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N. M.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Biodiversität und Evolution, insbesondere auf universitärem Niveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Stoffwechselprozesse in Zellen, die Rolle von ATP und Elektronentransfer, sowie die Struktur und Funktion von Makromolekülen wie Proteinen, Lipiden und Nukleinsäuren. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die sich mit den energetischen und stofflichen Grundlagen des Lebens auseinandersetzen möchten, um ein tieferes Verständnis für die komplexen Prozesse in lebenden Organismen zu erlangen.
Karten
24
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
29.01.2017 / 11.02.2017

Lernkarten

Makromoleküle

-alle Zellen sind aus Makromolekülen aufgebaut "Bausteine"

-bestehen aus 2 oder mehreren chem. gebundenen Atomen

-4 Klassen: Polysaccharide, Lipide, Nukleinsäuren, Proteine

-wichtigste Elemente (Verschiedene Bindungstypen,vA kovalent): H, S, O, C, N, P 

Polysaccharide

- nicht informationstragend

- bestehen aus Zuckern (Glukose Einheiten: Stärke, Glykogen, Cellulose)

Lipide

- nicht informationstragend

- Fettsäure: gesättigt (Palmitinsäure), ungesättigt (Palmitoleinsäure)

- einfache Lipide: Fettsäuren über Esterbindung mit Glyzerin verknüpft

-komplexe Lipide: Phospholipid, Glykolipid

Nukleinsäuren

-Sequenz der Monomere kodiert eine Information

-enthalten in Basen: Pyrimidinbasen:Cytosin, Thymin, Uracil, Purinbasen: Adenin, Guanin

DNA- Doppelhelix (Tertiärstruktur)

Basenpaare: Adenin- Thymin und Guanin- Cytosine

Aminosäuren

-Bausteine der Proteine:

Alpha- Kohlenstoffatom, Carboxylgruppe, Aminogruppe (NH2)

Peptidbindung

Verknüpfung zwischen Aminosäuren über Esterbildung zwischen Aminogruppe und Carboxylgruppe

Wichtige Proteine

Enzyme

Toxine

Strukturproteine

Hormone zB Insulin

Drei Hauptfunktionen der Cytoplasma- Membran

1. Permeabilitätsbarriere: Verhinderung Auslaufen, selektive Barriere für Nährstofftransport

2. Proteinverankerung: Proteine sind am Transport, bioenergetischer Vorgänge und der Chemotaxis beteiligt

3. Energiekonservierung: protonenmotorische Kraft wird erzeugt und verbraucht

Membranen

- sind sehr selektiv (semi- permeabel)

-Grampositiv: Murein - Membran (Cytoplasma)

-Gramnegativ: Äußere Membram - Periplasma - Murein -Periplasma (bis hier auch Zellwandaufbau) - Innere Membran(Cytoplasma)

Teichonsäuren

bestehen entweder aus Ribitol-Phosphat- Polymeren oder aus Glycerol - Phosphat- Polymeren

kettenartig, nach außen ragend, kovalent mit Murein verbunden, können 20-40% des Zellwandtrockengewichts ausmachen

Zellformen von Bakterien

Kokken

Stäbchen

Spirille

Zellstrukturen

Geißeln 

Fimbrien

Kapseln

Speicherstoffe

Pholyhydroxybuttersäure: Speicher für C und Energie, Bioplastik

Endosporen

Vegetative Zelle wird zu Sporenbildendende Zelle wird zur reifen Spore

Begeißelung

peritrich 

monopolar, unitrich

monopolar, polytrich

Chemotaxis

Substanzen mit chemotaktischem Effekt: Sauerstoff, Kohlenstoffquellen

Bewegung zum Licht: Phototaxis

Metabolismus (Stoffwechsel)

-Mikroorganismen benötigen Nährstoffe und Energie zum Aufbau Zellsubstanz, zur Bewegung und zur Vermehrung

-Koordination  und Durchführung chem. Reaktionen und Anordnung von Molekülen in Srtukturen

-energie-freisetzend (Katabolismus) oder energie-fordernd (Anabolismus) (laufen in Zellen parallel ab)

-Reaktionen werden durch Enzyme katalysiert

Funktion von Katalysatoren (Enzymen)

Reduktion der Aktivierungsenergie 

Energie

benötigt für alle Lebensprozesse

Gewinnung aus energiereichen Substaten (chemotroph) oder aus Licht (phototroph)

Reduktions- Oxidations- Prozesse speichern Energie

wichtigster Zwischenspeicher: ATP (= Adenosin-Triphosphat)

Redox- Reaktionen

Oxidation: Elektronen werden abgegeben 

Reduktion: Elektronen werden aufgenommen 

Substanzen unterscheiden sich in der Neigung Elektronen aufzunehmen oder abzugeben = REDOXPOTENTIAL (je pos. desto stärker Neigung aufzunehmen)

Wie gewinnen Mikroorganismen ATP?

 

Atmung: Aufbau elektr. Potential in Membran- Ausgleich wobei Energie von ATP genutzt wird = Oxidative Phosphorylierung

aerob: Sauerstoff= Elektronenakzeptor, Wasser entsteht)

anaerob= andere Binden sind Akzeptor

Gärung (Fermentation): durch Enzyme werden Substrate phosphoryliert auf ATP übertrafe = Substartkettenphosphorylierung

Gären in Abwesenheit von Sauerstoff, unterscheidliche Gärungsprodukte (zB Milchsäure, Essigsäure)

Elektronentransfer & Speicher

NAD(P) / NAD(P)H dient als Elektronenshuttle 

ADP + P/ATP dient zur Energiekonservierung und Energietransfer 

Klassifizierung der Mikroorganismen

 

- chemoorganotroph: Energie (ATP) wird aus der Oxidation organischer Verbindungen gewonnen (zB Glukose)

-chemolithotroph: Energie wird aus Oxidation anorganischer Verbindungen gewonnen (zB H2, CO2)

-phototroph: Lichtenergie

-autotroph oder heterotroph: Kohlenstoff der Zellen wird aus Co2 gewonnen (auto) oder aus anderen Verbindungen (hetero)

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