Zusammenfassung


F. C.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Genetik und Molekularbiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Struktur und Funktion von Nukleinsäuren, Proteinen und Kohlenhydraten, einschließlich ihrer Bindungen und chemischen Modifikationen. Die Karteikarten erläutern auch die Rolle von Enzymen, Lipiden und Aminosäuren sowie deren biologischen Funktionen. Ideal für Studierende, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis dieser komplexen biologischen Prozesse vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
25.10.2017 / 13.01.2019

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Eigenschaften der OH-Gruppe?

= Hydroxyl = Alkohole (Ethanol)

  • polar
  • unterstützt Lösen bestimmter Moleküle durch Ausbildung von Wasserstoffbrücken mit Wassermolekülen
  • ermöglicht Bindung an andere Moleküle durch Dehydratisierung

Eigenschaften der COH-Gruppe?

= Aldehyd = Aldehyde (Acetadaldehyd)

  • -C-O-Gruppe sehr reaktiv
  • Wichtig für Aufbau von Molekülen und bei energielefernden Reaktionen

Eigenschaften der CO-Gruppe?

= Keto = Ketone (Aceton)

  • -CO-Gruppe in Kohlenhydraten und bei energieliefernden Reaktionen wichtige Rolle

Eigenschaften der COOH-Gruppe?

= Carboxyl = Carbonsäure (Essigsäure)

  • sauer
  • dissoziiert in lebenden Geweben
  • bildet -COO- + H+
  • verliert bei Kodensationsreaktion die OH-Gruppe
  • Einige Carbonsäuren wichtig für energieliefernde Reaktionen

Eigenschaften der HNH-Gruppe?

= Amino = Amine (Mehtylamin)

  • basisch
  • nimmt in lebenden Geweben H+ auf und bildet so -NH3+
  • verliert bei Kondensationsreaktion H+

Eigenschaften der PO4-Gruppe?

= Phosphat = org. Phosphate (3-Phosphoglycerat)

  • negativ geladen
  • verliert bei Kondendationsreaktion OH-Gruppe
  • Energie freigesetzt wenn auch an andere Phosphate gebunden (bei Hydrolyse)

Eigenschaften der SH-Gruppe?

= Sulfhydryl = Thiole (Mercaptoethanol)

  • 2 SH-Gruppen können Disulfidbrücke ausbilden, indem sie je ein H abgeben und so die Proteinstruktur stabilisieren

Wozu dienen Eigenschaften wie Polarität?

Bestimmen Raumstruktur und Wechselwirkung mit anderen (Makro)-Molekülen

Was passiert bei der "Kondensation"?

  • Bei der Kondensation wird Wasser entfernt
  • Zwischen den Monomeren bildet sich eine kovalente Bindung

Was passiert bei der "Hydrolyse"?

  • Bei der Hydrolyse wird Wasser hinzugefügt
  • Kovalente Bindung zwischen den Monomeren wird gespalten

Wozu dienen "Enzyme"?

ermöglichen oder beschleunigen Reaktionen

Wozu dienen "Abwehrproteine"?

erkennen und bekämpfen Fremdstrukturen

Wozu dienen "Hormone" und "regulatorische Proteine"?

kontrollieren physiologische Prozesse

regulatorische Proteine: steuern zelluläre Prozesse wie Genexpression

Wozu dienen "Rezeptorproteine"?

empfangen molekulare Signale aus der Umwelt

Wozu dienen "Speicherproteine"?

Depot von Aminosäuren

Wozu dienen "Gerüstproteine"?

Kollagen

Wozu dienen "Transportproteine"?

befördern Stoffe (z.B. Hämoglobin)

Wozu dienen "Motorproteine"?

Muskeln

Aminosäuren mit elektrisch geladener, hydrophiler Seitenkette

  • Arginin, Arg, R (+)
  • Histidin, His, H (+)
  • Lysin, Lys, K (+)
     
  • Asparaginsäure, Asp, D (-)
  • Glutaminsäure, Glu, E (-)

Aminosäuren mit polarer, jedoch ungeladener Seitenkette (hydrophil)

  • Serin, Ser, S
  • Threonin, Thr, T
  • Asparagin, Asn, N
  • Glutamin, Gln, Q
  • Tyrosin, Tyr, Y

Aminosäuren Spezialfälle

  • Cystein, Cys, C
  • Glycin, Gly, G
  • Prolin, Pro, P

Aminosäuren mit unpolarer hydrophober Seitenkette

  • Alanin, Ala, A
  • Isoleucin, Ile, I
  • Methionin, Met, M
  • Phylalanin, Phe, F
  • Tryptophan, Trp, W
  • Valin, Val, V

Was ist eine "Peptidbindung"?

  • Aminogruppe reagiert mit Carboxylgruppe
  • Relativ starke C-N-Bindung --> benachbarte alpha-C-Atome können nicht frei rotieren --> Einschränkung der Faltungsmöglichkeit
  • Asymmetrische Ladungsverteilung --> begünstigt Wasserstoffbrücken
  • Hohe Anzahl an möglichen Verbindungen

Was ist die "Primärstruktur"?

  • Aminosäuren werden als Monomere zu einer Polypeptidkette verknüpft
  • kovalente Bindung

Was ist die "Sekundärstruktur"?

  • Polypeptidketten können alpha-Helices und beta-Faltblätter bilden
  • Sie werden durch Wasserstoffbrücken oder Peptidbindungen stabilisert

Was ist die "Tertiärstruktur"?

  • Konformation
  • Wechselwirkungen zwischen den Seitenketten der Aminosäuren
  • Ein Polypeptid faltet sich und nimmt eine spezifische Konformation an
  • Faltungen durch Disulfidbrücken und nicht-kovalente Bindungen zwischen den Seitenketten der Aminosäuren stabilisiert

Was ist die "Quartärstruktur"?

  • Viele Proteine enthalten 2 oder mehr Polypeptidketten
  • Self assembly (Selbstassemblierung)
  • Zwei od. mehr Polypeptidketten lagern sich als Untereinheiten zusammen und bilden größere Proteinmoleküle

Was sind "Molekulare Chaperone"?

  • z.B. Hitzeschockproteine (unterstützende Rolle in Stressphasen (Denaturierung) aber auch allgem. Proteinfaltung)

Lactatdehydrogenase

  • die fünf Isomere der Lactat-Dehydrogenase:
    • M4
    • M3H
    • M2H2
    • MH3
    • H4
  • in Leber, Muskeln, Leukozyten, Gehirn, Erythrozyten, Niere, Herz

Enzymklasse EC1 Oxidoreduktasen

  • Dehydrogenasen, Oxidasen Reduktasen

Enzymklasse EC2 Transferasen

  • Übertragung von Atomen oder Molekülgruppen auf andere Substrate
    • z.B. DNA-Polymerase

Enzymklasse EC3 Hydrolasen

  • Proteasen, Nucleasen, Phosphatasen

Enzymklasse EC4 Lyasen

  • Lösen oder Bildung chemischer Bindungen
    • z.B. Citrat-Synthese

Enzymklasse EC5 Isomerasen

  • Neuanordnung von Bindungen innerhalb eines Moleküls

Enzymklasse EC6 Ligasen

  • Bilden Bindungen, früher Synthetasen
    • z.B. Pyruvat-Carboxylase

Biologische Funktionen der Kohlenhydrate

  • Transportable und speicherbare Energieform
  • Kohlenstoffgerüst
  • Signal- oder Erkennungsstruktur bei vielen molekularen Prozessen
  • 100 - 100000 Dalton

Kategorien von Kohlenhydraten

  • Monosaccharide
    • Glucose, Fructose, Ribose
  • Disaccharide
    • 2 Monosaccharide über kovalente (glykosidische) Bindung verknüpft
    • Saccharose, Lactose, ...
  • Oligosaccharide
    • 3 - 20 Monosaccharide
  • Polysaccharide
    • mehrere Hundert Monosaccharide
    • Stärke, Glykogen, Cellulosen, Chitin, ...

Eigenschafen von Monosacchariden

  • Glucose (C6H12O6): 4 chirale C-Atome --> 2^4 = 16 Stereoisomere
    • D-/L-Glucose, -Mannose, -Galactose, ...
  • Fructose: Strukturisomer

Eigenschaften von Polysacchariden

  • makromolekulare Struktur: linear (Cellulose), verzweigt (Stärke) und stark verzweigt (Glykogen)

Chemisch modifizierte Kohlenhydrate - Zuckerphosphat

Fructose-1,6-bisphosphat ist an den Reaktionen beteiligt, die Energie aus Glucose freisetzen

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