Wirbeltierpaläontologie
Aus der Vorlesung "Paläontologie der Wirbeltiere" der Geologen der Leibnizuniversität Hannover.
Aus der Vorlesung "Paläontologie der Wirbeltiere" der Geologen der Leibnizuniversität Hannover.
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Cartes-fiches
Willi Hennig
Emil Hans Willi Hennig (* 20. April 1913 in Dürrhennersdorf; † 5. November 1976 in Ludwigsburg) war ein deutscher Biologe. Er gilt als Begründer der phylogenetischen Systematik, die heute auch unter dem Namen Kladistik bekannt ist. Mit seinen Arbeiten zur Evolution und Systematik revolutionierte er die Sichtweise auf die natürliche Ordnung der Lebewesen. Daneben war er vor allem Spezialist für Zweiflügler. (Wiki)
Kladogramm
Oszillation
Schwingung, Schwankung, Vibration, Pendelung, Wedelung.
Beispiel: Flossen von Fischen zur Fortbewegung.
Axiale Lokomotion
Fortbewegung durch laterales Schlängeln mit dem ganzen Körper. Also Bewegung der Körperachse. Auch schwanzflosse.
Bei niedrigen Tieren ohne Flossen: Viel Reibung am Körper = Widerstand = Langsame Fortbewegung (z.B Seeschlangen)
Paraxiale Lokomotion
Fortbewegung durch Oszillation von Körperanhängen.
z.B. Flossenschlag bei Drückerfisch, Igelfisch, Seepferdchen
Apatit
Apatit (der Apatit) ist die Kurz- und Sammelbezeichnung für eine Gruppe chemisch ähnlicher, aber nicht näher bestimmter Minerale.
Die allgemeine, chemische Formel für Apatit ist Ca5[(F,Cl,OH)|(PO4)3]
Hydroxylapatit
Hydroxylapatit (auch Hydroxyapatit, ehemals Apatit-(CaOH)) ist ein Mineral aus der Mineralklasse der „Phosphate, Arsenate und Vanadate“, das an verschiedenen Fundorten zum Teil reichlich vorhanden sein kann, insgesamt aber wenig verbreitet ist.
Ca5[(PO4)3OH] oder Ca10[(PO4)6(OH)2] < zweites aus Vorlesung
Calciumkarbonat
CaCO3
Eierschale
Knorpel, Keratine, Kollagene
Hat irgendetwas mit CaCO3 zu tun...zumindest habe ich das dort aufgelistet....
Knochen, Zahn, Zahnschmelz
Knochen (Locker)
Zahn = Dentin (Dicht)
Zahnschmelz = Enameloid (Superdicht)
Gleiches Material (Apatit), unterschiedliche Dichte
Adamantoblast
Adamantoblasten sind spezialisierte Zellen, die den Zahnschmelz bilden.
Nur in der Zahnwachstumsphase, wenn Milchzähne zurückgebildet werden und sich lösen und das Material für die Synthese neuer Zähne und Zahnschmelz gebraucht wird. Die Synthese von Zahnschmelz ist sehr energieaufwändig und ist daher nur für kurze Zeit von spezialisierten Zellen möglich. Daher ist auch die Zahnschmelz schicht nur so dünn. Die Adamantoblasten wandeln sich irreversibel nach der Zahnschmelzbildung zu anderen Zellen um und verlieren die Fähigkeit Zahnschmelz zu bilden.
Ultima Ratio
letzter Lösungsweg
Die Ultima Ratio bezeichnet allgemein den letzten Lösungsweg, das letzte Mittel oder den letzten Ausweg in einem Interessenkonflikt, wenn zuvor alle sonstigen Lösungsvorschläge verworfen wurden, da mit ihnen keine – oder angeblich keine – Einigung erzielt werden konnte.
Z.B. wenn der Kugelfisch sich aufbläht.
Knorpelfische
Chondrichthyes
Haie (Selachii), Rochen (Batoidea), Seekatzen (Chimaeriformes)
Knochenfische
Osteichthyes
Undulation
Schlängeln.
gegenteil von Oscillation
Agnatha
Kieferlose
Anaspida
Die Anaspida, auch Anaspidida genannt, sind eine Gruppe ausgestorbener, kieferloser, fischartiger Wirbeltiere, die vom Silur bis zum Oberdevon lebten. Die rezenten Neunaugen wurden als ihre nächsten Verwandten angesehen. Einige nackte, schuppenlose Formen, z. B. Jamoytius kerwoodi wurden gelegentlich schon zu den Neunaugen gerechnet. Heute werden die Anaspida eher in phylogenetischer Nähe zu den Kiefermäulern (Gnathostoma) gestelltv
Heterostraci
Die Heterostraci sind eine Gruppe ausgestorbener, fischartiger, gepanzerter Wirbeltiere und von Fossilien aus Sedimenten des Silur und Devon bekannt. Fundorte liegen in Nordamerika, Europa und Sibirien. Die meisten der etwa 300 bekannten Arten waren marin, lebten aber im Flachwasser von Lagunen und Flussmündungen. Einige können auch im Süßwasser gelebt haben. Sie erreichten Längen von 5 bis 30 Zentimeter, Vertreter einer Gruppe der Heterostraci, die Psammosteidae wurden mit bis zu 150 Zentimeter deutlich größer.
Thelodonti
Die Thelodonti sind eine Gruppe ausgestorbener, kieferloser, fischartiger Wirbeltiere, die vom Oberen Ordovizium bis zum frühen Oberdevon weltweit in flachen Meeresregionen lebten. Im frühen Mitteldevon verschwanden sie von der nördlichen Erdhalbkugel und waren seitdem auf die Küsten des südlichen Großkontinents Gondwana beschränkt. Sie sind vor allem durch isolierte kleine Schuppen bekannt, es wurden aber auch Fossilien nahezu vollständiger Körper gefunden.
Gnathostomata
Kiefermünder
Placodermi
Panzerfische
spätes Silur bis spätes Devon 418,7 bis 359,2 Mio. Jahre
wichtiges aus Vorlesung:
Pseudozähne/Protozähne: Knochenzähne
Unterkiefer verknöchert
Adduktoren
Muskeln zum heranholen
Stichwort Kieferbildung
neoselachii
Die Plattenkiemer (Elasmobranchii, Syn.: Neoselachii[1]) stellen eine Teilklasse der Knorpelfische (Chondrichthyes) dar. Zu ihnen gehören die modernen Haie (Selachii) und Rochen (Batomorphi) mit etwa 1150 rezenten Arten. Etwa 30 Arten leben vor allem im Süßwasser, der Rest ist marin.
Die Plattenkiemer unterscheiden sich von ihrer Schwestergruppe, den Seekatzen (Holocephali) durch die fünf bis sieben Kiemenspalten ohne Kiemendeckel und die Zahnleisten, in denen die Zähne permanent ersetzt werden, von verschiedenen nur fossil bekannten haiartigen Knorpelfischgruppen u. a. durch die starke Einengung der Chorda dorsalis, durch die Verkalkung der Wirbel, die Verschmelzung von Teilen der Gürtelskelette und dem Typ der Hautzähne von den verschiedenen.
Durophagie
zerdrücken/knacken von Hardschalen.
Rochen: Sehr dickes Enameloid (zahnschmelz)
Acanthodii
Stachelhaie: Wurzel der Knochenfische.
Die Acanthodii sind eine Klasse ausgestorbener, sehr vielgestaltiger Fische. Systematisch gehören sie zu der Überklasse Kiefermäuler (Gnathostomata) und sind die Schwestergruppe der Knochenfische (Osteichthyes), mit denen sie zusammen das Taxon Teleostomi bilden. Sie sind die ersten fossil überlieferten Gnathostomata[1] und lebten vom Silur bis zum Perm. Die Blüte erlebten sie im Devon. Einzelne fossilisierte Stacheln und Schuppen (sogenannte Ichthyodorulithen) hat man bereits aus dem Untersilur gefunden, gesicherte, gut erhaltene Funde sind aus dieser Zeit noch unbekannt. Der oft gebrauchte deutsche Name „Stachelhaie“ bedeutet keine nahe Verwandtschaft, sondern bezieht sich nur auf das haiähnliche Aussehen vieler Acanthodier mit dem typischen Merkmal, dass die häutigen Flossen an ihrem Vorderrand von einem Stachel gestützt wurden.
Actinopterygii
Die Strahlenflosser (Actinopterygii) sind eine Klasse der Knochenfische (Osteichthyes).
Bis auf die Fleischflosser (Sarcopterygii) gehören alle Knochenfische zu diesem Taxon, das sind insgesamt annähernd die Hälfte aller Wirbeltierarten.v
Sarcopterygii
Die Fleischflosser (Sarcopterygii), auch Muskelflosser, sind eine der zwei Klassen der Knochenfische (Osteichthyes). Der wissenschaftliche Name dieses Taxons leitet sich von einem gemeinsamen Merkmal seiner Vertreter ab, dem Sarcopterygium (Gr.: sarx, sarko- = Fleisch, pterygion, Diminutiv von pteryx = Flügel, Flosse), einem Flossentyp mit fleischigem Stiel.
Die Fleischflosser haben ihre Bedeutung vor allem dadurch, dass unter ihren fossilen Vertretern die Vorfahren der Landwirbeltiere (Tetrapoda) zu finden sind. Heute existieren noch zwei Gruppen, die Lungenfische (Dipnoi) mit sechs Arten und die Quastenflosser (Coelacanthimorpha) mit zwei Arten. Im Sinne der Kladistik sind die Fleischflosser paraphyletisch (keine geschlossene Abstammungsgemeinschaft), wenn der Begriff die Landwirbeltiere (Tetrapoda) nicht mit einschließt.
Die Blütezeit der Fleischflosser ist, sieht man von den Landwirbeltieren ab, bereits lange vorüber. Fossil lassen sich die Sarcopterygii seit dem Oberen Silur vor 415 Millionen Jahren nachweisen. Im Devon waren die ursprünglich marinen Fleischflosser weltweit verbreitet und besiedelten mehrmals unabhängig voneinander das Süßwasser.
Homodont
Gleiche Bezahnung. Nur ein Typ Zähne. Bsp Ichtiosaurus
Sechs strahlen an flossen. Ichtiosaurier
Stabilisierung der Flossen. Verbreiterung.
Hoxgenkombination.
Sechs stralige flossen bei ichtiosaurier.
Hoxgenkombination.
Verbreiterung der Flossen.
Stabil