Lernkarten

Karten 9 Karten
Lernende 79 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 22.06.2017 / 01.11.2020
Lizenzierung Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung (CC BY-NC-ND)     (Medizinischegrundlagen 161Stunden Bodyfeet)
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 9 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen

1. Die Muskeln morphologisch einteilen

platte Muskeln ( Skelettmuskulatur)

  • Bauch, Rücken- und Brustmuskulatur

spindelförmige Muskeln ( Skelettmuskulatur)

  • Extremitäten (Arme, Beine)

Ringmuskeln (Skelettmuskulatur)

  • Mund und Augen

Schliessmuskel/Sphinkter (Skeletmuskulatur od. glatte Musulatur)

  • Anus und Harnröhre

Hohlmuskeln (Herzmuskulatur oder glatte Muskulatur)

  • Herz
  • Harnblase
  • Gallenblase
  • Gebärmutter

 

Fenster schliessen

2. Die Eigenschaft der Skelettmuskulatur nennen

  • Erregbar
  • Kontraktil
  • Passiv dehnbar
Fenster schliessen

3. Funktionen der Skelettmuskeln aufzählen

  • Halt
  • Formgebung des Körpers
  • Schutz
  • Aktiver Bewegungsapparat
  • Wärmebildung
  • Wärmespeicher
  • Als Muskelpumpe unterstützung des venösen oder lymphatischen Rückstrom
Fenster schliessen

4. Die Begriffe Faszien, Muskelfaser, Myofibrillen erklären

Faszie

  • Den Muskel strumpfartig umschliessende Bindegewebshülle

Muskelfaser

  • Eine Muskelzelle enspricht einer Muskelfaser

Myofibrillen

  • Besteht aus tausenden parallelliegenden Myofilamente
  • Fadenförmige Eiweissmoleküle, die in Aktin- und Myosinfilamente unterteilt werden können
Fenster schliessen

5. Die makroskopischen Anteile eines Skelettmuskels nennen

  • Ursprungssehne /( proximal am Körper) bewegt nicht
  • Muskelbauch / venter
  • Ansatzsehne / Insertio (Distal eines gelenks) bewegt sich
Fenster schliessen

6. Das Prinzip des Synergismus und des Antagonismus der Skelettmuskulatur erklären

  • Der Agonist ist der Hauptmuskel für eine Bewegung in eine bestimmte Richtung
  • Der Synergist unterstützt den Agonisten
  • Der Antagonist ist der Gegenspieler des Agonisten. Z.b. am Arm Triceps und Biceps
Fenster schliessen

7. die Hilfsstrukturen des Bewegungsapparates nennen und erklären

 

Sehne (Tendo)

  • Enstücke der Muskeln
  • Verbindung zwischen Muskeln und Knochen
  • aus unelastischem, kollagenen Bindegewebe
  • setzt am Knochen und Bindegewebe an
  • Übertragen die zugwirkung der Muskeln auf die Knochen und die verbindenden Gelenke

Sehnenscheide( Vagina tendinis)

  • röhrenförmige Bindegewebshüllen um lange Extremitätssehnen
  • treten auf wo Sehnen durch vorspringende Knochen gefährdet sind
  • und umhüllen die Sehnen der langen Finger- und Zehenmuskeln
  • dienen als Führungskanäle und erhalten eine schleimige Flüssigkeit, die Synovia
  • Synovia erleichtert das Gleiten der Sehne innerhalb der Sehnenscheide

Flächige Sehne (Aponeurose)

  • Befindet sich an der Hand, Bauch, Rücken und Füssen

Band (Ligamentum)

  • Drei arten von Bändern, Führungsbänder, Verstärkungsbänder und Hemmbänder
  • Bänder verbinden Knochen miteinander
  • bestehen aus straffem kolagenem Bindegewebe

Schleimbeutel (Bursa)

  • dünnwändige Säcke, die mit Synoviaflüssigkeit gefüllt sind
  • liegen zwischen einem Gelenk und den Sehnen/Muskeln oder zwischen Sehnen und der Haut
  • wirken als Druckverteiler und erleichter die Verschiebung der einzelnen Schichten gegeneinander (Kniescheibe, Ellenbogen etc.)
  • bei zu starker mechanischer Beanspruchung neigen sie zu entzündlichen Veränderungen, der Bursitis (Schleimbeutelentzündung)

Sesambein

  • In Sehnen oder Gelenkkapseln kommen eingelagerte knöcherne Sesambeine vor
  • verringern Reibung der Sehnen
  • Verbessern die Drehwirkung der Muskeln auf Gelenke
  • Grösstes Sesambein ist die Patella (Kniescheibe)
  • andere Sesambeine an den Handwurzelknochen und im Mittelfussbereich

Muskelfaszie

  • Organhüllen
  • straffes Bindegewebe
  • im Bewegungsapparat umhüllen sie Muskeln, Muskelgruppen oder ganze Gleider (z.B. Arm)
  • lockere Verschiebeschicht zwichen Faszien und Muskeln
  • Schutzwände 
  • verhindern Ausbreitungen von Entzündungen
Fenster schliessen

8. Formen der Muskelkontraktion nennen und erklären

Zuckung

  • jeder genügend starke Reiz führt zu einer einzelnen kurzzeitigen Kontraktion

Dauerkontraktion (Tetanie)

  • Wenn mehr als 20x pro Sekunde gereizt, kommt es zur maximal möglichen andauernden Kontraktion des Muskels
  • Der Muskel kann nicht mehr entspannen
  • Krampf

Muskeltonus

  • Grundspannung des Muskels im zustand der Ruhe ohne Bewegung
  • Bei einer schlaffen Lähmung fehlt die Muskelspannung 
  • Bei straffen oder krampfartigen Lähmung ist die Muskelspannung erhöht

Isometrische Spannung

  • Spannungsänderung, bei der der Muskel Kraft (Haltearbeit) leistet, in der Länge aber konstant bleibt
  • (Haltearbeit ohne Bewegung, Muskel in der Länge konstant)
  • statische Kontraktion

Isotonische Kontraktion

  • Verkürzung des Muskels unter konstanter Belastung
  • Spannung bleibt gleich, die Länge verkürzt sich
  • dynamische Kontraktion ( Beinmuskulatur beim gehen, Hochstemmen eines Gewichts)

Iso = gleich

Tonus= spannung

Metrisch= Länge