G1 Modul 2

Betriebsführung

Betriebsführung


Y. Z.
Diese Lernkarten decken betriebswirtschaftliche und ökologische Grundlagen für Hotellerie und Gastronomie ab, von Deckungsbeitragsrechnung über Warenkosten bis zu nachhaltigen Maßnahmen in Küche, Service und Verwaltung. Im Fokus stehen Faktoren wie Zielsetzung, betriebliche Abläufe, ökologische Handlungsoptionen und Serviceketten, die für Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen relevant sind. Besonders profitieren Hotel- und Restaurantfachkräfte, die ihr Wissen zu Kostenkontrolle, ökologischer Nachhaltigkeit und organisatorischen Prozessen vertiefen möchten.
Flashcards
136
Students
87
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
12.12.2017 / 11.05.2026

Flashcards

Durchschnittswerte Gastronomie Kennzahlen?

Mitarbeiteraufwand (48,2%), Warenaufwand (28,7%), Mietzins (16,1%), allg. BA (11,2%), Gewinn (4,7%)

Gründe für individuelle Preisberechnung?

starke Konkurrenz, jeder Betrieb hat eine andere Kostenstruktur, jeder Betrieb hat eine andere Zusammensetzung des Angebots, Preis dient dazu auf den Absatz Einfluss zu nehmen (Marketing-Instrument).

Kunde will am Bankett Menu für 30.-. DB für die Erstellung des Menüs beträgt 66,6%. Wieviel WK dürfen höchstens entstehen, wenn 30 Personen am Bankett sind?

300.-

Aktion Coupon-Pass. Bei 15 verkauften Coupons der 16. gratis. WK 17,9%, VP 9.50, Total DB 678.60 Wieviele Coupons müssen in der Aktion verkauft werden, um die Gewinnsituation nicht zu beeinträchtigen?

Lösung siehe Aufgabe

Welche zwei Faktoren müssen beim Aktionspreis übertragen werden?

Warenaufwand und DB Total

Preis pro Teller 16.50 (Faktor 2.8) bisher 23 Teller verkauft. Aktion 13.00. Wie viele Verkäufe sind notwendig, damit der erforderliche DB aus den Verkäufen nicht sinkt?

gemäss Lösung Aufgabe

Aktionspreise - was ist dabei zu beachten?

Erforderliche Mehrkäufe genau berrechnen, Aktion bewerben, zeitlich beschränken (Bsp. 3 für 2, Combos (Kafi & Gipfeli), Happy Hour, Pass (nicht über 14 Tage!)

Deckungsbeitragsformel

WK + DB = NVP; NVP - DB = WK; NVP - WK = DB

Preisdreieck?

BETRIEB (KOSTEN) Abschlussanalyse, KONKURRENZ (PREISNIVEAU) Konkurrenzanalyse, GAST (PREISERWARTUNG) Gästeanalyse

Was sind die Tücken einer Faktoren-Kalkulation?

Individualität des Betriebes. WK * Faktor = Verteuerung bereits teurer Waren (Multiplikation gleich übertriebene Verkaufspreise), Billige und gute Qualität kann nicht mit demselben Faktor berechnet werden.

In welcher Sparte ist die höchste, in welcher die tiefste Rentabilität zu erwarten?

Höchste: Warmgetränke; Tiefste: Wein

Warum ist eine Preisberechnung wichtig?

Preise sind oft zu tief (hohe Kosten wenig Gewinn). Ohne Preiskalkulation ist das Überleben gefährdet.

Geschäftsbrief erstellen oder korrigieren

Gemäss Skript

Organigramm erstellen oder korrigieren

gemäss Skript

8 Schritte Deckungsbeitragskalkulation

Ermittlung Gesamtdeckungsbeitrag, Ermittlung pro Sparte, verkaufsstatistische Angaben, durchschnittl. DB pro Leistung, DB-Gruppen festlegen, Gewichtung nach Arbeitsintensität, Übertragung auf andere Sparten, Beurteilen und Kontrolle der Preise

Grundformel für die Faktorenkalkulation

Warenkosten * Faktor = Verkaufspreis oder Verkaufspreis : Warenkosten = Faktor

Wie berechnet man effektive Warenkosten?

Einstandspreis * 100% über weiter verwendbare Menge in %

Wie wird das EK verzinst?

Satz einer 2. Hypo

Welches sind die zwei Unternehmeraufwände? 

Unternehmerlohn und Verzinsung des EK

3 Grundlagen Buchhaltung für die  Deckungsbeitragskalkulation

Erfolgsrechnung, Budget, Verkaufsstatistik

Was ist ein Deckungsbeitrag?

Anderer Begriff für Bruttoerfolg 1

Differenz zwischen dem Umsatz und den Warenkosten (variablen Kosten)

Personalaufwand, allg. Betriebskosten, Finanz- und Anlagekosten, Gewinn

Unerschied zwischen marktorientierter und kostenorientierter Preispolitik

marktorientiert: Nachfrage und Konkurrenz, kostenorientiert: was kostet die Herstellung einer gastronomischen Leistung

4 Teile des Deckungsbeitrages

Personalkosten, allg. übrige Betriebskosten, Finanz-und Anlagekosten, Gewinn/Verlust

Was ist das Pareto-Prinzip?

Mit 20% der Gerichten 80% des Ertrages erzielen

Kategorien Analyse des Angebotes nach Bruttogewinn und Beliebtheit

Gewinner, Renner, Schläfer, Verlierer

Klassischer SEP

Standortvorteile nutzen

Marketing-Face - Zwischenhandel?

Indirekte Verkaufswege

Reisebüros, Tourismusorganisationen

Diverse digitale Plattformen

Marketing-Face - Externe Beeinflusser sind?

Aussenstehende Gastrokritiker

Fachzeitschriften, Presse, Radio, TV

Marketing-Face - ausserhalb Systemrahmen - Umweltfaktoren

NIcht beeinflussbar!

- wirtschaftliche (Zinsen, Kurse)

- politische, rechtliche (Promillegrenze, Rauchen)

- soziale, mediale (Handyfotos)

- technologische, ökologische

Wie könnte ein aussagekräftiges Stelleninserat gestaltet sein?

AIDA

Aufmerksamkeit (Wer sind wir, Logo)

Interesse (Wir suchen....)

Drang/Wunsch (was gefällt mir, wir bieten)

Action (Kontaktangaben)

Was passiert in der Informationsphase eines Bewerbungsgespräches?

Infos über den Betrieb, die Stelle geben.

Achtung Infos dosiert abgeben - Bewerber nicht überfluten!

5 Merkmale, welche in der Kontaktphase zu berücksichtigen sind.

Zeit nehmen

Raum und Ort

Störungen vermeiden

Bewerber nach Befinden fragen

Persönliche Note geben

Angenehme Atmosphäre schaffen

Ein Bewerbungsgespräch gliedert sich in verschiedene Phasen. Welche?

Kontaktphase

Hauptphase

Informationsphase

Schlussphase

Was ist das Göttisystem? Welche Anforderungen sollte ein Götti haben?

Götti führt den Neuling in den ersten Tagen im Betrieb ein. - Anspruchsperson (Vertrauensperson)

Er sollte in etwa das gleiche Alter haben, das gleiche Aufgabengebiet haben, die gleiche Sprache sprechen, sympathisch, hilfsbereit, offen und kontaktfreudig sein.

Kennen Sie Massnahmen zur Förderung von MA? 5 Beispiele

Ausbildung

Weiterbildung

Job Bereicherung (Enrichement)

Job Erweiterung (Enlargement)

Fachliteratur schenken (Kochbuch)

MAG

Beförderungen

Team-Events

 

Welche Angaben muss ein Stellenbeschreibung beinhalten?

AKV

Aufgaben

Kompetenzen

Verantwortungen

Einflussbereiche, welche den Führungserfolg bestimmen.

Führungspersönlichkeit

Organisation

MA-Entwicklung

MA-Förderung

3 wesentliche Faktoren, welche für ein Führungsverhalten wichtig sind.

Ehrlichkeit in den Aussagen

MA Vertrauen schenken

Authentisch sein (sich selber bleiben)

Welche Führungsstile kennen Sie und welche Ziele kann man damit erreichen?

Laisser-Faire (keine Ziele)

Karitativer "weicher" (Personenbezogene Ziele, soziale Ziele)

Autoritärer "harter" (Sachziele)

Kooperativer (beide Ziele)

Mache ein praxisorientiertes Beispiel für eine SEP.

Konzentration der Kräfte - Nachbarhotel Kooperation - gegen Entgelt Wellnessanlage nutzen oder Frühstück in der Zwischensaison für beide Hotels zusammen anbieten.

Study