Marketing & Produktionsmanagement
Marketing & Produktionsmanagement TU Berlin
Marketing & Produktionsmanagement TU Berlin
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Cartes-fiches
Was ist Marketing?
Marketing umfasst alle Aktivitäten eines Unternehmens, die das Ziel haben, den Absatz zu erhöhen.
Strategisches Marketing
- gibt die Richtung und einen festen Handlungsrahmen vor
- beschäftigt sich mit der Planung langfristiger Ziele und der Entwicklung von Potentialen
- Aspekt der Effektivität: Machen wir das Richtige?
- Beispiel: Ressourceneinsatz nach Chancen, Risiko, Timing, etc.
Operatives Marketing
- ist auf die Ausführung gerichtet
- beschäftigt sich mit der konkreten Umsetzung und Erreichung kurzfristiger Ziele und dem Ausschöpfen von Potenzialen
- Aspekt der Effizienz: Machen wir es richtig?
- Beispiel: Ressourceneinsatz je Projekt (personal, Budget, Zeit), Planung und Steuerung nach Wirtschaftlichkeit und Timing
Zielbeziehungen
- komplementär
- neutral
- konfliktär
- komplementär: Ziel A erhöht -> Ziel B erhöht (z.B. Zufriedenheit, Treue)
- neutral: Ziel A erhöht -> keine Wirkung auf B (z.B. Wiedererkennbarkeit, Zufriedenheit)
- konfliktär: A erhöht -> B gesenkt (z.B. Preis, Umsatz))
Wie wird das Marketingziel formuliert?
SMART
- S: Specific (Spezifisch)
- M: Measurable (Messbar)
- A: Archievable (Erreichbar)
- R: Realistic (realistisch)
- T: Time framed (auf Zeitrahmen bezogen)
Wonach werden Marketingziele operationalisiert?
- Inhalt Einführung des BMW3
- Segment für die umweltbewusste, zahlungskräftige Kunden
- Positionierung die Wert auf Fahrspaß legen
- Markt in Deutschland
- Zeit im ersten Jahr (2014)
- Ausmaß angestrebter Absatz: 3.000 Einheiten
Was ist der CIA?
CIA = Competitive Innovation Advantage
- Eine im Wettbewerb überlegene Leistung
- die ein für Kunden wichtiges Nutzenmerkmal betrifft
- das vom Kunden auch so wahrgenommen wird
- von der Konkurrenz nicht leicht eingeholt werden kann
- und durch Umfeldeinflüsse nicht obsolet wird
Paradigmenwechsel vom Produkt- zum Nutzendenken
Annahman und Konsequenzen
Annahmen
Wandel der Wertschöpfung
- Vom Materiellen zum Immateriellem
- Vom Besitz zum Nutzen
- Vom Tauschen (Güter gegen Geldwert) zum Co-Entwickeln & -Erleben
Konsequenzen
- Beziehungsmarketing statt Transaktionsmarketing
- Kunde als Partner im Wertschöpfungsprozess
- Nutzenstiftung / Service als Kernkompetenz
Was ist Marktsegmentierung?
Gesamtmarkt nach kaufrelevanten Merkmalen in homogene Kundengruppen aufteilen.
Jedes Segment sollte intern konsistent, aber extern heterogen sein.
B2C-Märkte lassen sich nach vier Merkmalsarten segmentieren
Demographie: Familienstand, Kinderzahl, Alter, Geschlecht, Wohnort
Sozioökonomie: Einkommen, bildung, Beruf, Soziale Schicht
Psychologie: Nutzen, Lebensstil, Einstellungen, Motive, Involvement
Verhalten: Heavy/Light User, Einkaufsstätten Markentreue, Preisverhalten
internationaler Märkte
Was macht einen Markt attraktiv?
- Hohes zukünftiges Marktpotential, hohes aktuelles Marktvolumen, großes Marktwachstum
- Große politische Stabilität
- Wenig Hindernisse für Handel und Export, niedrige Löhne, Transportkosten, Gute Infrastruktur
- Land bietet folgende Möglichkeiten:
- Verstärkung der Auslandsaktivitäten bzgl. neuer Märkte
- Sicherung eines oder mehrerer existierender Märkte
- Exportbasis für andere Produkte des Unternehmens
- Hohe Erträge
- Sicherung/Kontrolle von Verkauf und Vertrieb im Ausland
- Verfügbarkeit adäquater Partner (Lieferanten, Händler) im Ausland
internationaler Märkte
Was sind Marktbarrieren?
- Wirtschaftlicheund rechtliche Exporthindernisse, protektionistische Handelsbarrieren
- Unterschiedliche technische Normen
- Länderspezifische Risiken:
- Kapitaltransfer
- Enteignung
- Wechselkurs