BWL Formeln

Formeln zu Übungsaufgaben

Formeln zu Übungsaufgaben


B. F.
Diese Lernkarten bieten eine Übersicht über betriebswirtschaftliche Formeln und Modelle für Universitätsstudenten. Sie behandeln Themen wie Preisabsatzfunktionen, Deckungsbeiträge, Anpassungsformen und Losgrößenmodelle, wobei Begriffe wie Lagerkosten, Maschinenkapazitäten und optimale Bestellmengen im Mittelpunkt stehen. Besonders nützlich sind sie für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tieferes Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge erlangen möchten.
Karten
9
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
21.03.2017 / 01.06.2025

Lernkarten

2.5 A13

Make-or-buy-Entscheidungen

\(K_{fremd}=K_{eigen}\)

\(<=>K_{variabel}*x=K_{fix}+K_{variabel,eigen}*x\)

\(15x=1.000+13x \textit{ /-13x}\)

\(2x=1.000 \textit{ /:2}\)

\(X=500\)

3.1 A15

Optimale Bestellung (Losgrößenmodell)

\(\textit{Gesamtkosten=Bestellkosten+Lagerkosten}\)

\(\textit{Bestellkosten}=\frac{c_b*v}{y}-\textit{Anzahl}\textit{ der}\textit{ Lieferungen}\)

\(\textit{Bestellkosten}=\frac{500*4*40.000}{y}-\textit{Anzahl}\textit{ der}\textit{ Lieferungen} \)

\(\textit{Lagerkosten}=\frac{1}{2}*c_L*y\)

\(<=>\textit{Lagerkosten}=0,5*40y=>\textit{Lagerkosten}=20y\)

Optimale Bestellmenge liegt im Minimum der Gesamtfunktion

=> Im Schnittpunkt von Bestell- und Lagerkosten

\(=\frac{\delta_{k,ges.}}{\delta_ y}\)

\(\textit{Gesamtkosten}=\frac{80.000.000}{y}+20y=0\)

\( <=>80.000.000*\frac{1}{y}+20y \textit{ / Abl.} \)

\(<=>80.000.000*(-\frac{1}{y^2})+20=0 \textit{ /*y^2}\)

\(<=>-80.000.000+20y^2=0 \textit{ / -20y^2}\)

\(<=>-80.000.000=-20y^2<=>y=\sqrt{\frac{-80.000.000}{-20}}\)

\(=>y=2000\)
 

Mit:

cb=Bestellfixe Kosten je Bestellung; v=Anzahl der Reifen;

y=optimale Bestellmenge; cL=Lagerkosten pro Stk.;

Ableitung:

1/y =y-1 /Abl. <=> -1y-2 <=> -1/y2

3.2 A16

Einflussfaktoren Losgrößenmodell

\(\frac{c_b*v}{y}+\frac{1}{2}*c_L*y=0 \textit{ / Abl.}\)

\(-\frac{c_b*v}{y}+\frac{1}{2}*c_L=0 \textit{ /}-c_L/2 /*y^2\)

\(-2c_b*v=-c_L*y^2<=>y=\sqrt{\frac{2c_b*v}{c_L}}\)

=> Preise des Lagerguts hat keinen Einfluß auf y

=> bei erhöhtem Lagerhaltungskostensatz verringert sich y

=> bei erhöhten bestellfixen Kosten erhöht sich y

3.7 A17! Lsg.

Anpassungsformen

Ermittlung bei welcher Produktionsmenge x>80 die zeitliche,
bei welcher die quantitative Anpassung kostengünstiger ist?

Zeitliche Anpassung

\(K_z(x)=(K_{fix}+K_{Gr., n. Arb.z.}*Anz. Pr.einh._{n. Arb.z.})\)

\(+ (K_{Gr., Sond.sch.}*(x- Anz. Pr.einh._{n. Arb.z.})\)

\(\textit{für } Anz. Pr.einh._{n. Arb.z.}\textit{x<} Anz. Pr.einh._{n. Arb.z.}\)

\(+ Anz. Pr.einh._{Sond.sch.}\)

\(K_z(x)=8.000+400*80+600*(x-80) für \textit{ 80}\textit{<}x<130\)

\(K_z(x)=8.000+32.000+600x-48.000\)

\(<=>K_z=-8.000+600x\)

 

Qualitative Anpassung

\(K_q(x)= K_{fix}+K_{Gr., n. Arb.z. 1.Masch.}*Anz. Pr.einh._{n. Arb.z.}\)

\(+K_{fix}+K_{Gr., n. Arb.z. 2. Masch.}*(x- Anz. Pr.einh._{n. Arb.z.})\)

\(K_q(x)=(8.000+400*80)+(8.000+400*(x-80))\)

\(<=>40.000+8.000+400x-32.000\)

\(<=>K_q(x)=16.000+400x\)

\(K_z=K_q<=>-8.000+600x=16.000+400x \textit{ / +8.000-400x}\)

\(<=>200x=24.000 \textit{ / :200}<=>x=120\)

A: Bei x>80>120 ist eine zeitliche, >120 die qualitative Anpassung günstiger.

 

 


 

 

3.8 A18 Teil 1

Deckungsbeitrag

Ermittlung DB-Max. Pr.progr.
o. Ber. V. Kap.engpässen und erzielbarer DB

\(DB=U-K_{v,Stk.}=p*x-K_{v, Stk.}*x\)

\(=(p-K_{v, Stk.})*x\)

Allg.:  Alle Produkte mit pos. DB/ Stk. (p-Kv, Stk)

          werden bis zur Absatzgrenze produziert.

          DB=0 => Berechnung DB irrelevant.

Mit:

Kv, Stk= variable Stückkosten; p=Preis; x=Absatzgrenze

3.8 A18 Teil 2 Lsg.

Deckungsbeitrag auf Basis spezifischer/ relativer DB (relativer Kap.engpass)

Ermittelung DB-Max. Pr. Progr. bei Kap.vorg. v.
X Zeiteinh. für Masch. 1, unbeschr. Kap.
bei Masch. 2 und Angabe des erzielbaren DB.

\(d°=\frac{p-K_{v, Stk}}{Pr.koeff.}\textit{ / *100}\);

\(=> \textit{Wahrscheinlickeit in Engpass zu geraten in %}\)

\(d.h.<\textit{Prod.koeff. führt zu > Chance auf Engpass}\)

 

\(DB=U-K_{v,Stk.}=p*x-K_{v, Stk.}*x\)

\(=(p-K_{v, Stk.})*x\)

\(Auftrag 1: M1:12.000-1.500*3=7.500(Restkap.)\)

da bei Produkt 3 M1 Prod. koeff. v. 10 hat

\(Auftrag3:800*10=8.000\)

Auftrag 3 kann nicht kompl. gefertigt werden m. M1

\(=>hier:750*10=7.500\)

\(DB=2.1.500+5*750=>DB=6.750\)

A: Die max. für Auftrag 3 zu fertigende Stückzahl beträgt 6.750.

4.5 A22 Teil 1

Preisabsatzfunktion

Preisabsatzfunktion

\(p=a-b*x\);

\((I)p_1=a-b*x_1;(II)p_2=a-b*x_2\)

nach "a" umstellen und (I) = (II)

nach "b" umstellen \(=>b\)


In (I) einsetzen:

\(1=a-0,006*150<=>a=1,9\)

\(=>p=1,9-0,006*x\)

 

 

 

 

 

 

Umsatzfunktion

4.5 A22 Teil 2 Lsg.

Umsatzfunktion

Umsatzfunktion

\(U=p*x=(1,9-0,006x)*x\)

\(=1,9x*(-0,006x^2) \textit{ / Abl.}\)

\(U‘=1,9-0,012x<=>U‘=0=>Maximum\)

\(=> 0=1,9-0,012x<=>x=158,333\)

\(=>x=150 Flaschen \)


\(P=1,9-0,006*158=>p=0,95€\)

4.5 A22 Teil 3

  • Kostenfunktion
  • Gewinnfunktion
  • gewinnmaximaler Preis und Menge
  • Aussagekraft der Ergebnisse
    für die Entscheidung über den Verkaufspreis

Kostenfunktion

\(K=K_F+K_V=K_F+K_V*x\)
 

Gewinnfunktion

\(G=U-K=p*x-(K_F+K_V)\)

\(G=-0,006x^2+14x-25\)
 

Gewinnmaximaler Preis und Menge

\(G'=G_{Abgel.}<=>-0,012x+1,4\)

\(G'=0=>Maximum\)

\(0=-0,012x+1,4<=>x=117\)

\(pG_{max}=-0,006*117+1,9\)

\(<=>pG_{max}=1,20€\)
 

Aussagekraft der Ergebnisse
für die Entscheidung über den Verkaufspreis

Falscher Ansatz, da PAF nur für Monopolisten gilt.
Es liegen daher zu wenig Info's vor um eine PAF zu erstellen.

Hier: Doppelt geknickte PAF (Schwellenpreise wichtig).

Ansätze könnten:

  • Gebrochene Presie => wirken günstiger
  • Konkurrent-/ Wettbewerberaktionen beobachten
    und ggf. gegensteuern, z.B. Sky in Kneipe

sein.

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