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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 11.06.2017 / 01.04.2020
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0 Exakte Antworten 48 Text Antworten 4 Multiple Choice Antworten

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Vertrauen

Was besagt die Persönliche Vertrauenstheorie nach Schweer?

Schweer unterteilt die persönliche Vertrauenstheorie in zwei Bereiche:

1. Individuelle Vertrauenstendenz: Überzeugung einer Person, selbst vertrauensvolle Beziehungen zu ihrem sozialen Umfeld aufzubauen, bzw. Vertrauen schenken zu können. 

2. Implizite Vertrauenstendenz: 5 Kompetenzen (siehe nächste Frage)

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Vertrauen

Was sagt die Implizte Vertrauenstendenz aus und wie lauten die 5 Kompetenzen dazu?

Die 5 Kompetenzen die Implizite Vertrauenstheorie: 

 

Persönliche Zuwendung: wie sehr widmet sich der Lehrende den privaten Anliegen der Lernenden und hilft ihnen hierbei? 

Fachliche Kompetenz und Hilfe: in welchem Mass ist der Lehrende bei fachlichen Problemen ansprechbar, bewer-tet gerecht und ermutigt zur Offenheit in Diskussionen? 

Respekt: inwieweit achtet der Lehrende den Lernenden als Person und nimmt ihn als Interaktionspartner ernst? 

Zugänglichkeit: inwieweit ist der Lehrende offen für die Belange des Lernenden und nimmt sich dafür Zeit? 

Aufrichtigkeit: ist der Lehrende wirklich so, wie er sich gibt? 

All diese 5 Kompetenzen helfen das Vertrauen zur Lehrperson zu stärken. SuS erleben LP positiv.

Diese 5 Faktoren können vom Gegenüber unterschiedlich gewichtet werden.

Sie führen zu Vertrauenskonkordanz oder Vertrauensdiskordanz.

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Vertrauen:

Was ist Systemvertrauen? (Luhmann)

Wenn Vertrauen in ein System gelegt wird, z.B. Eltern vertrauen der Schule, dass ihre Kinder gut ausgebildet werdet. Wenn z.B. Eltern unsicher sind bezüglich Methoden, die der Lehrer anwendet, besteht ein „Bruch“ im Vertrauen zum System „Schule“

Während das persönli-che Vertrauen somit seit jeher eine wichtige Rolle im Zusammenleben von Menschen gespielt hatte und noch immer spielt, gewann das Systemvertrauen in der komplexer werdenden Gesellschaft immer mehr an Bedeutung

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Vertrauen:

Was sind wichtige "Teilsystem" in unserer heutigen Gesellschaft nach Luhmann?

 

So stellten beispielsweise die Religion, die Ökonomie und die Politik schon bald wichtige Teilsysteme dar. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begann sich das Bildungssystem (auch: Erziehungssystem) als Teilsystem auszudifferenzieren.

Jedes Teil-system erfüllt somit eine bestimmte gesellschaftliche Funktion (das Teilsystem Bildung zum Beispiel dieje-nige der Qualifikation und Sozialisation), funktioniert nach spezifischen Codes (im Teilsystem Bildung han-delt es sich um den binären Code «gute / schlechte Zensuren»).

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Vertrauen:

Was brauchte es damit System aufrecht bleibt?

In jedem Teilsystem erhöht das Vertrauen in spezifische Erfolgsmedien die Wahrscheinlichkeit der Kommunikation und somit des Systemerhalts (im Teilsystem Bildung handelt es sich um das Medium «Bildung. 

Beispiel: Lehrer ist sich nicht sicher, ob seine Unterrichtsmethoden gut sind und fragt deshalb einen Lehrkollegen um Rat. Das Systemvertrauen ist dadurch Nicht vermindert. Doch weshalb ist in diesem Beispiel Systemvertrauen noch vorhanden?

Antwort: So lange alle beteiligten Akteurinnen und Akteure Informations-, Mitteilungs- und Verstehensselektionen vor dem Hinter-grund des binären Codes eines spezifischen Teilsystems vornehmen, liegt Systemvertrauen vor. Anderst gesagt, solange eine Erfolgreiche Kommunikaiton stattfindet (zwischen beiden der Lehrer der den anderen Lehrer um Rat fragt) liegt Systemvertrauen vor.

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Vertrauen:

Welche 3 Arten von "Vertrauen" gibt es nach Schweer?

Es gibt 3 Arten von Vertrauen:

1. Systemvertrauen (Ich vertraue der Schule als System bsp. Ich vertraue der Schule das sie als Organisation schaut das alle)

2. Persönliches Vertrauen (Ich vertraue einer anderen Person, z.B. zwischen Lehrer und Eltern, oder Lehrer und Kind)

3. Selbstvertrauen (Ich vertraue mir selber in meinem eigenen System)ds

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Kommunikation und SuS Partizipation

Was versteht man unter "Soft-skills"?

Mit sogenannte ‚soft skills’ oder auch Schlüsselkompetenzen – von Schülerinnen und Schülern meint man Teamfähigkeit, Konsensfähigkeit, Flexibilität, emotionale Belastbarkeit bis (interkulturelle) Kommunikationskompetenz

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Vertrauen:

Wenn Eltern dem Lehrer vertrauen ist das....?

Systemvertrauen

Persönliches Vertrauen

Implizites Vertrauen

Individuelles Vertrauen

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Vertrauen:

Klicke die korrekten Verhaltensdimensionen an, welche die "Implizite Verhaltenstheorie" beinhaltet.

Persönliches Vertrauen

Persönliche Zuwendung

Respekt

Aufrichtigkeit

Zugänglichkeit

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Vertrauen:

Was it mit "Vertrauensvorleistung der Lehrperson" gemeint?

erhöht. Mit Vertrauensvorleistungen von Lehrpersonen im schuli-schen Kontext sind beispielweise «Kontrollverzicht und die Übertragung von Verantwortung» gemeint.

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Vertrauen:

Vertrauen zwischen Lehrperson und SuS fördert direkt zu...

einer besserer Schulleistung

einem bessere Klassenklima

einer besseren Partizipation

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Vertrauen:

Was wird bei der "Impliziten Vertrauenstheorie" mit "weichen" und "harten" Faktoren gemeint?

«weichen Faktoren» sind persönliche Zuwendung, Zugänglichkeit, Respekt und Aufrichtigkeit auch der «harte Faktor» fachliche Kompetenz und Hilfe für viele Schüler/-innen einen wichtigen Pfeiler der Vertrauensentwicklung darstellt. Lehrpersonen sollten somit gut geplanten / vorbereiteten Unterricht fachlich versiert und didaktisch an die Lernvoraussetzungen und -bedürfnisse der Schüler/innen angepasst durchführen.

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Vertrauen:

Damit Kommunikation gelingen kann, nennt Luhman als grundlegende Voraussetzung sowohl psychischer als auch sozialer Systeme das Univeralmedium "Sinn". Was meint er damit?

Ohne Sinn würde die Grundvoraussetzung psychischer und so-zialer Systeme fehlen.Sinn wird auf Komplexität bezogen und hat die Funktion, die Komplexität des Handelns und Erlebens einerseits zu reduzieren und bestimmbar zu machen, andererseits aber auch auf andere Möglichkeiten des Handelns und Erlebens zu verweisen.

Anderst gesagt:Die Welt ist hoch komplex, in jedem Moment haben Akteurinnen und Akteure eine Fülle von Möglichkeiten, Informationen, Mitteilungen und Verstehen zu selektionieren. Durch die Selektion entsteht eine Differenz, nämlich die Differenz zwischen dem, was selektioniert wurde, und dem Rest, der nicht selektioniert wurde, aber auch hätte selektioniert werden können und als Selektionsmöglichkeit erhalten bleibt. Sinn rekurriert auf Selektionsmöglichkeiten, die dann vorliegen, wenn zumindest minimale Komplexität vorliegt.

Kurz: Indem wir Informaitonen selektionieren geben wir ihnen eine Sinn (aus unserer Sicht aus), dass heisst gäbe es keinen Sinn, könnten wir Informationen nicht selektionieren. 

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Vertrauen:

Systemvertrauen reduziert die Unwahrscheinlichekit der Kommunikaiton

Korrekt

Falsch

Text macht keine Aussage dazu

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Vertrauen:

Was wird mit dem "Binäre Code" in zusammenhang mit Systemvertrauen gemeint?

Jedes Teilsystem (z.B. Bildung) funktioniert nach einem spezifischen Code. Beim Teilsystem Bildung würde der Code "gut/schlecht" lauten. Das heisst Systemvertrauen bleibt solange bestehen, so lange alle beteiligten Akteurinnen und Akteure Informations-, Mitteilungs- und Verstehensselektionen nach dem jeweiligen Binären Code (gut/schlecht) des Teilssystem (z.B. Bildung)  vornehmen.  

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Kommunikation und SuS Partizipation

Welche Ebene und Form der Paritzipation gibt es in der Schule und wie unterscheiden sich diese? (Hinweis: Informelle und Formelle)

Lizenzierung: Keine Angabe
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Kommunikation und SuS Partizipation

Was sind die Aufgaben der Lehrperson im Klassenrat?

  • 1. Aufbau der Sozial-und Kommunikationskompetenzen

  • 2. Bestimmung der Partizipationsstufe

  • 3. Wahrung des Ablaufes der partizipativen Entscheidungsfindung 
  • 4. Wahrung der Integrität der Beteiligten
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Kommunikation und SuS Partizipation

Was können SuS im Klassenrat für kommunikative Kompetenzen lernen?

Schülerinnen und Schüler lernen,

  • eigene Gefühle wahrzunehmen und anzusprechen. (Lerhrplan)
  • bestimmte Formen der Kommunikation zur Lösung von Konflikten in Gruppen zu beachten.
  • Gesprächsregeln zu beachten. (Lerhrplan)
  • mit Kritik umzugehen.
  • Verhaltensweisen, die für ihre Stellung in der Klasse förderlich sind.
  • Konflikte auszutragen.
  • konstruktive Lösungen zu suchen und zu finden. (Lerhrplan)
  • den Prozess der Problembearbeitung.
  • den Prozess der Konsensfindung. (Lerhrplan)
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Kommunikation und SuS Partizipation

Was für soziale Kompetenzen können SuS im Klassenrat erwerben?

Schülerinnen und Schüler lernen,

  • ihre Sach- und Beziehungsprobleme zu lösen.
  • sich für selbstverantwortliches, sachbezogenes Handeln zu entscheiden.
  • sich kooperativ und partnerschaftlich zu verhalten.
  • eigene und andere Fähigkeiten und Schwächen zu akzeptieren.
  • sich zur Gruppe zugehörig zu fühlen und in ihr einen Platz zu finden.
  • sich an der Gestaltung eigener Lernprozesse aktiv und konstruktiv zu beteiligen.
  • sich an der Gestaltung der Lernprozesse der Gruppe aktiv und konstruktiv zu beteiligen. 
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Kommunikation und SuS Partizipation

Was macht eine "Schülerpartizipation" aus, resp. was sind die Fähigkeiten?

Schülerpartizipation:

  1. Sich mit der eigenen Meinung auseinandersetzen
  2. Eine eigene Meinung bilden
  3. Zu argumentieren, verschiedene Rollen zu übernehmen, damit verschiedene Perspektiven
  4. Konflikte ohne Gewalt auszutragen
  5. Grenzen auszuhandeln und anzuerkennen
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Kommunikation und SuS Partizipation

Was ist das 5 Komponeten Model von Roth?

In die fünf ausgeführten Komplexe lassen sich beinahe alle Fähigkeiten zum sozialen Handeln einordnen.

1.Ich Identität

  • Individum organisiert und integriert alle Wahrnehumngen & speichert sie in den Erfahrungen

2.Wahrnehhumgsfähigkeit nach Innen und Aussen:

  • Ist erste Fähigkeitskomplex der für Interaktion notwendig ist (Empathie ect.)

3.Ausdrucksfähigkeit

  • Ausdrucksfähigkeit der eigenen Personen und auf andere, wichtig um Wahrzunehmen. Ohne Ausdruck keinen Eindruck (Feedback etc.)

4.Handlungsmuster

  • Handlungsmuster werden erst durch Wahrnehmung und Ausdruckfähigkeit aktiviert

5.Allgemeine Fähigkeiten:

  • Jede Situation wird unterschiedlich betrachtet, situationsspezfische.

 

 

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Kommunikation und SuS Partizipation

Welche Kompetenzen werden im Klassenrat gefordert?

Klassenrat fördert folgende Kompetenzen:

  • Diskussion leiten
  • Diskussion mitverfolgen/zuhören
  • Diskussion protokollieren
  • Konstruktiv kommunizieren, Pro und Kontra Argumente sammeln, argumentieren etc.
  • Empathiefähigkeit
  • Perspektivenwechsel
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Kommunikation und SuS Partizipation

Die Überfachlichen Kompetenzen handeln vor allem von...?

- dem Aufbau überfachlicher Kompetenzen

Hauptsächlich handelt es sich um die folgenden Kompetenzen:

 

Selbstkompetenzen: Selbstwert, Selbstvertrauen; Selbstwirksamkeit; Selbstreflexion, Selbstbeurteilung; Empathiefähigkeit; Selbstständigkeit; Fähigkeit zur Übernahme von Verantwortung; Zuverlässigkeit; Leistungsbereitschaft und - fähigkeit; Belastbarkeit.

 

Sozialkompetenzen: Fähigkeit zur Zusammenarbeit; Kritikfähigkeit; Fähigkeiten im Umgang mit unterschiedlichen Lebensweisen und Ansichten (z.B. Rücksichtnahme); Konfliktfähigkeit; Kommunikations- und Auftrittskompetenz. 

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Konstruktivismus Systemtheorie 1

Was wird unter einer "Homöostase" verstanden?

Es wird angenommen, dass sich soziale Systeme durch Kommunikation in einem stabilen Gelichgewicht (Homöostase) halten.

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Konstruktivismus Systemtheorie 1

Was versteht Watzlackwick unter einer "negativen Rückkopelung"

Von negativer Rückkoppelung/Regelkreis spricht Watzlawick, wenn ein Konflikt zurückgefahren wird und sich ein neues Gleichgewicht anbahnt.

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Konstruktivismus Systemtheorie 1

Was versteht Watzlackwick unter einer "positiven Rückkopelung"

Von einer positiven Rückkoppelung/ Regelkreis spricht er, wenn eine Konfliktausweitung ein System gefährdet oder sprengt. 

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Konstruktivismus Systemtheorie 1

Unterscheide die 3 Begriffe "Einfache Kommunikation, Kommunikationstheorie und Pragmatische Kommunikation"

  1. Einfache Kommunikation (Mitteilung von A zu B)
  2. Kommunikationstheorie (ganzes Wissensgebiet)
  3. Pragmatische Kommunikation (Verhalten der Menschen beeinflussen)
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Konstruktivismus Systemtheorie 1

Was besagt das 1. Axiom von Watzlawick und was ist die Kritik daran?

1. Man kann nicht nicht kommunizieren

Wer spricht, teilt sich mit. Wer schweigt, teilt nach Watzlawick auch mit. Jederzeit kann und muss Verhalten von anderen irgendwie „verstanden“ werden.

Verhalten = Kommunikation

Kritik:

Wo ich das Verhalten eines anderen Menschen nicht als Mitteilung interpretiere, wird es für mich auch nicht zu einem „Kommunikationselement“. Es unterscheidet sich „Verhalten“ und „Verhalten, das zusätzlich mit Bedeutung/Information geladen wird“.

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Konstruktivismus Systemtheorie 1

Was besagt das 2. Axiom von Watzlawick und was ist die Kritik daran?

2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Derart, dass letzterer den ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist.

Kurz: Kommunikation hat Inhalts und Beziehungsaspekt.

  Inhalt: Wir brauchen Wasser

  Beziehungsaspekt: Grossvater / Enkel.

Wie versteht der Enkel das, wenn der Grossvater ihm sagt Holl bitte Wasser? Massgeblich: Emotionalebeziehung zwischen Beiden. Der Idealfall wäre, wenn sich beide über Inhalt und Beziehung einig wären --> Erfolgreiche Kommunikation, heisst Grossvater kann aus Kraftgründen kein Wasser mehr holen und Enkel versteht das, warum er es machen sollte. Gescheiterte Kommunikation wäre, wenn Enkel nicht einsehen würde warum er jetzt Wasser holen sollte.

Kritik:

  • Komplexität von „Einigkeit/Uneinigkeit“ nicht umfassend erfasst.
  • Es ist auch möglich, dass durch „Inhalt“ Beziehung geschaffen wird. (vgl. Schule)
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Konstruktivismus Systemtheorie 1

Was besagt das 3. Axiom von Watzlawick und was ist die Kritik daran?

3.Kommunikationsabläufe werden durch Beteiligte unterschiedlich strukturiert

  • Interpunktionen in Kommunikation ist wichtig, weil sie sonst zu Unsicherheit oder Missverständnis führen kann.

Beispiel: Zwei Personen streiten sich über etwas, keiner will nachgeben und ist überzeugt er hat recht. Solange niemand von beiden einsieht das diese Art nicht weiterführt, findet eine gestörte Kommunikation statt. Eine gelunge Kommunikationn findet aber dann statt, wenn beide Partner die Ursache für diesen Streit  einsehen und sich im klaren sind über die Fehler die beide gemacht haben. Zirkularität ist wieder gegeben.

Lösungsansätze: über Einstellungen hinter ihrem Verhalten sprechen, so neue Blickwinkel einnehmen und anerkennen, anschliessend neue Abmachungen treffen.