Lernkarten

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Lernende 1 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 08.01.2018 / 30.01.2018
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Definition Vermittlung

,,Unter Vermittlung wollen wir den Anspruch un den Versuch verstehen, zwischen Unterschiedlichem zu vermitteln, d.h., einen Ausgleich oder eine Annäherung zu finden."

,,Die große Kunst des Vermittelns betseht eben darin, die Differenz zwischen Vorraussetzungen und Anforderungen, d.h. zwischen Kind (Lernendem), Sache und pädagogischem Anspruch ständig so zu gestalten, dass sie einerseits im Handeln der Kinder (Lernenden) aufgehoben und zugleich auf einer höheren Stufe neu erzeugt wird."

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Kompetenzen, um sportbezogene Vermittlungsprozesse in Gang zu bringen

  1. Sachkompetenz: Anforderungsstruckturen des Sports erkennen und daraufhin geeignete Auswahl, Aufbereitung und Darbietung des Lehr- und Unterrichtsstoffes vornehmen.
  2. Selbstkompetenz: bewusste Auseinandersetzung mit eigenen Möglichkeiten und Ansprüchen auch in Form von gezielter Selbstevaluation
  3. Sozialkompetenz: Kommunikations- und Interaktionsfähigkeit, welche auf die Verständigung und Zusammenarbeit mit den Schülern ausgerichtet ist
  4. Schulkompetenz: Vorrausetzung dafür, die institutionelle Rahmung der pädagogischen Arbeit in Schule und Sportunterricht angemessen aufzunehmen und konstruktiv zu optimieren
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Vermittlungsform:  Betreuen

  • indirektes Eingreifen
  • anbieten
  • anregen
  • ausprobieren und erproben lassen
  • bei Lernenden wird vermehrt die Selbsttätigkeit und Kretivität unterstützt
  • aktiv an Inhalt und Verlauf der Unterrichtsstunde beteiligen; eigene Ideen und Variationen miteinbringen
  • Individualität wird berücksichtigt (jeder lernt anders); offene Zugänge zu sportlichen Bewegungen möglich
  • Ausprobieren, Experimentieren und Selbsterfahren mehr unterstützt (offene und selbstständige Gestaltung der Lösungswege)
  • durch selbstentwickeltes Lernen Inhalte besser verstanden  und besser verinnerlicht werden
  • soziales Miteinander, Kommunikations- und Interaktionsfähigkeit wird besser gefördert
  • mehr Raum für individuelle Entwicklungsmöglichkeiten
  • durch eigene Problembewältigung wird Handlungsfähigkeit gefördert
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Vermittlungsform: Unterweisen

  • direktes Eingreifen
  • vorschreiben
  • anweisen
  • sportbezogene Fertigkeiten genauer lernen, keine Fehler in Bewegungsausführung einschleichen
  • durch Vorbild des Lehrenden genaue Bewegungsvorstellung
  • mehr direkte Rückkopplung vom Lehrenden
  • Unterricht zeitlich besser planen und strukturieren
  • durch gezieltes Anleiten und Anweisen bessere Kontrolle über einzelnen Lernenden
  • Effizienz des Unterrichts ist höher; kann schneller zu Ergebnissen kommen
  • Aufkommen von Störungen und Ablenkungen ist geringer
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Lerntheorien

  • Behaviorismus = Konditionierung
  • Kybernetisches Lernen = Übungsreihe
  • Kognitivismus = verstehen, was warum ist; selber agieren
  • Konstruktivismus = selbst Motivation, sich selbst etwas konstruieren
  • Neurodidaktik = durch Hirnströme, visuell
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Arten des Lernens

  1. a) Habituation: Gewöhnung an ein Bewegungsmuster
    b) Sensitivierung: Sensibilisierung der Wahrnehmung (z.B. Fehlersehen)
  2. Konditionierungen
    a) Klassische K.: Lernen duch Reiz und Reaktion  (positiv und negativ)
    b) Operante K.: Verstärkungslernen (z.B. durch Belohnungen)
  3. Imitation
    durch Zuschauen/ Nachmachen
  4. Lernen durch Einsicht
    Sinn steht im Vordergrund (Erkenntnisse)
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These

Lehren und Lernen geschieht im Rahmen der Persönlichkeit des Lehrenden und des Lernenden und über den Erfolg des Lehrens und Lernens entscheiden die Merkmale:
- kognitive
- emotional- motivationale
- psychosoziale
dieser Persönlichkeit

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Gedächtnisbildung

  1. Deklaratives (Explizites) Gedächtnis - begleitet von Bewusstsein; umfasst Fakten, Wissen, Erinnerung
  2. Prozeduales (Impliziertes) Gedächtnis - nicht unbedingt bewusstseinsfähig; umfasst u.a. Fertigkeiten (auch motorische), Gewohnheiten, Habituation
  3. Emotionales Gedächtnis - Reize/ Ereignisse werden mit Gefühlen ,,gefärbt", Grundlage für Motivation