Anatomie

Schlussprüfung

Schlussprüfung


M. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die menschliche Anatomie, insbesondere die Blut- und Immunsysteme. Sie decken Themen wie Blutgruppen, Gerinnung, Abwehrmechanismen, Leberfunktionen, Verdauungsorgane und Zellstrukturen ab. Medizinstudierende und Fachkräfte profitieren von detaillierten Erklärungen zu Proteinen, Chromosomen, Geweben und spezifischen Organfunktionen, die für Diagnosen und Behandlungen essenziell sind.
Karten
138
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
24.01.2017 / 08.10.2018

Lernkarten

Lage vom Herz

  • Mediastinum (Mittelfellraum)
  • Herzspitze ein bisschen nach links gerichtet

Viren

  • keine Lebewesen!
  • brauchen eine Wirtstelle, die sie herstellt
  • bestehen aus einer Proteinkapsel (manchmal mit Membran), in dem sich ein Stück Erbgut befindet
  • Zelle stirbt, wenn sich Virus an sie andockt

3 Hauptnährstoffe

  • Kohlenhydrate (Polysaccharide, Disaccheride, Monosaccharide)
  • Fette
  • Proteine

Lebewesen

  • Aufbau aus Zellen
  • Vermehrung
  • Wachstum und Entwicklung
  • Stoffwechsel (z.B. zur Energiegewinnung)
  • Reizwahrnehmung und Interaktion mit der Umwelt
  • Unterteilung in 5 Reiche

Herzklappen

  • 2 Segelklappen (Trikuspidalklappe & Mitralklappe)
  • 2 Taschenklappen (Aortenklappe & Pulmonklappe)

Polysaccheride (Mehrfachzucker)

  • einzige uns nährende Zucker: Stärke / Amylose (Getreide, Kartoffeln)
  • Zellulose (Ballaststoff): unverdaubar für Menschen (Gemüse, Obst, Schale von Samen und Kernen)
  • wichtig für Anregung der Peristaltik
  • für eine geordnete Verdauung
  • wichtiger Ballaststoff

5 Reiche

  • Bakterien
  • Pilze
  • Protozoen/Protisten
  • Algen & Planzen
  • Tiere und Menschen

 

Segelklappen

  • relativ goss und empfindlich
  • während Diastole lassen sie das Blut aus den Vorhöfen in die Kammern fliessen
  • Segelklappen geöffnet / Taschenklappen geschlossen

  • während Systole wird das Blut nach oben gedrückt
  • Taschenklappen geöffnet / Segelklappen geschlossen

  • sind an Sehnenfäden befestigt, die an Papillarmuskeln verankert sind (damit sie nicht in die Vorhöfe  hineingeschlagen werden)

Disaccharide

  • Haushalts- Tafelzucker (alle gängigen Süssspeisen)
  • besteht aus 1 Glukose- und 1 Fruktosebaustein
  • Laktose (Milchzucker) besteht aus 1 Glukose- und aus 1 Galaktosebaustein und ist weniger süss wie Tafelzucker, hat aber gleich viel Energie

Taschenklappen

  • relativ einfach gebaut
  • bestehen aus 3 gewölbten Häuten, welche beim Zurückfliessen des Blutes nach innen drücken und damit den weiteren Rückfluss verhindern
  • funktionieren auch als Ventile und lassen das Blut nur während der Systole in die Aorta / Lungen fliessen
  • gibt es auch in den Venen und den Lymphgefässen

die Bakterien

  • einfach gebaute Einzeller
  • keinen Zellkern (kreisförmiger DNS-Strang als Erbgut)
  • kommen in fast allen Lebensräumen vor
  • wichtige ökologische Bedeutung (Pflanzenfresser brauchen Bakterien, um Nährstoffe abbauen zu können)
  • Infektionskrankheiten wegen Bakterien: Lungenentzündung, Pest, Lepra. Antibiotika können nur gegen Bakterien eingesetzt werden – nicht gegen Viren!

Monosaccharide

  • Glukose
  • Fruktose
  • Galaktose

grosser Kreislauf

  • Körperkreislauf
  • Aorta – Arterie – Arteriole – Kapillare / Venole – Vene – untere und obere Hohlvene – rechter Vorhof

die Pilze

  • mehrzellig (bilden fadenförmige Geflechte)
  • heterogene Gruppe von mikroskopischen Lebewesen, die keine richtigen Gewebe herstellen können
  • können je nach Art ziemlich alles fressen
  • Hefepilze sind einzellig, wichtige Funktion bei der Gewinnung von Alkohol und beim Brot backen
  • einige Pilze können gegessen werden
  • Penicillin: erstes Antibiotikum
  • Haut- und Schleimhautpilze: medizinische Bedeutung

Proteine (Eiweise)

  • Aminosäure

kleiner Kreislauf

  • Lungenarterie – Lunge (kleine Kapillaren umfassen Lungenblässchen und werden mit Sauerstoff betankt) –  Lungenvene – linker Vorhof

die Protozoen/Protisten

  • heterogene Gruppe von unterschiedlichen Einzeller
  • Zellkern
  • Zellen sind grösser und komplizierter aufgebaut als die der Bakterien
  • Krankheiten: Malaria, Schlafkrankheit

Fette

  • bestehen aus 1 Glyzerin und 3 Fettsäuren
  • pflanzliche Fette sind reich an ungesättigten Fettsäuren
  • essentiell und lebenswichtig

die Algen und Pflanzen

  • aufgrund der Wassereinlagerung verhältnismässig gross
  • können mit Hilfe Lichtenergie, Kohlendioxid und Wasser alle organischen Stoffe selber aufbauen

geschlossener Kreislauf

  • Blut verlässt Gefäss nie
  • ist bei den Lymphgefässen, wo Lymphe in Geweben gebildet wird, nicht der Fall
  • in Tierwelt kommen auch häufig offene Kreisläufe vor

Ionen

  • Mengenelemente (Kalzium, Natrium, Chlorid, Magnesium, Kalium, Phosphat)
  • Spurenelemente (Eisen, Iod, Fluor)

die Tieren und der Mensch

  • grosse Gruppe unterschiedlichster, mehrzelliger Lebewesen
  • Zellkern
  • verschiedene Tierstämme, z.B. Wirbeltiere

Herzkranzgefässe / Koronararterien

  • versorgen den Myokard

Vitamine

  • essentiell
  • fettlöslich: A, D, E, K (fetthaltige Nahrungsmittel wie Öl, Butter, Fleisch)
  • wasserlöslich: restliche

Wasser

  • durchschnittlich 1.5 Liter pro Tag, kann stark variieren (Temperatur, Ernährung, Betätigung...)

Zellmembran

  • fettähnliche Stoffe
  • Proteine (Eiweise)

Sinusknoten

  • Herz enthält eigenes Nervenzentrum (Sinusknoten) im rechten Atrium
  • arbeitet autonom
  • sendet regelmässig elektrische Reize zu weiterem Zentrum (AV-Knoten)
  • wird auch als Herzschrittmacher bezeichnet
  • wenn der Sinusknoten nicht mehr richtig funktioniert, kann den Patienten ein künstlicher elektronisches Gerät in Brustbereich hineingepflanzt werden, der ihn überwacht und selber elektronische Reize aussendet

Peristaltik

  • wellenförmige Kontraktion in einem Hohlorgan zum Weitertransport des Inhalts
  • der gesamte Verdauungstrakt (von Speiseröhre bis Mastdarm) betreibt peristaltische Bewegungen zum Weitertransport der Nahrung oder zur Durchmischung des Nahrungsbreis im Magen

Zellplasma

  • Proteine (sind für chemische Reaktionen verantwortlich oder dienen der Stabilität der Zelle)
  • Nährstoffe
  • Speicherstoffe
  • Baustoffe

AV-Knoten (Atrioventrikularknoten)

  • der nervöse Reiz vom Sinusknoten geht durch AV-Knoten weiter bis zum Grund des Myokards und löst eine streng koordinierte Kontraktion aus
  • Kontraktion ist schraubenförmig – nicht nur eine einfache Quetschbewegung
  • wenn man Herzmuskel aufschneidet, sieht man, wie Herzmuskelfasern spiralförmig an Herzwand entlang laufen

vegetatives Nervensystem

  • übernimmt die Aufgabe vom Puls (steigt beim Sport...)
  • bereitet Körper auf Stresszustände (starke Körperliche Bewegung / Sport, Kampf, Flucht...) oder Entspannungszustände (Schlaf, Verdauung, Ruhe...) vor
  • arbeitet unabhängig von unserem Willen
  • über Nerven werden Anpassungen befohlen, damit die inneren Organe, Herz, Blutgefässe... optimal ausgelastet sind
  • hat 2 arbeitende Untereinheiten: Sympathikus (körperliche Aktivität und Stress) und Parasymphatikus (Erholung, Verdauung und Ausscheidung)
  • die Stoffwechselvorgänge laufen bei beiden in den verschiedenen Geweben und Organen ab (bei Sympathikus verbrennen wir mehr Reserven und beim Parasymphatikus bauen wir Reserven eher auf

Mitochondrien

  • Kraftwerke der Zelle
  • relativ grosse Zellorganellen
  • arbeiten ziemlich selbständig
  • wichtigster Arbeitsschritt der Mitochondrien: erhalten über Blutkreislauf Nährstoffe (z.B. Traubenzucker / Glukose), welcher abgebaut und unter Energiegewinnung verbrannt wird

Reflexe (im Zusammenhang mit Ernährung)

  • Standartantworten des Körpers auf innere oder äussere Umweltreize
  • werden in der Regel vom Rückenmark aus gesteuert und unterliegen nicht unserem Willen
  • einige Reflexe sind unerlässlich: von Geburt an können wir Schlucken, Säuglinge können Milch saugen, wir husten, wenn Nahrungsmittel in Luftröhre / Stimmbänder fallen, wir übergeben uns (umgekehrte Peristaltik), wenn Schadstoffe / verdorbene Nahrungsmittel im Magen liegen

Herztöne

  • entstehen bei der Kontraktion des Myokards (Systole) und dem Zuschlagen der Taschenklappen

vegetatives Nervensystem

  • regelt alle unbewussten Körperfunktionen, die von der glatten Muskulatur bewegt werden
  • besteht aus 2 Untersystemen: Sympathikus (körperliche Anstrengung) und Parasympathikus (Regeneration, Versauung, Ausscheidungsprozesse)
  • Reflexe gehören nicht dazu

RIbosomen

  • es gibt viele Ribosomen im Zellplasma
  • stellen Proteine für die Zelle her (div. Hautzellen produzieren Hornsubstanz, Muskelzellen produzieren Muskelproteine)
  • die meisten Ribosomen sind auf dem ER

Schlagvolumen

  • Menge Blut, die pro Kontraktion ausgeworfen wird (70 ml Blut)

Sekretion (Exokrine Drüsen)

  • Abgabe von Verdauungssäften
  • wichtigste Komponente sind Verdauungsenzyme
  • Sekretion von Verdauungsenzyme wird besonders vom Parasypathikus gefördert

endoplasmatisches Redikulum (ER)

  • kompliziertes Membransystem innerhalb der Zelle
  • schafft viele Räume und Gänge

Lysosomen

  • einfache, membranumhüllte Behälter
  • oft erhalten sie bestimmte Enzyme

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