Marketing & Produktionsmanagement

Marketing & Produktionsmanagement TU Berlin

Marketing & Produktionsmanagement TU Berlin


S. L.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Marketing und Produktionsmanagement auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Marktsegmentierung, Marketingziele, strategisches und operatives Marketing, sowie die Bedeutung von Kunden und Partnern. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Marktanalysen, Zielsetzungen und Ressourceneinsatz vertiefen möchten, um effektive Marketingstrategien zu entwickeln und umzusetzen.
Flashcards
12
Students
1
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
26.09.2017 / 04.10.2017

Flashcards

Was ist Marketing?

Marketing umfasst alle Aktivitäten eines Unternehmens, die das Ziel haben, den Absatz zu erhöhen.

Strategisches Marketing

  • gibt die Richtung und einen festen Handlungsrahmen vor
  • beschäftigt sich mit der Planung langfristiger Ziele und der Entwicklung von Potentialen
  • Aspekt der Effektivität: Machen wir das Richtige?
  • Beispiel: Ressourceneinsatz nach Chancen, Risiko, Timing, etc.

Operatives Marketing

  • ist auf die Ausführung gerichtet
  • beschäftigt sich mit der konkreten Umsetzung und Erreichung kurzfristiger Ziele und dem Ausschöpfen von Potenzialen
  • Aspekt der Effizienz: Machen wir es richtig?
  • Beispiel: Ressourceneinsatz je Projekt (personal, Budget, Zeit), Planung und Steuerung nach Wirtschaftlichkeit und Timing

Zielbeziehungen

  1. komplementär
  2. neutral
  3. konfliktär

  1. komplementär: Ziel A erhöht -> Ziel B erhöht (z.B. Zufriedenheit, Treue)
  2. neutral: Ziel A erhöht -> keine Wirkung auf B (z.B. Wiedererkennbarkeit, Zufriedenheit)
  3. konfliktär: A erhöht -> B gesenkt (z.B. Preis, Umsatz))

Wie wird das Marketingziel formuliert?

SMART

  • S: Specific (Spezifisch)
  • M: Measurable (Messbar)
  • A: Archievable (Erreichbar)
  • R: Realistic (realistisch)
  • T: Time framed (auf Zeitrahmen bezogen)

Wonach werden Marketingziele operationalisiert?

  • Inhalt Einführung des BMW3
  • Segment für die umweltbewusste, zahlungskräftige Kunden
  • Positionierung die Wert auf Fahrspaß legen
  • Markt in Deutschland
  • Zeit im ersten Jahr (2014)
  • Ausmaß angestrebter Absatz: 3.000 Einheiten

Was ist der CIA?

CIA = Competitive Innovation Advantage

  • Eine im Wettbewerb überlegene Leistung
  • die ein für Kunden wichtiges Nutzenmerkmal betrifft
  • das vom Kunden auch so wahrgenommen wird
  • von der Konkurrenz nicht leicht eingeholt werden kann
  • und durch Umfeldeinflüsse nicht obsolet wird

Paradigmenwechsel vom Produkt- zum Nutzendenken

Annahman und Konsequenzen

Annahmen

Wandel der Wertschöpfung

  • Vom Materiellen zum Immateriellem
  • Vom Besitz zum Nutzen
  • Vom Tauschen (Güter gegen Geldwert) zum Co-Entwickeln & -Erleben

Konsequenzen

  • Beziehungsmarketing statt Transaktionsmarketing
  • Kunde als Partner im Wertschöpfungsprozess
  • Nutzenstiftung / Service als Kernkompetenz

Was ist Marktsegmentierung?

Gesamtmarkt nach kaufrelevanten Merkmalen  in homogene Kundengruppen aufteilen.
Jedes Segment sollte intern konsistent, aber extern heterogen sein.

 

B2C-Märkte lassen sich nach vier Merkmalsarten segmentieren

Demographie: Familienstand, Kinderzahl, Alter, Geschlecht, Wohnort

Sozioökonomie: Einkommen, bildung, Beruf, Soziale Schicht

Psychologie: Nutzen, Lebensstil, Einstellungen, Motive, Involvement

Verhalten: Heavy/Light User, Einkaufsstätten Markentreue, Preisverhalten

internationaler Märkte

Was macht einen Markt attraktiv?

  • Hohes zukünftiges Marktpotential, hohes aktuelles Marktvolumen, großes Marktwachstum
  • Große politische Stabilität
  • Wenig Hindernisse für Handel und Export, niedrige Löhne, Transportkosten, Gute Infrastruktur
  • Land bietet folgende Möglichkeiten:
    • Verstärkung der Auslandsaktivitäten bzgl. neuer Märkte
    • Sicherung eines oder mehrerer existierender Märkte
    • Exportbasis für andere Produkte des Unternehmens
    • Hohe Erträge
    • Sicherung/Kontrolle von Verkauf und Vertrieb im Ausland
    • Verfügbarkeit adäquater Partner (Lieferanten, Händler) im Ausland

internationaler Märkte

Was sind Marktbarrieren?

  • Wirtschaftlicheund rechtliche Exporthindernisse, protektionistische Handelsbarrieren
  • Unterschiedliche technische Normen
  • Länderspezifische Risiken:
    • Kapitaltransfer
    • Enteignung
    • Wechselkurs

Study