EthikBioBern16V1-3

Absoluta Bullshit

Absoluta Bullshit


G. Z.
Diese Lernkarten behandeln ethische Prinzipien und moralische Handlungsnormen auf Universitätsniveau. Sie vertiefen sich in Konzepte wie den kategorischen Imperativ, Utilitarismus und Prinzipienpluralismus, wobei sie deren Anwendung, Kritik und Beispiele analysieren. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Biologie, die ethische Grundlagen in ihrem Fachgebiet verstehen und anwenden möchten.
Karten
29
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
08.01.2017 / 08.01.2017

Lernkarten

Werturteile: erkennen

An wörtern wie: gut, richtig, verboten, sollen

Werturteile: Eigenschaften

Sie sind praktisch handlungsleitend (praktischer charakter): ich sollte lernen

Sie erheben einen intersubjektiven geltungsanspruch: wenn man ein werturteil auspricht erwartet man zustimmung. wenn wiederspruch --> diskussion

Werturteile müssen begründet werden.

Norm: definition

eine aallgemeine regel, die handlungen gewisser arten als richtig, geboten, oder verboten darstellt. (moralische norm)

bsp: zur begüssung gibt man sich die hand/ man belügt andere leute nicht.

 

Moral: definition

Ist die gesamtheit aller moralischen Normen in einer gesellschaft welche akzeptiert werden.

Ethik: Definition

ist die disziplin die sich mit moralischen Urteilen beschäftigt

Normative Ethik: Definition

Teidisziplin der ehik, die versucht moralische urteile zu formulhieren, prüfen und begründen.

Wertfreiheit: Idee

die idee  der wertfreiheit ist, dass die wissenschaften wertfrei sind. Sie sagen wie die welt ist, nicht wie sie sein soll

Einwand: wissenschaftliche resultate führen zu handlungen und haben dadurch werturteile und sind handlungsleitned

Wissenschaftliche resultate führen zu werturteilen, sind aber selbst wertefrei.

Einwand: werturteile sind subjektiv

werturteile können aus wissenschaftlichen resultaten stammen.

Utilitarismus: verwendung

Ansatz für die Frage, was wir tun dürfen, systematisch zu beantworten
Suche nach allgemeinen Prinzipien (moralische normen) die man auf viele Situationen anwenden kann.

Ethik: Methoden um subjektive Meinungen zu behandeln

1. Argumente für ein moralisches Prinzip entwickeln (Norm)

2.Norm mit vielen Beispielen stützen. falls jemand urteile fällt für ein Beispiel und diese aus einem prinzip folgen,, dann wird dieses gestützt.

Utilitarismus: ultimatives ziel

Utilitarismus möchte eine einzige norm angeben mit der sich in jeder situation bestimmen lässt, welche handlung moralisch richtig ist.

Utilitarismus: Grundidee

In einer konkreten situation ist jede handlungsoption richtig, die den nutzen insgesamt  maximiert. 

Utilitarismus: Prämissen

1. Nur nutzen ist wirklich gut (nicht nur nutzen für akteur!)

2. Eine handlung ist je besser, desto mehr gutes sie hervorbringt.

3. Die beste Handlung ist die richtige handlung

Also richtige handlung maximiert nutzen

Utilitarismus: Eigenschaften des Nutzens

1. muss alles umfassen, was moralisch wichtig ist.

2. Muss quantifizierbar sein

Utilitarismus: 2 Aspekte des Nutzens

Hedonischer utilitarismus: Lust: berechnung richtet sich nach intensität, dauer, sicherheit,wahrscheinlichkeit das weitere lüste folgen, wahrscheinlichkeit dass danach keine unlust folgt.

Präferenzutilitarismus: Wunscherfüllung: Nutzen beschreibt quantitativ, wie stark eine person eine bestimmte option will. kann auch von lust abhängen.

Utilitarismus: Eigenschaften

1. Ist konsequentialistisch.

2. Baut auf einer Fortm des moralischen überlegens auf, die wir aus dem alltag kennen (abwägen)

3. alles unterliegt dem abwägen, nichts ist davon ausgeschlossen.

4. Jede handlung (auch stehlen, lügen) kann als moralisch richtig herauskommen in einem konkreten kontext, wenn nur die konseqquenzen entsprechend sind.

Utilitarismun: status der tiere

Hedonistischer utilitarismus: tiere werden mitberechnet insofern sie lust empfinden

Präferenzutilitarismus: tiere werden miteingezogen solange sie auch präferenzen haben.

Utilitarismus: Vorteile

Man kann simpel die richtige handlung ausmachen durch gutes abwägen

Utilitarismus: Kritik

Konkretisierung von nutzen sind implausibel (man kann nicht alles richtig quantifizieren). manchmal sogar kontraintuitiv (schadenfreude)

Ein akteur kann kaum utilitaristisch richtig handeln, da das gesamtspektrum des nutzens und die handlungsoptionen nicht bekannt sind.

Gegenbeispiele: typ kann in spital gerettet werden, mann kann ihm aber auch alle organe rausreissen und damit 10 andere leute retten.

Kategorischer Imperativ: Anspruch und Begriff

"Oberstes prinzip der moralität" - man kann damit in jeder situation die richtige handlung bestimmen. 

Oberstes prinzip = Kategorischer Imperativ

Imperativ= ein satz der ausdrückt dass etwas praktisch notwendig ist.

Hypothetischer Imperativ: Steht unter bedingung eines gegebenen ziels(du musst geld haben um zu kaufen)

Kategorischer Imperativ: Ist nicht zielgebunden (man muss leuten in not helfen)

Kategorischer Imperativ: 3 Thesen

1.Jede moralische norm folgt aus einem Kategorischer Imperativ, deshalb sind sie unabhängig von dem was der Akteur will

2.Es gibt nur einen Kategorischer Imperativ

3. Lässt sich in unterschiedlichen formen ausdrücken, die aber äquivalent sind. (universalisierungsformel, zweck-mittel-formel)

Kategorischer Imperativ: Universalisierungsformel

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines gesetz werde.

Maxime= vorsatz einer Person mit einer gewissen allgemeinheit.

Man versucht also maxime zu formulieren und diese dann zu universalisieren

Kategorischer Imperativ: 3 verschiedene Beispiele der universalisierung einer Maxime

Veralgemeinerung ist gar nicht denkbar: Ich will von anderen mehr bekommen als ich ihnen gebe (verletzt vollkommene pflicht).

Verallgemeinerung denkbar, aber ergäbe keinen sinn: ich gebe versprechen, die ich gar nicht einhalten will. ( verletzt unvollkommene pflicht)

Verallgemeinerung denkbar aber nicht wollbar. Ich helfe niemandem in not (verletzt unvollkommene pflicht).

Kategorischer Imperativ: Zweck-Mittel-Formel

Jeder mensch ist ein Selbstzweck. Handle also so dass du andere menschen nicht nur als mittel brauchst. Handle also so das es nicht nur für dich sondern auch für jeden anderen einen zweck ergibt.

Maxime widerspricht selbstzweckcharakter - verletzt vollkommene pflicht

Maxime vereinbar mit selbstzweck, fördert diesen aber nicht - verletzt unvollkommene pflicht

Maxime fördert und ist vereinbar mit selbstzweck.

Kategorischer Imperativ: kritik

1. führt zu vielen leeren formulierungen und braucht viele zusatzannahmen (rational gewollt, zweck-mittel, Rechte)

2. Konflikte zwischen rechten???

3. führt auch zu kontraintuitiven aussagen ( aich leihe mir meine zeitungen nur noch aus)

Prinzipienutilitarismus: Prinzipien

1. Respect for autonomy

2. Nonmaleficience

3. Beneficence

4. Justice

Prinzipienpluralismus: Arten von regeln in Prinzipien

Substantive rules: geben an was man selbst tun sollte

Authority rules: geben an, wer entscheiden sollte

Procedural rules: geben an, welches verfahren zur lösung der probleme berücksichtigt werden soll.

Prinzipienpluralismus: Problem der regeln und prinzipien

 

Sie wiedersprechen sich teilweise: tell the trurh / dont cause pain or suffering - konflikt von regeln und prinzipien.

 

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