Organisationstheorie
Entwicklung verschiedener Theorien
Entwicklung verschiedener Theorien
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Cartes-fiches
FUNKTIONALER ORGANISATIONSBEGRIFF
> sozial –bzw organisationsorientierte Sicht
> Planung ist Entwurf eine Plans und Organisation Aufgabe des Vollzugs der geplanten Handlungsprogramm
> Organisation soll danach zielorientiert und bewusst Ordnung (Regelsystem) schaffen, die die Umsetzung des geplanten
unterstützt
> Organisation als dauerhafte Strukturierung
INSTITUTIONELLE ORGANISATIONSBEGRIFF
> konzentriert sich auf die deutlich umfassenderen und mitunter spontan entstehenden sowie partiell instabilen Regelstrukturen in einem sozialen Gebilde.
> zweckorientierte Kooperationsysteme
Merkmale Institutioneller Organisationsbegriff
1 soziale Institution auf jeweils spezifische und formale, fixierte Zwecke
2 Grenzen sich durch Konstruktion der Mitglieder von Umwelt ab, Mitglieder werden nach Regeln aufgenommen
und werden in Ihre Mitgliedrolle (Paritalinklusion)
3 Zusammenschuss Mehrzahl von Mitgliedern - multipersonelles Handlungssystem
4 Möglichkeit des Eintritt und Austritts
5 formale und informale Regeln (spontan entstehend)
ANALYSEPERSPEKTIVEN
1 ERKLÄREN: > Ursachen für das Entstehen, Existenz, Wandel oder Funktionsweise von Organisation aufzeigen
2 VERSTEHEN: > Handlungen werden von Weltinterpretationen/Bedeutungszuweisungen beeinflusst
> Menschen weisen Wahrnehmungsgegenständen Sinn zu und reagieren darauf
3 GESTALTEN: > Empfehlungen für die Gestaltung geben
> Basis ist die Kenntnis der Ursache- Wirkung und Sinnzusammenhängen zusammen
ENTWICKLUNGSLINIE ORGANISATIONSTHEORIEN
KLASSISCHE ORGANISATIONSTHEORIEN
> strikt rational, soziale Systeme, hierarchische Struktur
> Zweck- Mittel- Rationalität (MESOEBENE)
> mechanische Perspektive – richtet sich auf formale Strukturen zur Zielerreichung
NEOKLASSICHE ORGANISATIONSTHEORIEN
> MIKROEBENE des Individuen und Gruppen (menschliches Verhalten)
> zwischen Menschliche Interaktion, informeller Verhaltensmuster und Erwartungen und motivierende Aspekte
(im Vergleich zur Klassischen Perspektive)
MODERNE ORGANISATIONSTHEORIEN
> strikte Fokussierung auf das Individuum vermieden aber auch nicht nur technisch wie im Klassischen
> verhaltenswissenschaftliche Ansätze und Situative Ansatz
> später noch systemtheoretischer und evolutionstheoretische Analyse
SYSTEMATISIERUNGSANSATZ von BURREL/MORGAN
Horizontale Dimension - Objektive Ansätze und Subjektive Ansätze
Vertikale Dimension - Soziologie des Radikalen Wandels und Soziologie der Regulationen
--> daraus setzen sich 4 zentrale ForschungsParadigmen zusammen
SYSTEMATISIERUNGSANSATZ von BURREL/MORGAN
Horizontale Dimension - Objektive Ansätze und Subjektive Ansätze
Objektive Ansätze
Realismus – Existenz objektiver Wirklichkeit
Positivismus – Wirklichkeit kann vollständig durch Theorien abgebildet werden
Determinismus – Handeln kann auf Ursachen zurückgeführt werden
Nomothetisch – möglich naturwissenschaftliche Methoden analysieren und allgemein Gesetze zur Erklärung von Organisationen
Subjektive Ansätze
Nominalismus – nur in Köpfen der Individuen
Antipositivismus – Objektivität nicht möglich
Voluntarismus – Handlungsfreiheit, Individuen können frei zw Zielen, Motiven entscheiden
Ideographisch – wollen Sinn der Kontexte verstehen
SYSTEMATISIERUNGSANSATZ von BURREL/MORGAN
Vertikale Dimension - Soziologie des Radikalen Wandels und Soziologie der Regulationen
Soziologie des Radikalen Wandels
> Veränderlichkeit sozialer und organisationaler Strukturen
> Aufzeigen Spannungsfelder zw. Individuellen und organisationalen Erwartungen
Soziologie der Regulationen
> Stabilität und Kohärenz gesellschaftlicher/ organisatorischer Strukturen
> Integration und Sicherung des Status Quo
vier zentralen Forschungsparadigmen
funktionalistische Ansätze - untersuchen diese funktionalistischen Ansätze meist mit den Methoden naturwissenschaftlicher Forschung soziale Regelmäßigkeiten sowie Kausalzusammenhänge und orientieren sich vor allem an der Erhaltung des Status Quo von sozialen Gebilden
interpretative Ansätze - organisationale Wirklichkeit sozial konstruiert ist und nicht als objektives Faktum behandelt werden kann
radikaler Strukturalismus - analysiert aus einer objektivistisch interpretierten Beobachterperspektive des Forschers objektiv gegebene Strukturen der sozialen Wirklichkeit auf zugrunde liegende (strukturelle) Konflikte - Erklärung von sozialem bzw. organisationalem Wandel
radikaler Humanismus - analysieren ausgehend von der Idee der sozialen Konstruktion organisationaler Phänomene vor allem Konflikte mit den Wünschen und Bedürfnissen der Individuen. Kategorien wie Entfremdung, Ausbeutung und Unterdrückung des Menschen
Neo-Klassische Organisationstheorien
KLASSISCHE ANSÄTZE
Buerokratie-Ansaetze
Wissenschaftliche Betriebsfuehrung (Scientific Management)
NEOKLASSISCHE ANSÄTZE
Human-Relations-Ansatz
Anreiz-Beitrags-Theorie
Der Bürokratie - Ansatz
> eröffnet das Verständnis der Funktionsmechanismus in allen Großen Organisationen
> Herrschaftsbegriff: systematische Bereitschaft von Menschen, Befehlen bestimmter Personen zu folgen
> unmittelbar Verknüpft mit LEGITIMATION: Herrschaftsausübungen von den Beherrschten als gerechtfertigt eingeschätzt
Der Bürokratie - Ansatz - HERRSCHAFTSTYPEN
Herrschaftstypen beruhen auf Legitimitätsgründen (Legitimitätsansprüchen der Herrscher bzw. Legitimitätsglauben der Beherrschten
Charismatisch: > persönliche Qualitäten und deren Bewährung
> Beruht auf besonderen Vorbild und deren geschaffene Ordnung
Traditional:
> Grundlage bildet der Glaube an die unbedingte Geltung altüberkommener sozialer Ordnung
Legal:
> Glaube an die unbedingte Geltung der rational gesetzlichen Ordnung und Anweisungsrecht der zu dieser Herrschaft berufenen Personen > LEGALE HERRSCHAFT (durch Gesetz dazu legitimiert)
Wissenschaftliche Betriebsführung (Scientific Management von TAYLOR)
STRUKTURPRINZIPIEN
> im Mittelpunkt ist die OPTIMIERUNG ALLER ARBEITSVOLLZUEGE (Integration von Methoden der Wissenschaft)
A Horizontale und Vertikale Arbeitsteilung – Trennung von Hand- und Kopfarbeit, Kopfarbeit für Ingenieure, Handarbeit für Arbeiter in Elementaraktivität die Arbeitern mit Spezialisierungsvorteilen zugewiesen werden
B konsequente Kontrolle und Sanktionierung des Arbeitsverhaltens- Kontrolle durch Arbeitsbüros, Nicht nur Pensum festsetzen sondern auch Differentiallohnsystem einführen, Höhere Leistung belohnt und Minderleistung bestraf
C gezielte Auswahl und Unterweisung der Arbeiter – Nicht alle Arbeiter sind gleich geeignet - Verfahren der Arbeitsauswahl anwenden - Um talentierte Bewerber zu selektieren - Danach kontinuierlich unterweisen um optimale Arbeitsmethoden zu kennen
= HARMONISIERUNG der Beziehung Arbeiter und Arbeitsgeber, steigende Produktion und Verteilungsmasse
= Ansatz beeinflusst Trend der Massenproduktion
> KRITIK:
unmenschliche Form der Arbeitsorganisation
extreme Monotonie und Isolation durch Arbeitsteilung steht Entfaltung im Weg
widersprüchliches Menschenbild – Drückebergerei aber Ingenieure sind pflichtbewusst und bilden Arbeiter
Organisation wird nur als Maschine gesehen
Subjektivität und soziale Beziehungen unberücksichtigt
Der Human-Relations – Ansatz
(Hawthorne-Experimente)
> Untersuchungen von Einfluss äußerer Arbeitsbedingungen auf die Produktiv
> Relevanz sozialer Beziehungen
> Aufmerksamkeit des Vorgesetzen steigert Produktivität der MA
> In Arbeitgruppen entstehen informelle soziale Normen über Tagesleistung und Arebeitsbedingungen
> informale Organisation ist ein wichtiger Einflusfaktor > daraus entsteht die HUMAN RESSOURCE BEWEGUNG
> radikaler Wandel der organisationstheoretischen Analyse – Organisation als soziales System
Die Anreiz – Beitrags-Theorie
> Gleichgewicht zw. Formalen Strukturen, informellen und formellen sowie intern und externe Ansprüche und Verhältnis zwischen Anreizen und Beiträgen ausbalancieren
> Erfolg der Organisation hängt von Kooperationsbereitschaft der Individuen und Gruppen ab – wichtig deren Erwartungen zu beachten
= Anreiz-Beitrag-Gleichgewicht
> Beiträge stellen für Organisation relevante Handlungen dar
> Anreize bilden demgegenüber die von der Organisation erbrachte Gegenleitung für Beitragsgewährung
> Anreize können materiell und immateriell sein
> Organisationen sind effektiv, wenn sie Ihre formalen Ziele erreichen und effizient wenn sie ihren Teilnehmern hinreichende Kooperationsanreize gewähren
> Individuen nicht als ganze Person sondern nur in der spezifisch relevanten Rolle im Kontext von spezifischen Verhaltenserwartungen
> informalen Strukturen müssen informelle Strukturen gefestigt werden und Kooperationsbereitschaft der Mitglieder gefördert werden
Entscheidungsverhalten bei begrenzter Rationalität
Ausgangspunkt - KOGNITIVE BEGRENZUNG DES MENSCHEN
> begrenzt rationale Entscheidungsverhalten Merkmale:
= nicht alle relevanten Umweltsituationen mit Eintrittswahrscheinlichkeiten, Handlungsalternativen, Konsequenzen = eigner Nutzen kann nicht maximiert werden
KOGNITIVE BEGRENZUNG DES MENSCHEN
VEREINFACHUNGSSTRATEGIE
1 Satisficing: nicht die optimalste aber ihnen zufriedenstellenden Ergebnis Anspruchsniveau des Entscheidungssubjekts
= nicht die beste Alternative sondern bessere Lösung mit leicht verfügbaren Informationen
> von Zufallsereignissen beeinflusst und sequenzielle Suchprozesse, ohne vollständigen Alternativenvergleich
> Entscheidungsverhalten hängt von Erfahrung des Entscheiders ab
>individuelle Anspruchsniveaus - wenn es zu hoch gesetzt ist wird er Ansprüche senken
2 Wiederkehrende Entscheidungssituationen mit Routineprogrammen Bewältigen
> bekannte Wahrnehmungs- und Kognitionsmuster führen zu gewohnten Verhalten
> habituelles Verhalten führt zu angemessener Zielerreichung
Organisationen und begrenzte Rationalität
Vereinfachung organisationaler Entscheidungssituationen - Entscheidungsprämissen
Sachprämissen (entscheidungsrelevante Wissenbestände)
Wertprämissen (Ziele und Bewertungskriterien)
> Rahmenbedingungen schränken Prämissen ein
> Arbeitsteilung verkleinert Realitaetausschnitt fuer Individuen und auch die Menge der Prämissen
Organisationen und begrenzte Rationalität
INFORMELLE ORGANISATION
> unterstützt die formale Organisation
> weitere Entscheidungsprämisse der interpersonellen Beziehungen
> füllt Steuerungslücken der formalen Organisation
> Gefahr dass sich informelle Entscheidungsprämissen von formalen Vorgaben und Zielen abweicht
> polyzentrischer Charakter: divergierende Ziele und Interessen – behindern Ausrichtung der Entscheidungsprämissen auf das Gesamtziel
Organisationen und begrenzte Rationalität
Bedeutung KOMMUNIKATION
> zentrales Steuerungselement zur Bewältigung begrenzter Rationalität
= Filtert Informationen und ist selektiv
= durchdringt gesamten Strukturen und Interaktionen = zentraler Modus der Informationsverarbeitung
> Informationen unterliegen ständigen Änderungen und es werden unterschiedliche Schlüsse gezogen
> Unsicherheitsabsorption – nur nicht Ursprungsinformation sondern Interpretation transportiert werden> aus Vielfalt von Infos werden nur wenige ausgewaehlt
> Unsicherheitsabsorption tangiert auch Macht – und Einflussstrukturen = Entscheidungen können in einebestimme Richtung gelenkt werden
Verhaltensorientierte Theorie der Firma und Zielbildung
> Organisation als eine „konfliktregulierende Koalition“
> Organisationsziele als ein Verhandlungsproblem Ziele sind abhängig von Zusammensetzung der Koalitionen
> Ziele sind Ergebnis der Stakeholderstrukturen und Umweltanforderungen
> Verhandlungen durch Macht und Einflussstaktiken
> Aushandlungsprozesse fuer interformnelle Zielstrukture, und iebergeordenete formale Ziele
> Ziele sind im Bereich des gewohnten
> nicht alle Konflikte sind zu beseitigen
> Sichern der Existenz der Gesamtorganisation mit QUASI KONFLIKTLOESUNGEN
= Beschränkt auf lokale Rationalität
= Zerlegen in Teilprobleme
Organisationale Anarchie
Merkmale MERHDEUTIGE SITUATIONEN (AMBIGUITAET)
GEGENMODELL ZUR VORSTELLUNG RATIONALEN WAHLVERHALTENS IN ORGANISATIONEN
1 Inkonsistente Ziele: unklare Ziele = Entscheidungsfeld unklar (Ambiguity of intention)
2 Unkenntnis der Kausalstrukturen: nicht möglich Zweck-Mittel-Relationen zu bilden und Handlungsalternativen
zu generieren (Ambiguity of understanding)
3 Ex-post-Unsicherheit: nach getroffenen Entscheidungen sind Zusammenhänge nicht klar definiert – Geschichten entstehen (Ambiguity of history)
4 Wechselnde Teilnehmer: widmen sich mit wechselnde Aufmerksamkeit den Entscheidungsgelegenheiten (Ambiguity of organization)
MUELLEIMER MODELL
> Elemente von Entscheidungen: Probleme, Ziele, Lösungen, Teilnehmer
> alle in Mülleimer unterschiedlicher Entscheidungsgelegenheiten gemischt (Durcheinander von Entscheidungselementen)
> zeitabhängig: Resultat hängt von zeitlichen Abfolge ab wie die Elemente in den Mülleimer geworfen werden
> kontextabhängig: situative Rahmenbedingungen prägen das Wahlverhalten-> diffuss-zufälliges Zusammenfließen unterschiedlicher Strömungen illustriert Mülleimer Modell und komplexen Rahmenbedingungen
MUELLEIMER MODELL - Ströme
STROM DER TEILNEHMER: fließt in keinem klaren Muster, neue Entscheidungsgelegenheiten kann sie neuverteilen
STROM DER LOESUNGEN: Lösungsangebote nicht an konkrete Probleme geknüpft
STROM DER PROBLEMEN: fließt unsystematisch und wird von wechselnden Teilnehmerstrom gespeist, unklar ob das Problem den Weg in die spezifische Entscheidungsgelegenheiten findet und passende Lösung findet
STROM DER ENTSCHEIDUNGSGELEGENHEITEN: eröffnet immer neue Mülleimer -> Entscheidungsarenen sind ständig in Bewegung von unterschiedlichen Strömen der Entscheidungselemente getragen
MUELLEIMER MODELL - ENTSCHEIDUNGSSTIL
> mit mehrdeutigen Mülleimer Situationen umzugehen
1 Problemlösung: Verhaltensmuster einer kontinuierlichen Abarbeitung aktivierter Probleme
2 Übersehen: lässt wesentlich Aspekte Außer Acht oder übersieht Probleme – Entscheidungen werden zügig und Minimum von Energie getroffen
3 Flucht: komplexes Problem wandert ab und ermöglicht Alternativwahl in ursprünglichen Arena
= unter Bedingungen Unsicherheit und Ambiguität kann sich Intentio
nalität der Teilnehmer organisatorisch
nicht durchsetzen
MUELLEIMER MODELL Kritische Würdigung
> Individualentscheidungen sind begrenzt rational aufgrund begrenzter Informationsverarbeitungskapazitaet
> Individuen streben nicht nach Optimum sondern Satisfizierung
> Differenzen zwischen Individuum und Organisationen
> Organisationen als multipersonale Handlungssysteme unterliegen diffusen Entscheidungsmustern
= Flexibilisierung des Entscheidungsprozess vorzunehmen
= Entscheidungen lassen sich nicht prognostizieren
= keine systematisch integrierte Theorieperspektive für individuelle undorganisatorische Entscheidungen
Der situative Ansatz - Kontingenzansatz - ZIEL
> Unterschied zu Bürokratie-Ansatz: keine generell effiziente Organisationsstruktur
> sondern Organisationen sollten sich den konkreten situativen Rahmenbedingungen anpassen
> ERKLÄRUNGSORIENTIERTES ZIEL: Merkmale der Organisationsstruktur mithilfe konkreter situativen Rahmenbedingungen erklären
> GESTALTUNGSORIENTIERTES ZIEL: Gestaltungsempfehlungen um die Situation bestmöglich anzupassen
> Empirische Analyse von Situtaion-Struktur-Erfolg-Zusammenhang
Operationalisierung der ORGANSIATIONSSTRUKTUREN - DIMENSIONEN DER ORGANISATIONSSTRUKTUR
> Eingrenzen der vielen Merkmale
1 SPEZIALISIERUNG: Grad der Arbeitsteilung in spezifische Rollen
2 FORMALISIERUNG: Grad der schriftlichen Fixierung
3 STANDARDIESIERUNG: vorprogrammierte Aufgabenerfüllung durch Richtlinien und Regeln)
4 KONFIGURATION: Strukturgestalt (Hierarchie, Verwaltung)
5 FLEIXBILITAET: Veränderlichkeit der Organisation
6 (KOORDINATION): je mehr Spezialisierung, je mehr Koordinationsbedarf – Dimension später dazugefügt
Operationalisierung der Situation (KONTEXTSITUATION)
> KONTEXTFAKTOREN die die Varianz formaler Strukturen erklären
Dimension der Internen Situtation
1 gegenwartsbezogene Faktoren: Leistungsprogramm, Größe Technologie, Rechtsform
2 Vergangenheitsbezogene Faktoren: Alter der Organisation, Art der Gründung. Entwicklungsstadium Organisation
Dimension der Externen Situation
1 Aufgabenspezifische Umwelt: Konkurrenzverhältnisse, Kundenstruktur, Dynamik technnischer Entwicklung
2 Globale Umwelt: gesellschafliche Bedingungen, kulturelle Bedingungen
Operationalisierung des ORGANISATIONSERFOLG
> hoher Organisationserfolg wenn Strukturen möglichst genau an Situation angepasst sind
> Zusammenhang zw. Situation, Strukturen, Verhalten, Erfolg schwer zu ermitteln = > unklare Messkriterien
MESSPROBLEM
1 ZURECHNUNGSPROBLEME: >Vielfalt und Vernetzung von Variablen erschwert die Wirkung von Strukturen auf Erfolgsziel zu isolieren
2 KONKRETISIERUNGS/AGGREGATIONSPROBLEM: > notwendig übergeordnete Leistungsziele zu präzisieren
A) Konkretisierungsproblem: schwierig inhaltlich zu kritisieren
B) Aggregationsproblem: schwierig Merkmale Zusammenzufassen
3 RELATIVIERUNGSPROBLEM: > Aussagen zu Erfolgswirkungen müssen relativiert werden
> keine unzweifelhaft gültigen Aussagen möglich
4 SCHWELLENWERTPROBLEM: > schwierig die Grenze zwischen Erfolg und Misserfolg festzulegen
Der FIT GEDANKE im Situativen Ansatz
> Kompatibilität von Strukturen und Situationsvariablen
> Fit Betrachtung schließt die Kompromissbildung Variablenausprägungen mit gegensätzlichen Zielwirkungen ein
> Organisationserfolg als ein Fit-Kriterium: Kontextsituation und Organisationsstruktur passen zusammen wenn sie in Ihrer Interaktion ein positive oder kein negativer Betrag zum Erfolg geleistet wird
6 Kritische Würdigung FIT GEDANKE
> Bedeutungsverlust aufgrund von Kritikpunkten
> METHODISCHE SCHWAECHEN:
- nicht alle Situations- und Strukturmerkmale erfassbar
- Ergebnisse zu den Korrelationen streuen weit -> eine Situation hat mehrere erfolgreiche Strukturformen
> Gültigkeit und Zuverlässigkeit empirischer Konstrukte fraglich
> THEORETISCHE EINWAENDE:
- Vorwurf der Theorielosigkeit durch Fixierung auf Statistik
- Vernachlässigung von Interessen und Macht
- Strukturkonservativismus
> aber deutlich realitatesnaher
Basisannahmen der Neoklassik und der Institutionenoekonomik
> Mikroökonomie und Organisationstheorie vorerst voneinander getrennt
> Organisationstheoretiker finden Mikroökonomie zu abstrakt
> Makroökonomiker finden Organisationstheorie nicht formal-analytisch
> NEOKLASSISCH-MIKROOEKONOMISCHES FORSCHUNGSPROGRAMM basiert auf 4 BASISANNAHMEN die nicht umfassen erfüllt sind:
1 Neoklassik geprägt von
A Utilitarismus – Nutzenstiftung der Handlung beurteilen
B Individualismus – aus individuellen Handlungen kollektive Meso- und Makrostrukturen abliefen
2 Modelltheoretisch wird den Akteuren ein optimierendes Verhalten unterstellt – Zielfunktionen werden maximiert – dabei werden den Akteuren vollständige und stabile Präferenzen unterstellt
3 Neoklassik beruht auf der Untersuchung von Gleichgewichten
4 unterstellt eine perfekte Welt, wo Individuen vollständig transparent und kontrollierbar sind (Raum und Zeit außer Acht)
= Entstehung INSTITUTIONENOEKONIMIE
- Ökonomie und Organisationstheorien haben überschneidende Erkenntnisinteressen
> MODIFIKATIONEN an der Neoklassik durch die InstitutionenÖkonomie
A unvollständige Informationen der Akteuren ->Problem der Akteure das andere Akteure Informationsvorsprunge zum Nachteil der anderen Nutzen -> Entstehung von Transaktionskosten um weitere Informationen zu suchen
B Berücksichtigung von Raum- und Zeitdifferenzen -> Transaktionskosten entstehen zur Überwindung von Raum und Zeit
C begrenzte Rationalität der Akteure-> Akteure bezwecken zwar rationales Verhalten aber verzichten auf Optimierungsentscheidungen und sind mit ausreichen Mas Zufrieden (Satisfizierung)
Forschungsrichtungen der Institutionenoekonomie
> Institutionen im Mittelpunkt
> Institutionen als sanktionierende Regeln bzw Regelbuendel sozialen Verhaltens (institutionelle Normen) oder Verhaltensregelmaessigkeiten (institutionelle Praktiken) verstanden werden
> 3 zentrale Forschungsrichtungen:
1 THEORIE DER VERFUEGUNGSRECHTE
2 Transaktionskostentheorie
3 ökonomische Vertragstheorie (Agency Theorie, Theorie relationaler Verträge, Theorie impliziter Verträge
Transaktions- und Produktionskosten
> Transaktionskosten:
- Kosten der Verwirklichung von Transaktionen im Sinn einer Leistungsübertragung über Schnittstellen verstehen
- stellen erlittener Nachteile dar, die für eine Leistungsübertragung anfallen
= TRANSAKTIONSKOSTENARTEN:
1 Anbahnung – Kosten für Informationssuche über potentielle Partner
2 Vereinbarung – Kosten für die Verhandlung über Transaktionen und vertragliche Fixierung
3 Abwicklung – Kosten für die eigentliche Durchführung
4 Kontrolle – Kosten für Sicherstellung von Einhalten der Termine/Qualität/Menge
5 Anpassung – Kosten für Durchsetzung von Veränderungen der Bedingungen
> Produktionskosten = Kosten der Leistungserbringung und umfassen denjenigen aggregierte Faktorverzehr, der für die Leistungserbringung zwischen den Schnittstellen anfällt
B Organizational Failure Framework>
> Zusammenspiel von VERHALTENSANNAHMEN UND TRANSAKTIONSBEDINGEN ALS EINFLUSSVARIABLEN
VERHALTENSANNAHMEN = Restriktionen unter denen Entscheidungen getroffen werden
Begrenzte Rationalität: > Informationsverarbeitungsfähigkeit der Wirtschaftssubjekte begrenzt,
> beabsichtigen rational zu denken, nicht möglich aufgrund unvollständiger Info
Opportunismus: > begrenzte Rationalität eröffnet Möglichkeit zu opportunistischen Verhalten
> Gefahr, dass Individuen Möglichkeit ausnutzen
> Möglichkeit opportunistischen verhalten hat schon Einfluss auf Gestaltung der Institution haben
> es entstehen also Transaktionskosten aufgrund von Vertrauensdefiziten und dadurch Maßnahmen die Begrenzung von Handlungsspielräumen durch Kontrolle aufgrund von