df


P. M.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Statistik auf Universitätsebene ab. Sie behandeln verschiedene Skalierungen von Merkmalen wie Nominal-, Ordinal-, Intervall- und Verhältnisskalen, sowie deren Darstellungsformen wie Stabdiagramme, Kreissektoren und Flächendiagramme. Die Karteikarten erklären auch wichtige statistische Begriffe wie Median, Modus, Erwartungswert und Wölbungsmass, sowie deren Berechnung und Interpretation. Sie eignen sich für Studierende und Forscher, die ihre Kenntnisse in deskriptiver Statistik vertiefen möchten, insbesondere in der Analyse und Darstellung von Daten.
Cartes-fiches
33
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Mathématiques
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
20.09.2017 / 11.10.2017

Cartes-fiches

Modus

Mermalausprägung die am meisten vorkommt, dichtester Wert. Muss nicht eindeutig sein. 

Median

Datenwert der bei geordneter Reihenfolge in der Mitte steht. Zentralwert. Unterschiedlich berechnet je nach dem ob n gerade oder ungerade. 

Ungerade: an (n + 1) / 2 Stelle

Gerade: an n / 2  Stelle

1. 3 Klassifizierung von Merkmalen

  • Quantitativ (Merkmalsausprägungen sind Zahlen)
  • Qualitativ (Merkmalsausprägungen sind keine Zahlen)
  • Diskret (abzählbar viele Merkmalsausprägungen; keine Zwischenwert möglich)
  • Stetig (jeder Wert zwischen zwei Merkmalsausprägungen ist möglich; überabzählbar viele Merkmalsausprägungen)

1.Deskriptive Statistik

1.1 Aufgaben

  • Datenbeschaffung/statistische Erhebung (Beobachtung, Experiment, Befragung)
  • Informationsverdichtung (statistische Kennzahlen, speziell Lage- und Streuungsparameter)
  • Grafische und tabellarische Aufbereitung (Scatter plot, Box-plot, Häufigkeits- und Verteilungsdiagramme)
  • Zusammenhangs- und Abhängigkeitsanalyse (Korrelation und Regression)

Vor jeder statistischen Untersuchung muss die Grundgesamtheit ....

...sachlich, räumlich und zeitlich abgegrenzt werden.

1. 4 Skalierung von Merkmalen

  • Skalierung (Sachlogik hinter den Merkmalsausprägungen)
  • Nominalskala (Zahlen sind Substitute, meist qualitative Merkmale)
  • Ordinalskala (natürliche Rangordnung im Sinne grösser/kleiner; besser/schlechter)
  • Intervallskala (Merkmalsausprägungen mit willkürlichem Nullpunkt) (Bsp: Kalender, Temperatur à Keine Verhältnisse bilden!)
  • Verhältnisskala (Merkmalsausprägungen mit absolutem Nullpunkt, ohne natürliche Masseinheit)
  • Absolutskala (Verhältnisskala mit natürlicher Masseinheit; reine Anzahlen) (Diskret & Verhältnismassig)

Anmerkung:
Intervall-, verhältnis- und absolut skalierte Merkmalen werden in der Literatur oft auch zusammenfassend als metrische oder kardinal skalierte Merkmale bezeichnet.

 Hn(aj)

absolute Häufigkeit von aj; Anzahl der aj; j=1,...,k

relative Häufigkeit von aj; mit 

 

absolute Summenhäufigkeit; j=1,...,k

relative Summenhäufigkeit; j=1,...,k

empirische Verteilungsfunktion

Obere Klassengrenze der j-ten Klasse

Untere Klassengrenze der j-ten Klasse

Klassenmitte der j-ten Klasse

Anzahl Stichprobenwerte, die zu  gehören Kj gehören

Kj = Stichprobenwerte x1,...,xn und m Klassen (Intervalle) 

j-te relative Klassenhäufigkeit

empirische Verteilungsfunktion

Schiefe

Schiefe: Kennzeichnet die Asymmetrie einer Häufigkeitsverteilung (linksschief oder rechtsschief bzw. rechtssteil oder linkssteil).

Wölbung

Wölbung: Kennzeichnet die „Peakhaftigkeit“ einer Häufigkeitsverteilung. Verteilungen mit hoher Wölbung sind Ausreisser verdächtig und können statistische Schlüsse verfälschen.

Schiefemass Definition

Definition: Für verhältnis- und absolut skalierte, nicht klassierte Merkmale gilt:

Interpretation:
-  s > 0 bedeutet, Verteilung ist „rechtsschief“ bzw. „linkssteil“
-  s =0 bedeutet, Verteilung ist „symmetrisch“
-  s < 0bedeutet, Verteilung ist „linksschief“ bzw. „rechtssteil“

Schiefemass

  • Für Lageparameter gilt:
    • Modus < Median < arithm. Mittel => Verteilung ist “rechtsschief”
    • Modus > Median > arithm. Mittel => Verteilung ist “linksschief”
    • Modus = Median = arithm. Mittel => Verteilung ist “symmetrisch”

Wölbungsmass

  • Definition: Für verhältnis- und absolut skalierte, nicht klassierte Merkmale gilt: (Kurtosis/Exzess)

 

  • Interpretation: 3 bedeutet „normalgipflig“ (mesocurtic); d. h. Verteilung entspricht in etwa einer Standard-Normalverteilung. 3 < x bedeutet „steilgipflig“ (leptocurtic); d. h. relativ zur Standard-Normalverteilung „spitzere“ Verteilung.

Nominalskala, Eigenschaften und BSP

  • Zahlen sind Substitute, meist qualitative Merkmale,
  • Niedrigstes Skalenniveau,
  • lediglich eine Entscheidung über Gleichheit oder Ungleichheit der Merkmalsausprägung
  • BSP: Blutgruppe, Geschlecht
  • Einziger Lageparameter: Modus!! (Kein Median/Medium)

Ordinalskala, Eigenschaften, Beispiele und Darstellungsform

  • natürliche Rangordnung im Sinne grösser/kleiner; besser/schlechter
  • keine Aussage über Abstände zwischen diesen 
  • BSP: Noten, Ränge (Speziallfall da jeder Rang nur einmal))
  • Kein Arithmetisches Mittel!! 
  • Darstellungsform: Histogramm

Intervallskala, Eigenschaften und BSP

 

  • Merkmalsausprägungen mit willkürlichem Nullpunkt,
  • Abstände lassen sich sachlich begründen
  • Bsp: Kalender, Temperatur
    --> Keine Verhältnisse bilden!

Verhältnisskala, Eigenschaften und BSP

  • Merkmalsausprägungen mit absolutem Nullpunkt,
  • ohne natürliche Masseinheit,
  • Multiplikation erlaubt
  • BSP: Blutdruck, absolute Temperatur, Lebensalter
    -->Diskret & Verhältnismassig

Absolutskala, Eigenschaften und BSP

  • Verhältnisskala mit natürlicher Masseinheit und absolutem, natürlichem Nullpunkt
  • reine Anzahlen
    --> Diskret & Verhältnismassig

Erwartungswert, Formel & Bsp

Erwartungswert = Anz. Durchführungen x Wahrscheinlichkeit

BSP. 20 mal würfeln, Anzahl 6 = 20 x 1/6 = 3.3333

La Place Experiment, Rahmenbedinungen und Wahrscheinlichkeitsberechnung

Alle Ausgänge gleich Wahrscheinlich, 

Wahrscheinlichkeit: 1 / Anz. Ausgänge

Nominalskala Darstellungsformen

Stabdiagramm, Kreissektoren- und Flächendiagramm

Ordinalskalierung Darstellungsform

Stabdiagramm, Kreissektoren-, Flächendiagramm und Box-plot

Intervallskalierung Darstellungsformen

Stabdiagramm, Kreissektoren-, Flächendiagramm und Box-plot

Verhältnisskalierung Dartstellungsformen

Nicht klassiert: wie Intervall; Stabdiagramm, Kreissektoren-, Flächendiagramm und Box-plot

Klassiert: Histogramm und Häufigkeitspolygon

Étudier