Wirbeltierpaläontologie

Aus der Vorlesung "Paläontologie der Wirbeltiere" der Geologen der Leibnizuniversität Hannover.

Aus der Vorlesung "Paläontologie der Wirbeltiere" der Geologen der Leibnizuniversität Hannover.


A. U.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Wirbeltierpaläontologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Evolution und Anatomie verschiedener Wirbeltiergruppen, darunter Fleischflosser, Strahlenflosser und Knorpelfische, sowie spezifische Merkmale wie Zähne, Zahnschmelz und Flossenstrukturen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie und Paläontologie, die sich mit der Entwicklung und Klassifizierung von Wirbeltieren auseinandersetzen möchten.
Flashcards
34
Students
1
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
18.10.2017 / 29.11.2017

Flashcards

Lanzettfischchen -> Latein

Branchiostoma (Amphioxus - Einzige Gattung)

Kladogramm

Gibt die phylogenetische Verwandtschaft ausgewählter Wirbeltiertaxa wieder.

Willi Hennig

Emil Hans Willi Hennig (* 20. April 1913 in Dürrhennersdorf; † 5. November 1976 in Ludwigsburg) war ein deutscher Biologe. Er gilt als Begründer der phylogenetischen Systematik, die heute auch unter dem Namen Kladistik bekannt ist. Mit seinen Arbeiten zur Evolution und Systematik revolutionierte er die Sichtweise auf die natürliche Ordnung der Lebewesen. Daneben war er vor allem Spezialist für Zweiflügler. (Wiki)

Kladogramm

 

Oszillation

Schwingung, Schwankung, Vibration, Pendelung, Wedelung.

Beispiel: Flossen von Fischen zur Fortbewegung.

Axiale Lokomotion

Fortbewegung durch laterales Schlängeln mit dem ganzen Körper. Also Bewegung der Körperachse. Auch schwanzflosse.

Bei niedrigen Tieren ohne Flossen: Viel Reibung am Körper = Widerstand = Langsame Fortbewegung (z.B Seeschlangen)

Paraxiale Lokomotion

Fortbewegung durch Oszillation von Körperanhängen.

z.B. Flossenschlag bei Drückerfisch, Igelfisch, Seepferdchen

Flossensaum

Durchzogene, lange Flosse längs der Körperachse.

z.B. Branchiostoma, Muränen

Apatit

Apatit (der Apatit) ist die Kurz- und Sammelbezeichnung für eine Gruppe chemisch ähnlicher, aber nicht näher bestimmter Minerale.

Die allgemeine, chemische Formel für Apatit ist Ca5[(F,Cl,OH)|(PO4)3]

Hydroxylapatit

Hydroxylapatit (auch Hydroxyapatit, ehemals Apatit-(CaOH)) ist ein Mineral aus der Mineralklasse der „Phosphate, Arsenate und Vanadate“, das an verschiedenen Fundorten zum Teil reichlich vorhanden sein kann, insgesamt aber wenig verbreitet ist.

 

Ca5[(PO4)3OH] oder Ca10[(PO4)6(OH)2] < zweites aus Vorlesung

Calciumkarbonat

CaCO3

Eierschale

 

Knorpel, Keratine, Kollagene

Hat irgendetwas mit CaCO3 zu tun...zumindest habe ich das dort aufgelistet....

Brachiopoden

Armfüßer - Lebende Fossilien.

Ihre äußeres Hüllenmaterial basiert auf Phosphat.

Knochen, Zahn, Zahnschmelz

Knochen (Locker)
Zahn = Dentin (Dicht)
Zahnschmelz = Enameloid (Superdicht)

Gleiches Material (Apatit), unterschiedliche Dichte

Adamantoblast

Adamantoblasten sind spezialisierte Zellen, die den Zahnschmelz bilden.

Nur in der Zahnwachstumsphase, wenn Milchzähne zurückgebildet werden und sich lösen und das Material für die Synthese neuer Zähne und Zahnschmelz gebraucht wird. Die Synthese von Zahnschmelz ist sehr energieaufwändig und ist daher nur für kurze Zeit von spezialisierten Zellen möglich. Daher ist auch die Zahnschmelz schicht nur so dünn. Die Adamantoblasten wandeln sich irreversibel nach der Zahnschmelzbildung zu anderen Zellen um und verlieren die Fähigkeit Zahnschmelz zu bilden.

Ultima Ratio

letzter Lösungsweg

Die Ultima Ratio bezeichnet allgemein den letzten Lösungsweg, das letzte Mittel oder den letzten Ausweg in einem Interessenkonflikt, wenn zuvor alle sonstigen Lösungsvorschläge verworfen wurden, da mit ihnen keine – oder angeblich keine – Einigung erzielt werden konnte.

Z.B. wenn der Kugelfisch sich aufbläht.

Geologische Erdzeitepochen (Inbezug auf Wirbeltierentwicklung)

(Präkambrium), Kambrium, Ordovizium, Silur, Devon, Carbin, Perm, Trias, Jura, Kreide, Paläogen, Neogen, Quartiär

Knorpelfische

Chondrichthyes

Haie (Selachii), Rochen (Batoidea), Seekatzen (Chimaeriformes)

Knochenfische

Osteichthyes

Undulation

Schlängeln.

gegenteil von Oscillation

Agnatha

Kieferlose

Anaspida

Die Anaspida, auch Anaspidida genannt, sind eine Gruppe ausgestorbener, kieferloser, fischartiger Wirbeltiere, die vom Silur bis zum Oberdevon lebten. Die rezenten Neunaugen wurden als ihre nächsten Verwandten angesehen. Einige nackte, schuppenlose Formen, z. B. Jamoytius kerwoodi wurden gelegentlich schon zu den Neunaugen gerechnet. Heute werden die Anaspida eher in phylogenetischer Nähe zu den Kiefermäulern (Gnathostoma) gestelltv

Heterostraci

Die Heterostraci sind eine Gruppe ausgestorbener, fischartiger, gepanzerter Wirbeltiere und von Fossilien aus Sedimenten des Silur und Devon bekannt. Fundorte liegen in Nordamerika, Europa und Sibirien. Die meisten der etwa 300 bekannten Arten waren marin, lebten aber im Flachwasser von Lagunen und Flussmündungen. Einige können auch im Süßwasser gelebt haben. Sie erreichten Längen von 5 bis 30 Zentimeter, Vertreter einer Gruppe der Heterostraci, die Psammosteidae wurden mit bis zu 150 Zentimeter deutlich größer.

Thelodonti 

Die Thelodonti sind eine Gruppe ausgestorbener, kieferloser, fischartiger Wirbeltiere, die vom Oberen Ordovizium bis zum frühen Oberdevon weltweit in flachen Meeresregionen lebten. Im frühen Mitteldevon verschwanden sie von der nördlichen Erdhalbkugel und waren seitdem auf die Küsten des südlichen Großkontinents Gondwana beschränkt. Sie sind vor allem durch isolierte kleine Schuppen bekannt, es wurden aber auch Fossilien nahezu vollständiger Körper gefunden.

Gnathostomata

Kiefermünder

Placodermi

Panzerfische

spätes Silur bis spätes Devon 418,7 bis 359,2 Mio. Jahre

wichtiges aus Vorlesung:
Pseudozähne/Protozähne: Knochenzähne

Unterkiefer verknöchert

Adduktoren

Muskeln zum heranholen
Stichwort Kieferbildung

neoselachii

Die Plattenkiemer (Elasmobranchii, Syn.: Neoselachii[1]) stellen eine Teilklasse der Knorpelfische (Chondrichthyes) dar. Zu ihnen gehören die modernen Haie (Selachii) und Rochen (Batomorphi) mit etwa 1150 rezenten Arten. Etwa 30 Arten leben vor allem im Süßwasser, der Rest ist marin.

Die Plattenkiemer unterscheiden sich von ihrer Schwestergruppe, den Seekatzen (Holocephali) durch die fünf bis sieben Kiemenspalten ohne Kiemendeckel und die Zahnleisten, in denen die Zähne permanent ersetzt werden, von verschiedenen nur fossil bekannten haiartigen Knorpelfischgruppen u. a. durch die starke Einengung der Chorda dorsalis, durch die Verkalkung der Wirbel, die Verschmelzung von Teilen der Gürtelskelette und dem Typ der Hautzähne von den verschiedenen.

Durophagie

zerdrücken/knacken von Hardschalen.

Rochen: Sehr dickes Enameloid (zahnschmelz)

Acanthodii

Stachelhaie: Wurzel der Knochenfische.

Die Acanthodii sind eine Klasse ausgestorbener, sehr vielgestaltiger Fische. Systematisch gehören sie zu der Überklasse Kiefermäuler (Gnathostomata) und sind die Schwestergruppe der Knochenfische (Osteichthyes), mit denen sie zusammen das Taxon Teleostomi bilden. Sie sind die ersten fossil überlieferten Gnathostomata[1] und lebten vom Silur bis zum Perm. Die Blüte erlebten sie im Devon. Einzelne fossilisierte Stacheln und Schuppen (sogenannte Ichthyodorulithen) hat man bereits aus dem Untersilur gefunden, gesicherte, gut erhaltene Funde sind aus dieser Zeit noch unbekannt. Der oft gebrauchte deutsche Name „Stachelhaie“ bedeutet keine nahe Verwandtschaft, sondern bezieht sich nur auf das haiähnliche Aussehen vieler Acanthodier mit dem typischen Merkmal, dass die häutigen Flossen an ihrem Vorderrand von einem Stachel gestützt wurden.

Actinopterygii

Die Strahlenflosser (Actinopterygii) sind eine Klasse der Knochenfische (Osteichthyes).

Bis auf die Fleischflosser (Sarcopterygii) gehören alle Knochenfische zu diesem Taxon, das sind insgesamt annähernd die Hälfte aller Wirbeltierarten.v

Sarcopterygii

Die Fleischflosser (Sarcopterygii), auch Muskelflosser, sind eine der zwei Klassen der Knochenfische (Osteichthyes). Der wissenschaftliche Name dieses Taxons leitet sich von einem gemeinsamen Merkmal seiner Vertreter ab, dem Sarcopterygium (Gr.: sarx, sarko- = Fleisch, pterygion, Diminutiv von pteryx = Flügel, Flosse), einem Flossentyp mit fleischigem Stiel.

Die Fleischflosser haben ihre Bedeutung vor allem dadurch, dass unter ihren fossilen Vertretern die Vorfahren der Landwirbeltiere (Tetrapoda) zu finden sind. Heute existieren noch zwei Gruppen, die Lungenfische (Dipnoi) mit sechs Arten und die Quastenflosser (Coelacanthimorpha) mit zwei Arten. Im Sinne der Kladistik sind die Fleischflosser paraphyletisch (keine geschlossene Abstammungsgemeinschaft), wenn der Begriff die Landwirbeltiere (Tetrapoda) nicht mit einschließt.

Die Blütezeit der Fleischflosser ist, sieht man von den Landwirbeltieren ab, bereits lange vorüber. Fossil lassen sich die Sarcopterygii seit dem Oberen Silur vor 415 Millionen Jahren nachweisen. Im Devon waren die ursprünglich marinen Fleischflosser weltweit verbreitet und besiedelten mehrmals unabhängig voneinander das Süßwasser.

Homodont

Gleiche Bezahnung. Nur ein Typ Zähne. Bsp Ichtiosaurus

Sechs strahlen an flossen. Ichtiosaurier

Stabilisierung der Flossen. Verbreiterung.

 

Hoxgenkombination.

Sechs stralige flossen bei ichtiosaurier. 

Hoxgenkombination.

Verbreiterung der Flossen. 

Stabil

Study