Anatomie
Schlussprüfung
Schlussprüfung
-
- 1 / 138
-
Cartes-fiches
Lage vom Herz
- Mediastinum (Mittelfellraum)
- Herzspitze ein bisschen nach links gerichtet
Viren
- keine Lebewesen!
- brauchen eine Wirtstelle, die sie herstellt
- bestehen aus einer Proteinkapsel (manchmal mit Membran), in dem sich ein Stück Erbgut befindet
- Zelle stirbt, wenn sich Virus an sie andockt
3 Hauptnährstoffe
- Kohlenhydrate (Polysaccharide, Disaccheride, Monosaccharide)
- Fette
- Proteine
Lebewesen
- Aufbau aus Zellen
- Vermehrung
- Wachstum und Entwicklung
- Stoffwechsel (z.B. zur Energiegewinnung)
- Reizwahrnehmung und Interaktion mit der Umwelt
- Unterteilung in 5 Reiche
Herzklappen
- 2 Segelklappen (Trikuspidalklappe & Mitralklappe)
- 2 Taschenklappen (Aortenklappe & Pulmonklappe)
Polysaccheride (Mehrfachzucker)
- einzige uns nährende Zucker: Stärke / Amylose (Getreide, Kartoffeln)
- Zellulose (Ballaststoff): unverdaubar für Menschen (Gemüse, Obst, Schale von Samen und Kernen)
- wichtig für Anregung der Peristaltik
- für eine geordnete Verdauung
- wichtiger Ballaststoff
5 Reiche
- Bakterien
- Pilze
- Protozoen/Protisten
- Algen & Planzen
- Tiere und Menschen
Segelklappen
- relativ goss und empfindlich
- während Diastole lassen sie das Blut aus den Vorhöfen in die Kammern fliessen
Segelklappen geöffnet / Taschenklappen geschlossen
- während Systole wird das Blut nach oben gedrückt
Taschenklappen geöffnet / Segelklappen geschlossen
- sind an Sehnenfäden befestigt, die an Papillarmuskeln verankert sind (damit sie nicht in die Vorhöfe hineingeschlagen werden)
Disaccharide
- Haushalts- Tafelzucker (alle gängigen Süssspeisen)
- besteht aus 1 Glukose- und 1 Fruktosebaustein
- Laktose (Milchzucker) besteht aus 1 Glukose- und aus 1 Galaktosebaustein und ist weniger süss wie Tafelzucker, hat aber gleich viel Energie
Taschenklappen
- relativ einfach gebaut
- bestehen aus 3 gewölbten Häuten, welche beim Zurückfliessen des Blutes nach innen drücken und damit den weiteren Rückfluss verhindern
- funktionieren auch als Ventile und lassen das Blut nur während der Systole in die Aorta / Lungen fliessen
- gibt es auch in den Venen und den Lymphgefässen
die Bakterien
- einfach gebaute Einzeller
- keinen Zellkern (kreisförmiger DNS-Strang als Erbgut)
- kommen in fast allen Lebensräumen vor
- wichtige ökologische Bedeutung (Pflanzenfresser brauchen Bakterien, um Nährstoffe abbauen zu können)
- Infektionskrankheiten wegen Bakterien: Lungenentzündung, Pest, Lepra. Antibiotika können nur gegen Bakterien eingesetzt werden – nicht gegen Viren!
Monosaccharide
- Glukose
- Fruktose
- Galaktose
grosser Kreislauf
- Körperkreislauf
- Aorta – Arterie – Arteriole – Kapillare / Venole – Vene – untere und obere Hohlvene – rechter Vorhof
die Pilze
- mehrzellig (bilden fadenförmige Geflechte)
- heterogene Gruppe von mikroskopischen Lebewesen, die keine richtigen Gewebe herstellen können
- können je nach Art ziemlich alles fressen
- Hefepilze sind einzellig, wichtige Funktion bei der Gewinnung von Alkohol und beim Brot backen
- einige Pilze können gegessen werden
- Penicillin: erstes Antibiotikum
- Haut- und Schleimhautpilze: medizinische Bedeutung
Proteine (Eiweise)
- Aminosäure
kleiner Kreislauf
- Lungenarterie – Lunge (kleine Kapillaren umfassen Lungenblässchen und werden mit Sauerstoff betankt) – Lungenvene – linker Vorhof
die Protozoen/Protisten
- heterogene Gruppe von unterschiedlichen Einzeller
- Zellkern
- Zellen sind grösser und komplizierter aufgebaut als die der Bakterien
- Krankheiten: Malaria, Schlafkrankheit
Fette
- bestehen aus 1 Glyzerin und 3 Fettsäuren
- pflanzliche Fette sind reich an ungesättigten Fettsäuren
- essentiell und lebenswichtig
die Algen und Pflanzen
- aufgrund der Wassereinlagerung verhältnismässig gross
- können mit Hilfe Lichtenergie, Kohlendioxid und Wasser alle organischen Stoffe selber aufbauen
geschlossener Kreislauf
- Blut verlässt Gefäss nie
- ist bei den Lymphgefässen, wo Lymphe in Geweben gebildet wird, nicht der Fall
- in Tierwelt kommen auch häufig offene Kreisläufe vor
Ionen
- Mengenelemente (Kalzium, Natrium, Chlorid, Magnesium, Kalium, Phosphat)
- Spurenelemente (Eisen, Iod, Fluor)
die Tieren und der Mensch
- grosse Gruppe unterschiedlichster, mehrzelliger Lebewesen
- Zellkern
- verschiedene Tierstämme, z.B. Wirbeltiere
Herzkranzgefässe / Koronararterien
- versorgen den Myokard
Vitamine
- essentiell
- fettlöslich: A, D, E, K (fetthaltige Nahrungsmittel wie Öl, Butter, Fleisch)
- wasserlöslich: restliche
Wasser
- durchschnittlich 1.5 Liter pro Tag, kann stark variieren (Temperatur, Ernährung, Betätigung...)
Zellmembran
- fettähnliche Stoffe
- Proteine (Eiweise)
Sinusknoten
- Herz enthält eigenes Nervenzentrum (Sinusknoten) im rechten Atrium
- arbeitet autonom
- sendet regelmässig elektrische Reize zu weiterem Zentrum (AV-Knoten)
- wird auch als Herzschrittmacher bezeichnet
- wenn der Sinusknoten nicht mehr richtig funktioniert, kann den Patienten ein künstlicher elektronisches Gerät in Brustbereich hineingepflanzt werden, der ihn überwacht und selber elektronische Reize aussendet
Peristaltik
- wellenförmige Kontraktion in einem Hohlorgan zum Weitertransport des Inhalts
- der gesamte Verdauungstrakt (von Speiseröhre bis Mastdarm) betreibt peristaltische Bewegungen zum Weitertransport der Nahrung oder zur Durchmischung des Nahrungsbreis im Magen
Zellplasma
- Proteine (sind für chemische Reaktionen verantwortlich oder dienen der Stabilität der Zelle)
- Nährstoffe
- Speicherstoffe
- Baustoffe
AV-Knoten (Atrioventrikularknoten)
- der nervöse Reiz vom Sinusknoten geht durch AV-Knoten weiter bis zum Grund des Myokards und löst eine streng koordinierte Kontraktion aus
- Kontraktion ist schraubenförmig – nicht nur eine einfache Quetschbewegung
- wenn man Herzmuskel aufschneidet, sieht man, wie Herzmuskelfasern spiralförmig an Herzwand entlang laufen
vegetatives Nervensystem
- übernimmt die Aufgabe vom Puls (steigt beim Sport...)
- bereitet Körper auf Stresszustände (starke Körperliche Bewegung / Sport, Kampf, Flucht...) oder Entspannungszustände (Schlaf, Verdauung, Ruhe...) vor
- arbeitet unabhängig von unserem Willen
- über Nerven werden Anpassungen befohlen, damit die inneren Organe, Herz, Blutgefässe... optimal ausgelastet sind
- hat 2 arbeitende Untereinheiten: Sympathikus (körperliche Aktivität und Stress) und Parasymphatikus (Erholung, Verdauung und Ausscheidung)
- die Stoffwechselvorgänge laufen bei beiden in den verschiedenen Geweben und Organen ab (bei Sympathikus verbrennen wir mehr Reserven und beim Parasymphatikus bauen wir Reserven eher auf
Mitochondrien
- Kraftwerke der Zelle
- relativ grosse Zellorganellen
- arbeiten ziemlich selbständig
- wichtigster Arbeitsschritt der Mitochondrien: erhalten über Blutkreislauf Nährstoffe (z.B. Traubenzucker / Glukose), welcher abgebaut und unter Energiegewinnung verbrannt wird
Reflexe (im Zusammenhang mit Ernährung)
- Standartantworten des Körpers auf innere oder äussere Umweltreize
- werden in der Regel vom Rückenmark aus gesteuert und unterliegen nicht unserem Willen
- einige Reflexe sind unerlässlich: von Geburt an können wir Schlucken, Säuglinge können Milch saugen, wir husten, wenn Nahrungsmittel in Luftröhre / Stimmbänder fallen, wir übergeben uns (umgekehrte Peristaltik), wenn Schadstoffe / verdorbene Nahrungsmittel im Magen liegen
Herztöne
- entstehen bei der Kontraktion des Myokards (Systole) und dem Zuschlagen der Taschenklappen
vegetatives Nervensystem
- regelt alle unbewussten Körperfunktionen, die von der glatten Muskulatur bewegt werden
- besteht aus 2 Untersystemen: Sympathikus (körperliche Anstrengung) und Parasympathikus (Regeneration, Versauung, Ausscheidungsprozesse)
- Reflexe gehören nicht dazu
RIbosomen
- es gibt viele Ribosomen im Zellplasma
- stellen Proteine für die Zelle her (div. Hautzellen produzieren Hornsubstanz, Muskelzellen produzieren Muskelproteine)
- die meisten Ribosomen sind auf dem ER
Schlagvolumen
- Menge Blut, die pro Kontraktion ausgeworfen wird (70 ml Blut)
Sekretion (Exokrine Drüsen)
- Abgabe von Verdauungssäften
- wichtigste Komponente sind Verdauungsenzyme
- Sekretion von Verdauungsenzyme wird besonders vom Parasypathikus gefördert
endoplasmatisches Redikulum (ER)
- kompliziertes Membransystem innerhalb der Zelle
- schafft viele Räume und Gänge
Lysosomen
- einfache, membranumhüllte Behälter
- oft erhalten sie bestimmte Enzyme