Muskeln


C. H.
Diese Lernkarten behandeln den aktiven Bewegungsapparat mit Fokus auf Skelettmuskulatur, Knochen, Sehnen und deren Funktionen wie Kontraktion oder Bewegung. Sie erklären Aufbau, Hilfsstrukturen wie Sesambeine oder Faszien sowie Prinzipien wie Synergismus oder Antagonismus. Ideal für Medizinstudierende oder Interessierte, um Grundlagen des Bewegungsapparats zu verstehen und Zusammenhänge zwischen Muskeln, Knochen und Bewegungsabläufen zu erfassen.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
22.06.2017 / 05.09.2026

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1. Die Muskeln morphologisch einteilen

platte Muskeln ( Skelettmuskulatur)

  • Bauch, Rücken- und Brustmuskulatur

spindelförmige Muskeln ( Skelettmuskulatur)

  • Extremitäten (Arme, Beine)

Ringmuskeln (Skelettmuskulatur)

  • Mund und Augen

Schliessmuskel/Sphinkter (Skeletmuskulatur od. glatte Musulatur)

  • Anus und Harnröhre

Hohlmuskeln (Herzmuskulatur oder glatte Muskulatur)

  • Herz
  • Harnblase
  • Gallenblase
  • Gebärmutter

 

2. Die Eigenschaft der Skelettmuskulatur nennen

  • Erregbar
  • Kontraktil
  • Passiv dehnbar

3. Funktionen der Skelettmuskeln aufzählen

  • Halt
  • Formgebung des Körpers
  • Schutz
  • Aktiver Bewegungsapparat
  • Wärmebildung
  • Wärmespeicher
  • Als Muskelpumpe unterstützung des venösen oder lymphatischen Rückstrom

4. Die Begriffe Faszien, Muskelfaser, Myofibrillen erklären

Faszie

  • Den Muskel strumpfartig umschliessende Bindegewebshülle

Muskelfaser

  • Eine Muskelzelle enspricht einer Muskelfaser

Myofibrillen

  • Besteht aus tausenden parallelliegenden Myofilamente
  • Fadenförmige Eiweissmoleküle, die in Aktin- und Myosinfilamente unterteilt werden können

5. Die makroskopischen Anteile eines Skelettmuskels nennen

  • Ursprungssehne /( proximal am Körper) bewegt nicht
  • Muskelbauch / venter
  • Ansatzsehne / Insertio (Distal eines gelenks) bewegt sich

6. Das Prinzip des Synergismus und des Antagonismus der Skelettmuskulatur erklären

  • Der Agonist ist der Hauptmuskel für eine Bewegung in eine bestimmte Richtung
  • Der Synergist unterstützt den Agonisten
  • Der Antagonist ist der Gegenspieler des Agonisten. Z.b. am Arm Triceps und Biceps

7. die Hilfsstrukturen des Bewegungsapparates nennen und erklären

 

Sehne (Tendo)

  • Enstücke der Muskeln
  • Verbindung zwischen Muskeln und Knochen
  • aus unelastischem, kollagenen Bindegewebe
  • setzt am Knochen und Bindegewebe an
  • Übertragen die zugwirkung der Muskeln auf die Knochen und die verbindenden Gelenke

Sehnenscheide( Vagina tendinis)

  • röhrenförmige Bindegewebshüllen um lange Extremitätssehnen
  • treten auf wo Sehnen durch vorspringende Knochen gefährdet sind
  • und umhüllen die Sehnen der langen Finger- und Zehenmuskeln
  • dienen als Führungskanäle und erhalten eine schleimige Flüssigkeit, die Synovia
  • Synovia erleichtert das Gleiten der Sehne innerhalb der Sehnenscheide

Flächige Sehne (Aponeurose)

  • Befindet sich an der Hand, Bauch, Rücken und Füssen

Band (Ligamentum)

  • Drei arten von Bändern, Führungsbänder, Verstärkungsbänder und Hemmbänder
  • Bänder verbinden Knochen miteinander
  • bestehen aus straffem kolagenem Bindegewebe

Schleimbeutel (Bursa)

  • dünnwändige Säcke, die mit Synoviaflüssigkeit gefüllt sind
  • liegen zwischen einem Gelenk und den Sehnen/Muskeln oder zwischen Sehnen und der Haut
  • wirken als Druckverteiler und erleichter die Verschiebung der einzelnen Schichten gegeneinander (Kniescheibe, Ellenbogen etc.)
  • bei zu starker mechanischer Beanspruchung neigen sie zu entzündlichen Veränderungen, der Bursitis (Schleimbeutelentzündung)

Sesambein

  • In Sehnen oder Gelenkkapseln kommen eingelagerte knöcherne Sesambeine vor
  • verringern Reibung der Sehnen
  • Verbessern die Drehwirkung der Muskeln auf Gelenke
  • Grösstes Sesambein ist die Patella (Kniescheibe)
  • andere Sesambeine an den Handwurzelknochen und im Mittelfussbereich

Muskelfaszie

  • Organhüllen
  • straffes Bindegewebe
  • im Bewegungsapparat umhüllen sie Muskeln, Muskelgruppen oder ganze Gleider (z.B. Arm)
  • lockere Verschiebeschicht zwichen Faszien und Muskeln
  • Schutzwände 
  • verhindern Ausbreitungen von Entzündungen

8. Formen der Muskelkontraktion nennen und erklären

Zuckung

  • jeder genügend starke Reiz führt zu einer einzelnen kurzzeitigen Kontraktion

Dauerkontraktion (Tetanie)

  • Wenn mehr als 20x pro Sekunde gereizt, kommt es zur maximal möglichen andauernden Kontraktion des Muskels
  • Der Muskel kann nicht mehr entspannen
  • Krampf

Muskeltonus

  • Grundspannung des Muskels im zustand der Ruhe ohne Bewegung
  • Bei einer schlaffen Lähmung fehlt die Muskelspannung 
  • Bei straffen oder krampfartigen Lähmung ist die Muskelspannung erhöht

Isometrische Spannung

  • Spannungsänderung, bei der der Muskel Kraft (Haltearbeit) leistet, in der Länge aber konstant bleibt
  • (Haltearbeit ohne Bewegung, Muskel in der Länge konstant)
  • statische Kontraktion

Isotonische Kontraktion

  • Verkürzung des Muskels unter konstanter Belastung
  • Spannung bleibt gleich, die Länge verkürzt sich
  • dynamische Kontraktion ( Beinmuskulatur beim gehen, Hochstemmen eines Gewichts)

Iso = gleich

Tonus= spannung

Metrisch= Länge

9. Begriffe Halte- und Bewegungsmuskulatur erläutern, die Haltemuskeln aufzählen

  • Skelletmuskulatur kann entweder durch isotonischer Kontraktion Bewegungen ausführen, andererseits über isometrischer Kontraktion den Muskeltonus (Ruhespannung) aufrechterhalten.
  • Auf Grund der vorherschenden Kontraktionsart werden funtkionell die Haltemuskeln und die Bewegugsmuskeln unterschieden

Die wichtigsten Haltemuskeln

  • Rückenmuskulatur
  • Brustmuskulatur
  • Bauchmuskulatur
  • Gesässmuskulatur
  • Beckenbodenmuskulatur
  • Hintere Oberschenkelmuskulatur
  • Vordere Oberschenkelmuskulatur
  • Wadenmuskulatur
  • Schienbeinmuskulatur
  • Fussmukulatur

 

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