Galenik

Kapitel 1 und 2

Kapitel 1 und 2


S. C.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Galenik auf Berufslehre-Niveau. Sie decken Themen wie die Resorption von Wirkstoffen, verschiedene Applikationswege und die Unterscheidung zwischen lokaler und systematischer Wirkung ab. Die Karteikarten erklären auch die Herstellung von Medikamenten, von natürlichen bis zu synthetischen Methoden, sowie die Unterschiede zwischen Monopräparaten und Kombinationspräparaten. Ideal für angehende Pharmazeutisch-Technische Assistenten (PTA) und andere Fachleute in der Medikamentenherstellung und -anwendung.
Karten
36
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
31.08.2017 / 07.08.2022

Lernkarten

Placebo

Scheinmedikament,

  • zum Test eines neuen Medikaments ( doppelblindstudien)

  • Bei Patienten mit einem eingebildeten Bedürfnis nach einer medikamentöse Therapie.

Pharmazeutische Spezialitä

Im Voraus hergestelltes Arzneimittel mit besonderer Bezeichnung

Generikum

Nachahmerptäparat

Kombinationspräparat

Medikament mit zwei oder mehreren Wirkstoffen

Medizinprodukt

Blutzuckermessgeräte, Gehhilfen, Verbandsmaterial

Monopräparat

Medikament mit einem Wirkstoff.

Parapharmazeutika

Körperpflegeprodukte, Kindernährmittel

Prophylaxe ( vorbeugung)

Impfung, Thromposeprophylaxe

 

Kausale Therapie ( Ursache)

 

Antibiotikum, Insulin

Symptomatische Therapie (Symtome)

Schmerzmittel, Antidiarrhoika

Diagnose, erkannt

Combur, Monulab

Natürlich

wirkstoffe aus der Natur, Stoffe von Bakterien pilzen Pflanzen und Tieren, auch stoffe von Menschlichem Blut

Halbsynthetisch

Die Naturgewonnene Substanz wird chemisch verändert, z.b. damit es weniger empfindlich auf die Magensäure reagiert

 

Synthetisch

Heute werden viele Wirkstoffe am Computer konstruiert ( wird dann über verschiedene chemische prozesse hergestellt), Substanzen in der Natur kann man im Labor auch nachstellen.

Gentechnologisch

Mikroorganismen werden Ebene ihres Erbmaterial verändert das sie die gewünschten Stoffe herstellen, z.b Insulin

 

Lokaler Wirkung

der Wirkstoff wirkt dort wo er appliziert wurde

Systematischer Wirkung

der Applikationsort und der Wirkort sind nicht gleich

Haut

  dermal (auf die Haut)            lokal                   Salben, Cremes

            transderdermal           Systematisch      Salben, Pflaster

Mundschleimhaut

Bukkal ( in die Backe)            L ( S )        Lutschtab.

Sublingual ( durch Mundschleimh.)    S        Kaukapseln

 

Schleimhaut des Magendarm bereichs

 

(per-)oral                S/L        Tabletten, Kapseln

 

Mastdarmschleimh

Rektal                    S/L        Suppositorien

 

Nasenschleimhaut

Nasal                    L/S        Nasenspray, -tropf

 

Äusserer Gehörgang

Otal                    Lokal        Ohrentropfen

 

Auge

Konjuktival ( Bindehaut)        Lokal        Augentropfen

 

Bronchien

Inhalation                Lokal        Dosieraerosole

 

Scheide der Frau

Vaginal                    Lokal        Ovula Vaginalcrm.

  • Wie muss ein Wirkstoff vorliege, damit er resorbiert werden kann?

Er muss gelöst sein.

  • Wo werden die meisten Arzneimittel resobiert?

  • Im Dünndarm

  • Schnelle resoption erwünscht?

  • Vor dem Essen, weil der Magen leer ist.

  • Wann vor oder nach dem Essen empfohlen?

  • nicht schnell wirken nach dem Essen. ( nicht bei empfindlichem Magen)

  • Andere Faktoren beeinflussen die Resoption im Magen

  • Körperhaltung

  • gleichzeitige einnahmen von Medikamenten

Metabolismus

  • Ist die Biochemiche umwandlung von Stoffen im Organismus.

  • Welches Organ Hauptort

die Leber

· First-pass-Effekt definieren (Kap. 2.2.2)

Wirkstoffe werden in der Leber abgebaut, bevor sie zum wirkung gelangen.

 

· verschiedene Wege der Elimination (asscheidung) kennen (Kap. 2.4)

  • Nieren

  • Leber

  • Haut

  • Lunge

  • Darm

 

werden in Hydrophile Substanzen umgewandelt dann über die Nieren eliminiert.

 

· Halbwertszeit definieren T ½

Ein Mass dafür, wie schnell ein Wirkstoff asgeschieden wird.

  • Schildtrüsenhormon, nach 7 Tagen ist noch die hälfte im Blut vorhanden.

 

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