Vorlesung
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Flashcards
Def. Population
Gruppe von Individuen einer Art, die zur selben Zeit am gleichen Ort leben
Können sich miteinander fortpflanzen
Größe von Populationen
Bestimmt durch Proben in einem Gebiet: Methoden: Wasserkescher, Pheromon Falle, Surber Sampler, Barber Falle, Stechzylinder
Mesung der Größe
Fallenfangmethode: keine echte Abschätzung - Aktivitätsdichte
Fang- Markierungs- WIederfangmethode: ABschätzung aus wiedergefangener markierter Individuen- Populationsgröße
Flächenbezogene Fang-bzw. Zählmethode: pro Flächeneinheit - Dichte
Populationsregister: ID Geburt bis Tod- genaue Schätzung
Abundanz
Anzahl Individuen einer Art
Populationsdichte
Schätzungen durch Stichproben- Varianz angeben (Standardabweichung)
Räumliche Darstellung
Managementpläne zB Bevölkerungsdichte des Menschen
Prozesse, die Populationsgröße bestimmen (extern und intern)
N(t+dt)= N(t) + Geburten - Sterbefälle + Zuwanderung - Abwanderung
- Anzahl vorhandener Individuen zum Zeitpunkt t
Populations interne Prozesse:
- Fertilitätsrate
-Mortalitätsrate
Populations externe Prozesse:
-Immigration
-Emigration
Individuelle Wachstumsrate der Population
R = Geburten/ N(t) - Sterbefälle/N(t)
R<0 - schrumpft, R>0 - steigt (exponentielles Wachstum)
Populationswachstum des Menschen
-untypischer Verlauf, doppelt-log. Funktion
-Kapazitätsgrenze K unbekannt
Unbegrenztes Wachstum
unveränderliche individuelle Wachstumsrate - kein Einfluss Umwelt oder Populationsgröße
R ist aber VARIABEL - Kapazitätsgrenze K (wird neg. wenn K erreicht ist- daher sollte sich Populationswachstum verringern)
K kann überschritten werden - Verschiebung von K durch Beeinflussung der Umwelt
Population von Lemmingen
starke Vermehrung bei guten Ressourcen: K wird überschritten, dann Zusammenbruch sodass sich Ressourcen erholen
Dichteabhängige Regulation der Populationsgröße
Natalität und Mortalität variieren mit Individuendichte durch intraspezifische Konkurrenz um Ressourcen
K erreicht: Natalität sinkt dichteabhängig und/oder Mortalität steigt
Verantwortlich: Nahrungsmangel durch KOnkurrenz = STRESS
Dichteeffekte (Sinclair)
Raum
Nahrung
Krankheit
soziale Gründe
- führt zu STRESS
Intraspezifische Konkurrenz als Dichteeffekt
Je ähnlicher ökologische Nische desto stärker gleiche Ressourcen benötigt - Konkurrenz steigt an
mögliche Effekte: Abnahme Körpergröße bei erhöhter Dichte (Abfangen neg. Effekte) Konkurrenzausschlussprinzip
r und k- Selektion
k- Strategen: überschreiten K nur selten, langlebig, wenig Nachkommen, stabile Umwelt (Konkurrenz dominiert)
r-Strategen: hohe Reproduktion, kurzlebig, instabile Umwelt, hohes Neu-/Wiederbesiedlungspotential
Allee Effekt
negative individuelle Wachstumsrate bei kleinen Populationen
Konsequenzen: Ausbreitung von Organismen, Aussterben durch Ausrottung und Habitatszerstörung: Unterschreitung K1
Aussterberisiko
Steigt mit: sinkender Populationsgröße, mit der Zeit, mit zunehmender Stochastizität der Umwelt
Kohorte
Jahrgänge die der Abgrenzung von Populationen dienen
definiert durch ein zeitlich gemeinsames Startereignis zB Krieg
Generation
Gesamtheit aller Individuen die zu anderen Individuen durch Abstammung verbunden sind und im selben Abstand stehen
Lebenstafel
Möglichkeit die Überlebensrate von Organismen in einzelnen Stadien zu quantifizieren