2. Semsester


T. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Werkstofftechnologie für Universitätsstudierende. Sie behandeln die Verarbeitung von Polymeren, die Eigenschaften und Arten von Stählen sowie die Ermittlung von Werkstoffeigenschaften. Die Karteikarten beleuchten auch die Auswirkungen von Kerben, verschiedene Härteprüfungen und die Unterscheidung zwischen Stahl und Gusseisen. Sie sind besonders nützlich für Studierende der Chemie, die sich mit den Grundlagen und fortgeschrittenen Konzepten der Werkstofftechnologie vertraut machen möchten.
Flashcards
38
Students
5
Language
German
Category
Chemistry
Level
University
Created / Updated
04.08.2017 / 13.08.2021

Flashcards

Festigkeitsnachweis -> Vergleich?

Beanspruchung / Beanspruchbarkeit <= 1

3. Arten der Beanspruchung und zulässige Beanspruchungen:

mechanisch, thermisch, chemisch

Ruhende/zügige, Schwingende/zyklische, Dynamische/hochdynamische

 

 

Erklären Sie die Begriffe Isotrop, Anisotrop und Quasiisotrop

Isotrop:

Eigenschaften verhalten sich unabhängig von der Richtung gleich (Wasser)

Anisotrop:

Eigenschaften verhalten sich in jeder Richtung anders (Holz)

Quasiisotropie:

Mittelwert der Eigenschaft ist in allen Richtungen gleich

Bruchformen

Definition Härte:

Härte ist der Widerstand, den ein Stoff dem eindringen eines Körpers aus einem härteren Stoff entgegensetzt.

 

Härten: Austenitisieren !

Härteprüfung nach Brinell

- polierte Hartmetallkugel

- HB = 0,102 F / A 

- Bsp: 275 (Härtewert) HB 2,5 (Kugeldurchmesser) / 187,5 (Prüfkraft in g) / 20 (Belastungszeit)

- Rm= 3,38 . HBW 

Härteprüfung nach Vickers

- regelmäßige, vierseitige Diamantpyramide (136°)

- A = d^2 / 1,854                     HV = 0,102 F / A

 

Härteprüfung nach Rockwell

- gehärtete, polierte Stahlkugel (Rockwell B, HRB) -> mittlere Härte

- Diamantkegel (120°, Rockwell C, HRC) -> gehärtete Werkstoffe

- Messung der Eindringtiefe

Kerbschlagbiegeversuch

- Beurteilung der Trennbruchneigung -> Zähigkeit

- v = Wurzel (2 x g x dH)

Temperatureinfluss auf die Kerbschlagzähigkeit

Festigkeitsbereiche im Wöhlerschaubild

Stadien der Ermüdung:

1. Anrissfreie Phase

2. Rissbildungsphase

3. Rissausbreitungsphase (I/II)

Einflussgrößen auf das Dauerschwingverhalten:

- Art der Schwingbeanspruchung

- Umgebungseinfluss

- Werkstoff(zustand)

- Bauteil- oder Probengeometrie

Faustregeln Dauerfestigkeit:

Arten von Kerben:

1. Makroskopische Kerben (aus der Gestaltung) -> z.B. Bohrung, Schweißnaht

2. Mikroskopische Kerben (aus der Bearbeitung) -> z.B. Einschlüsse, Bearbeitungsriefen

3. Strukturelle Kerben (Änderung der Werkstoffeigenschaften) -> z.B. Korngrenzen, Härtesprünge

4. Gestaltfestigkeit 

Einfluss von Kerben:

Kerben sind bei hochfesten Werkstoffzuständen besonders gefährlich

Maßnahmenzur Minderung der Kerbwirkung: Einbringen von Druckeingenspannung im Kerbgrund durch Überrollen, Festwalzen, Kugelstrahlen

Kriechkurve -> Zeitstandversuch

Zeitstandfestigkeit: Rm/t/°C

Zeitdehngrenze: Rp0.2/t/°C

Kriechen bei Stahl schon ab 300°C 

Prüfverfahren ohne Zerstörung des Werkstoffs (ZfP)

-> nur qualifizieren nicht quantifizieren

- Ermittlung Werkstoffeigenschaften (Härte, E-Modul, elektr./magn./optische Eigenschaften)

- Ermittlung Werkstoffbeschaffenheit (Phasenanalyse, Ultraschall, Opt. Verfahren, Rauhigkeit)

- Prüfung auf Fehler (Röntgen, Utraschall, FE-Prüfung, Lecktest)

Legieren und Legierungen

1. Intermetallische oder 2. Intermediäre Verbindungen 

1. Bildung eines Gitters dass unterschiedlich von den Ausgangsstoffen ist, Mengenverhätnis temperaturanhänig

2. Verbindung aus Metall und Nichtmetall

Möglichkeiten Ermittlung Zustandschaubilder:

1. Thermische Analyse (Abkühlkurven -> Erstarrungsbereich)

2. Dilatimetermessung (Längenänderung)

3. Gefügebeobachtungen an Metallchliffen (Phasen/Gefüge)

4. Röntgeninterferenzuntersuchungen (Identifizierung unbekannter Phasen)

Unterscheidung Stahl & Gusseisen

Stahl          -> C-Gehalt <= 2,06 %

Gusseisen -> C-Gehalt 2,06 - 4,5%

Umwandlung reines Eisen:

Metastabiles Eisen-Kohlenstoff-Schaubild

Übliche Stähle

- Unlegierte Stähle         Fe-Anteil >= 99 %

- Niedriglegierte Stähle  Fe-Anteil >= 95 %

- Hochlegierte Stähle     Fe-Anteil < 95 %

Tailored Blanks

- beanspruchungs-, geometrie- und fertigungsoptimierte Halbzeuge

Wichtige Nichteisenmetalle

Leichtmetalle: Aluminum, Magnesium, Titan bzw. deren Legierung

Schwermetalle: Kupfer, Nickel bzw. Legierung, Zink, Hartmetalle

Polymere

Verarbeitung Polymere

Thermoplast: Urformen: Aufschmelzen, Form, Abkühlen

                      Umformen: Auwärmen, Form, Abkühlen                           sehr gut zu bearbeiten und recyceln

Elastomer:     Urformen: Aufwärmen, Form, Aufheizen -> Vulkanisierung

                      Umformen: nicht möglich       

Duromer:     Urformen: Aufwärmen, Form, Aufheizen -> Vernetzungsprozess

                      Umformen: nicht möglich        

                 

               

 

Vorteile / Nachteile von faserverstärkter Kunstoffe

Zugversuch:

Wöhlerschaubild

Konstruktion Haigh-Diagramm

Glühen:

Thermomechnisches Verhalten

Pasen & Gefüge

Randgebiet C-Diagramm

Beanspruchungsbereiche

FZ

Study