Statistik
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Lernkarten
Modus
Mermalausprägung die am meisten vorkommt, dichtester Wert. Muss nicht eindeutig sein.
Median
Datenwert der bei geordneter Reihenfolge in der Mitte steht. Zentralwert. Unterschiedlich berechnet je nach dem ob n gerade oder ungerade.
Ungerade: an (n + 1) / 2 Stelle
Gerade: an n / 2 Stelle
1. 3 Klassifizierung von Merkmalen
- Quantitativ (Merkmalsausprägungen sind Zahlen)
- Qualitativ (Merkmalsausprägungen sind keine Zahlen)
- Diskret (abzählbar viele Merkmalsausprägungen; keine Zwischenwert möglich)
- Stetig (jeder Wert zwischen zwei Merkmalsausprägungen ist möglich; überabzählbar viele Merkmalsausprägungen)
1.Deskriptive Statistik
1.1 Aufgaben
- Datenbeschaffung/statistische Erhebung (Beobachtung, Experiment, Befragung)
- Informationsverdichtung (statistische Kennzahlen, speziell Lage- und Streuungsparameter)
- Grafische und tabellarische Aufbereitung (Scatter plot, Box-plot, Häufigkeits- und Verteilungsdiagramme)
- Zusammenhangs- und Abhängigkeitsanalyse (Korrelation und Regression)
Vor jeder statistischen Untersuchung muss die Grundgesamtheit ....
...sachlich, räumlich und zeitlich abgegrenzt werden.
1. 4 Skalierung von Merkmalen
- Skalierung (Sachlogik hinter den Merkmalsausprägungen)
- Nominalskala (Zahlen sind Substitute, meist qualitative Merkmale)
- Ordinalskala (natürliche Rangordnung im Sinne grösser/kleiner; besser/schlechter)
- Intervallskala (Merkmalsausprägungen mit willkürlichem Nullpunkt) (Bsp: Kalender, Temperatur à Keine Verhältnisse bilden!)
- Verhältnisskala (Merkmalsausprägungen mit absolutem Nullpunkt, ohne natürliche Masseinheit)
- Absolutskala (Verhältnisskala mit natürlicher Masseinheit; reine Anzahlen) (Diskret & Verhältnismassig)
Anmerkung:
Intervall-, verhältnis- und absolut skalierte Merkmalen werden in der Literatur oft auch zusammenfassend als metrische oder kardinal skalierte Merkmale bezeichnet.
Hn(aj)
absolute Häufigkeit von aj; Anzahl der aj; j=1,...,k
Schiefe
Schiefe: Kennzeichnet die Asymmetrie einer Häufigkeitsverteilung (linksschief oder rechtsschief bzw. rechtssteil oder linkssteil).
Wölbung
Wölbung: Kennzeichnet die „Peakhaftigkeit“ einer Häufigkeitsverteilung. Verteilungen mit hoher Wölbung sind Ausreisser verdächtig und können statistische Schlüsse verfälschen.
Schiefemass
- Für Lageparameter gilt:
- Modus < Median < arithm. Mittel => Verteilung ist “rechtsschief”
- Modus > Median > arithm. Mittel => Verteilung ist “linksschief”
- Modus = Median = arithm. Mittel => Verteilung ist “symmetrisch”
Wölbungsmass
- Definition: Für verhältnis- und absolut skalierte, nicht klassierte Merkmale gilt: (Kurtosis/Exzess)
- Interpretation: 3 bedeutet „normalgipflig“ (mesocurtic); d. h. Verteilung entspricht in etwa einer Standard-Normalverteilung. 3 < x bedeutet „steilgipflig“ (leptocurtic); d. h. relativ zur Standard-Normalverteilung „spitzere“ Verteilung.
Nominalskala, Eigenschaften und BSP
- Zahlen sind Substitute, meist qualitative Merkmale,
- Niedrigstes Skalenniveau,
- lediglich eine Entscheidung über Gleichheit oder Ungleichheit der Merkmalsausprägung
- BSP: Blutgruppe, Geschlecht
- Einziger Lageparameter: Modus!! (Kein Median/Medium)
Ordinalskala, Eigenschaften, Beispiele und Darstellungsform
- natürliche Rangordnung im Sinne grösser/kleiner; besser/schlechter
- keine Aussage über Abstände zwischen diesen
- BSP: Noten, Ränge (Speziallfall da jeder Rang nur einmal))
- Kein Arithmetisches Mittel!!
- Darstellungsform: Histogramm
Intervallskala, Eigenschaften und BSP
- Merkmalsausprägungen mit willkürlichem Nullpunkt,
- Abstände lassen sich sachlich begründen
- Bsp: Kalender, Temperatur
--> Keine Verhältnisse bilden!
Verhältnisskala, Eigenschaften und BSP
- Merkmalsausprägungen mit absolutem Nullpunkt,
- ohne natürliche Masseinheit,
- Multiplikation erlaubt
- BSP: Blutdruck, absolute Temperatur, Lebensalter
-->Diskret & Verhältnismassig
Absolutskala, Eigenschaften und BSP
- Verhältnisskala mit natürlicher Masseinheit und absolutem, natürlichem Nullpunkt
- reine Anzahlen
--> Diskret & Verhältnismassig
Erwartungswert, Formel & Bsp
Erwartungswert = Anz. Durchführungen x Wahrscheinlichkeit
BSP. 20 mal würfeln, Anzahl 6 = 20 x 1/6 = 3.3333
La Place Experiment, Rahmenbedinungen und Wahrscheinlichkeitsberechnung
Alle Ausgänge gleich Wahrscheinlich,
Wahrscheinlichkeit: 1 / Anz. Ausgänge
Nominalskala Darstellungsformen
Stabdiagramm, Kreissektoren- und Flächendiagramm
Ordinalskalierung Darstellungsform
Stabdiagramm, Kreissektoren-, Flächendiagramm und Box-plot
Intervallskalierung Darstellungsformen
Stabdiagramm, Kreissektoren-, Flächendiagramm und Box-plot
Verhältnisskalierung Dartstellungsformen
Nicht klassiert: wie Intervall; Stabdiagramm, Kreissektoren-, Flächendiagramm und Box-plot
Klassiert: Histogramm und Häufigkeitspolygon