D Objekts mit Licht/Schatten
- Materialien/Oberflächen werden angedeutet
Beschreiben Sie das Moodboard.
- Collage aus Bilder/Illustrationen (Wenig weiss, klares Farbkonzept)
- Visualisiert die wesentlichen Elemente einer Lösung
- Bringen Stimmungen, Materialkombinationen, Statements oder Rechercheergebnisse zum Ausdruck
Beschreiben Sie die "Scribbles".
- Schnelles visualisieren von Gedanken
- Viele Skizzen für Ideenfindung nötig (Quantität vor Qualität)
- Storyboard = Zeitlich geordnete Skizzen für Abaluf
Beschreiben Sie den "Bikablo" Ansatz.
- Visuelle Sprache von Martin Haussmann
- Einfache, wiedererkennbare Zeichen für wiedergaben von Gedanken/Abläufen
- «UMZO ergeben übereinandergelegt eine Glühbirne» als Leitsatz
Was beschreibt ein Storyboard?
- Tätigkeit in logischen Ablauf zeichnerisch Darstellen
- «Von oben links nach unten rechts» / Bilder nummerieren
Welche CAX-Abkürzungen gibt es?
- CAD: Computer-Aided-Design
- CAE: Computer-Aided-Engineerung
- CAP: Computer-Aided-Planning
- CAM: Computer-Aided-Manufacturing
Welche grundlegenden CAD-Aufbauarten gibt es?
- Feature-Basiert: Features sind verknüpft, in «Teile-History» sichtbar, Features «wissen von einander»
- Parametrisiert: analog Feature, Parameter werden weiterverwendet
- Direkte Modellierung: Modell wird ohne Parameter oder Referenzen erstellt, keine Modellhistorie vorhanden
Wozu und wie erstellt man digitale Visualisierungen?
- Erstellen von Visualisierungen mittels 3D-Modellen
- Aufgaben zur Erstellung eines Renderings
- Verdeckungsberechnung: Ermittlung sichtbarer Elemente
- Schattenbildung: Simulation von Oberflächen
- Lichtverteilung: direkte und indirekte, aufgeteilt in Realtime und non-Realtime
Wie und nach welchen Kriterien werden Rapidprototyping-Verfahren unterschieden?
- Unterscheidung der Verfahren nach Urform
- Flüssige Urform
- Polymerisation
- Laserstrahl / Stereolithografie
- Lampe / Polymerdruck
- Pulverförmige Urform
- Punktuelles Verkleben
- Laser-Sintern
- Feste Urform
- Aufschmelzen (Multi-Jet-Modeling)
- Schicht kleben (Schicht-Laminat-Verfahren)
Was beschreibt das Pecha-Kucha-Verfahren?
- Präsentationsmethode aus dem Architekturbereich
- Max. 20 Folien à 20s
- Bilder mehr ergänzend
- Folien nicht wie bei Powerpoint beschreiben
Beschreiben Sie die Why-How-What Analyse.
- Why: Warum gibt es das Produkt und die Firma dahinter? Was ist der Antrieb und die grundsätzliche Motivation dahinter?
- How: Es wird gesagt, wie sich die Produkte von anderen unterscheiden, was sie besonders macht, wo ihr Wettbewerbsvorteil liegt.
- What: Das Unternehmen beschreibt, was es macht. Hier werden Fakten kommuniziert.
-> Auch «Inside-out Betrachtung», «man möchte die Einstellung verkaufen»
Was ist ein Serviceblueprint?
Was beschreibt eine Costumerjourney?
Ziel der Costumer Journey
- Verhalten und Präferenzen der Zielgruppe kennen.
- Passende Botschaft auf Touchpoints ausrichten.
- Wirkung und Wechselwirkung (Attribution) von Marketing-Kampagnen kennen und Synergien ableiten.
- Kommunikationsbudget auf Marketing-Kanäle mit der höchsten Konversionswirkung allozieren.
Phasen:
1. Recherche
- Sammeln der relevanten Daten für die Bedürfnisse der Zielgruppe
- Quantitative und qualitative Auswertungen nötig
Personas erstellen
- demographische Merkmale, Job, Pain/Gain, Werte & Ziele, typische Einwänd
Touchpoitnsermitteln und visualisieren
- Auflistung der Berührungspunkte und deren Kanäle
- Ermitteln von unnötigen Berührungspunkten und Kanäle
- Bsp: Erstberatung am Telefon
4. Touchpoints optimieren
- Möglichkeiten pro Touchpoint
- Immer der Zielgruppe entsprechend?
- Gegenüber Konkurrenz differenziert?
Welche Einsatzweisen gibt es bei den Modellen?
1. Semantik/Repräsentation
- Modelle von Phänomenen
- Modelle von Daten
- Modelle von Theorien
2. Ontologie/Darstellung
- Physische Objekte
- Fiktive Objekte
- Beschreibungen/Gleichungen
3. Epistemologie/Erkenntnis
- durch Expermiment und Simulation
- durch Übertragung auf Zielkontext