Grenzwerte von Funktionen

Lemmas und Sätze aus Vorlesung

Lemmas und Sätze aus Vorlesung


L. H.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Konzepte der Analysis, die für Studierende der Mathematik an der Universität relevant sind. Sie konzentrieren sich auf Grenzwerte von Funktionen, einschließlich ihrer Definition, Eigenschaften und Berechnung, sowie auf Häufungspunkte und Stetigkeit. Die Karteikarten erklären, wie man Grenzwerte mittels Folgen und Filterkonvergenz bestimmt, und behandeln rechts- und linksseitige Grenzwerte sowie die Anwendungen dieser Konzepte in der Analysis. Studierende profitieren von diesen Karten, um ein tiefes Verständnis der Grenzwerte und ihrer Eigenschaften zu erlangen, was essenziell für das Studium der Analysis ist.
Karten
10
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Mathematik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
25.11.2017 / 26.11.2017

Lernkarten

Häufungspunkt einer Menge

xo ist Hp <=> D geschnitten mit (xo-eps, xo + eps)\ {x0} nicht null

für alle eps >0

 

xo ist ein HP <=> es gibt eine Folge in D\{xo}, die gegen xo strebt

Grenzwert einer Funktion f: D -> R für x -> xo

A = lim x -> xo f(x) falls

Für alle eps >0 E delta >0, A x e D geschnitten (Deltaumgebung ohne xo): |f(x)-A| < eps

 

Informell ausgedrückt bedeutet dies, dass die Funktionswerte von f beliebig nahe bei A liegen
wenn x 2 Dn fx0g nahe an x0 heranrückt. Der Grenzwert von f(x) für x ! x0 muss natürlich
nicht existieren; wenn er existiert, ist er aber eindeutig bestimmt

Eigenschaften des Grenzwertes einer Funktion

-linear (das heisst, falls lim f(x) und lim g(x) existieren, so existiert auch der
Grenzwert limx!x0 f(x) + g(x) = limx!x0 f(x) + limx!x0 g(x) und analog für skalare
Multiplikation),

- multiplikativ (das heisst, falls limx!x0 f(x) und limx!x0 g(x) existieren, so existiert auch
limx!x0 f(x)g(x) = (limx!x0 f(x))(limx!x0 g(x))),
- monoton (f < g impliziert limx!x0 f(x) < limx!x0 g(x), falls die Grenzwerte existieren)
- und erfüllt ein Sandwich-Lemma.

Grenzwerte von Funktionen und Stetigkeit

Sei D R eine Teilmenge, x0 2 D ein Häufungspunkt
von D und f eine reellwertige Funktion auf D.

f stetig bei x0 <=> lim x -> x=0 f(x) = f(x0).

Grenzwerte mittels Folgen

Sei D R eine Teilmenge, f : D ! R eine
Funktion und x0 2 D ein Häufungspunkt von D. 

A = limx!x0 f(x) <=> für jede Folge (an)n in D\{x=} mit lim n -< infinity an = x0 auch lim f(an) = A.

rechtsseitigen Häufungspunkt

D R ist eine Teilmenge und x0 el R hat die Eigenschaft D\(x0; x0+ eps) ungleich = leere menge
für alle > 0. Intuitiv hat der Punkt x0 also die Eigenschaft, dass ihm D von rechts beliebig
nahe kommt

links und rechtseiteige hp und grenzwert

Falls x0 ein links- und rechtsseitiger Häufungspunkt ist, dann existiert der Grenzwert
limx!x0 f(x) genau dann, wenn die links- und rechtseitigen Grenzwerte von f(x) bei x0 existiert
und limx von oben nach x0 f(x) = lim x von unten nach x0 f(x) erfüllt ist.

Funktion rechtsseitig stetig bei x0

limx von oben nach x0 f(x) existiert und gleich f(x0) ist

Filter

1) Die leere Menge ist kein Element von F.
2) Für U1;U2 2 F gilt auch U1 geschnitten mit U2 element F.
3)Falls U 2 F und V X eine Teilmenge, die U enthält, dann ist auch V 2 F.

 

Intuitiv ausgedrückt enthält jede Filtermenge alle wesentlichen Punkte für die durch den
Filter beschriebene Bewegung

Filterkonvergenz).

Seien nun D R eine beliebige Teilmenge, f : D -> R eine Funktion, F ein Filter auf D und A element R gegeben.

a V element Umgebung von A, AF element F A x lement F : f(x) 2 V =>f konvergiert entlang F gegen A , d.h. limF f(x) = A

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