Vorlesung


N. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Grundlagen der Populationsbiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Individuen, Konkurrenz, Wachstumsraten und Ressourcenmanagement, die für das Verständnis von Populationsdynamiken essenziell sind. Die Karteikarten erklären Prozesse wie dichteabhängige Regulation, Wachstumsraten und die Auswirkungen von Umweltfaktoren auf Populationen. Sie richten sich an Studierende und Forscher, die sich mit der Biologie von Populationen beschäftigen und ein tiefes Verständnis der zugrunde liegenden Mechanismen erlangen möchten.
Karten
20
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
28.01.2017 / 09.02.2017

Cartes-fiches

Def. Population

Gruppe von Individuen einer Art, die zur selben Zeit am gleichen Ort leben

Können sich miteinander fortpflanzen

Größe von Populationen

Bestimmt durch Proben in einem Gebiet: Methoden: Wasserkescher, Pheromon Falle, Surber Sampler, Barber Falle, Stechzylinder

Mesung der Größe

Fallenfangmethode: keine echte Abschätzung - Aktivitätsdichte

Fang- Markierungs- WIederfangmethode: ABschätzung aus wiedergefangener markierter Individuen- Populationsgröße

Flächenbezogene Fang-bzw. Zählmethode: pro Flächeneinheit - Dichte

Populationsregister: ID Geburt bis Tod- genaue Schätzung

Abundanz

Anzahl Individuen einer Art

Populationsdichte

Schätzungen durch Stichproben- Varianz angeben (Standardabweichung)

Räumliche Darstellung

Managementpläne zB Bevölkerungsdichte des Menschen

Prozesse, die Populationsgröße bestimmen (extern und intern)

N(t+dt)= N(t) + Geburten - Sterbefälle + Zuwanderung - Abwanderung

- Anzahl vorhandener Individuen zum Zeitpunkt t

Populations interne Prozesse:

- Fertilitätsrate

-Mortalitätsrate

Populations externe Prozesse:

-Immigration

-Emigration

Individuelle Wachstumsrate der Population

R = Geburten/ N(t) - Sterbefälle/N(t)

R<0 - schrumpft, R>0 - steigt (exponentielles Wachstum)

Populationswachstum des Menschen

-untypischer Verlauf, doppelt-log. Funktion

-Kapazitätsgrenze K unbekannt

Unbegrenztes Wachstum

unveränderliche individuelle Wachstumsrate - kein Einfluss Umwelt oder Populationsgröße

R ist aber VARIABEL - Kapazitätsgrenze K  (wird neg. wenn K erreicht ist- daher sollte sich Populationswachstum verringern)

K kann überschritten werden - Verschiebung von K durch Beeinflussung der Umwelt

Population von Lemmingen

starke Vermehrung bei guten Ressourcen: K wird überschritten, dann Zusammenbruch sodass sich Ressourcen erholen

Dichteabhängige Regulation der Populationsgröße

Natalität und Mortalität variieren mit Individuendichte durch intraspezifische Konkurrenz um Ressourcen

K erreicht: Natalität sinkt dichteabhängig und/oder Mortalität steigt

Verantwortlich: Nahrungsmangel durch KOnkurrenz = STRESS

Dichteeffekte (Sinclair)

Raum

Nahrung

Krankheit

soziale Gründe

- führt zu STRESS

Intraspezifische Konkurrenz als Dichteeffekt

Je ähnlicher ökologische Nische desto stärker gleiche Ressourcen benötigt - Konkurrenz steigt an

mögliche Effekte: Abnahme Körpergröße bei erhöhter Dichte (Abfangen neg. Effekte) Konkurrenzausschlussprinzip

r und k- Selektion

k- Strategen: überschreiten K nur selten, langlebig, wenig Nachkommen, stabile Umwelt (Konkurrenz dominiert)

r-Strategen: hohe Reproduktion, kurzlebig, instabile Umwelt, hohes Neu-/Wiederbesiedlungspotential

Allee Effekt

negative individuelle Wachstumsrate bei kleinen Populationen

Konsequenzen: Ausbreitung von Organismen, Aussterben durch Ausrottung und Habitatszerstörung: Unterschreitung K1

Aussterberisiko

Steigt mit: sinkender Populationsgröße, mit der Zeit, mit zunehmender Stochastizität der Umwelt

Kohorte

Jahrgänge die der Abgrenzung von Populationen dienen

definiert durch ein zeitlich gemeinsames Startereignis zB Krieg

Generation

Gesamtheit aller Individuen die zu anderen Individuen durch Abstammung verbunden sind und im selben Abstand stehen

Lebenstafel

Möglichkeit die Überlebensrate von Organismen in einzelnen Stadien zu quantifizieren

Study