XBI 002: Teil A+B

Humanbiologie 1: Grundlagen, Stoffwechsel und Abwehrsysteme

Humanbiologie 1: Grundlagen, Stoffwechsel und Abwehrsysteme


K. R.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Verdauung und Ernährung für die Mittelschule. Sie behandeln die Funktionen von Organen wie Leber, Bauchspeicheldrüse und Darm, sowie die Verdauungsschritte in verschiedenen Körperteilen. Die Karteikarten erklären die Rollen von Nährstoffen wie Fetten, Eiweißen, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen, und deren Bedarf für den Körper. Ideal für Schüler, die ihr Verständnis der menschlichen Ernährungsphysiologie vertiefen möchten.
Flashcards
19
Students
2
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
31.12.2016 / 21.05.2017

Flashcards

Zellen (Eigenschaften)

- Bausteine des Körpers
- enthalten einen Bauplan und eine Betriebsanleitung in Form von DNA.
- auf bestimmte Funktionen spezialisiert
- nur im Verband mit anderen Zelltypen lebensfähig

Gewebe (Definition)

- Verbände aus meist gleichartigen Zellen 

Gewebetypen

- Epithelgewebe (bilden äußere/innere Oberflächen)
- Binde- und Stützgewebe (Grund- und Speichergewebe)
- Muskelgewebe und Nervengewebe

Organe (Eigenschaften)

- Teile des Körpers, die bestimmte Aufgaben erfüllen
- bestehen in der Regel aus mehreren Geweben und sind oft zu Organsystemen (Atmungssystem, Verdauungssystem) zusammengeschlossen 

Stoffe im menschlichen Körper

- Wasser (50-70%)
- Eiweisse (15%)
- Fette (5-30%)
- Mineralstoffe (5%)
- Kohlenhydrate (1%)
- Nucleinsäuren (1%)

Hauptbestandteile unserer Nahrung

- Wasser,
- Eiweisse, Kohlenhydrate und Fette,
- Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine
- Ballaststoffe 

Wasser (Aufgaben)

- universelle Lösungs- und Transportmittel unseres Körpers
- die meisten chemischen Reaktionen finden in wässrigen Lösungen statt 

Eiweisse (Zerlegung, Bedarf)

- die Nahrungseiweisse werden bei der Verdauung in Aminosäuren zerlegt; von 20 Aminosäuren sind 8 essenziell
- Eiweissbedarf beträgt etwa 1 g/kg Körpergewicht/Tag 

Kohlenhydrate (Unterteilung, Funktion, Umwandlung, Bedarf)

- Einfachzucker wie Glucose,
- Doppelzucker (bei Verdauung in Einfachzucker zerlegt)
- Vielfachzucker (")

- Betriebsstoffe

- Überschüsse werden in Fett umgewandelt

- 5 g/ kg/ Tag

Fette (Funktion, Bedarf)

- Brennstoffe, Energiereserve, Isolationsmaterial, Polster gegen Druck und Stösse

- 1.2 g / kg / Tag

- einige mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind essenziell
- Fette gehören zusammen mit fettähnlichen Stoffen zu den Lipiden

Mineralstoffe

- anorganischen Bestandteile des Körpers 
- im Schweiss und im Harn ausgeschieden werden → essenzielle Nährstoffe 

 

Vitamine

- essenzielle Nährstoffe
- in kleinen Mengen (0.001–100 mg) benötigt, aber nicht hergestellbar
- fettlöslich (A, D, E und K) und wasserlöslich (B, C)

Verdauungsschritte in der Mundhöhle

- Nahrungszerkleinerung
- Befeuchtung durch Speichel
- Enzym Amylase spaltet lange Stärke-/Glykogen-Moleküle in kürzere (max. bis Doppelzucker Maltose)
- Geschmackssinn: dient Prüfen der Nahrung, löst Speichel- und Magensaft-Sekretion aus
- Schlucken (Transport zur Speiseröhre) 

Verdauungsschritte in der Speiseröhre/Magen

- Speiseröhre: befördert Nahrung durch Peristaltik zum Magen
- Magen: verflüssigt Nahrung durch Magensaft/Kneten
- Magen: Speicher, gibt den Nahrungsbrei durch Öffnen des Pförtners portionenweise in den Dünndarm weiter, sobald Eiweisse ausreichend verdaut sind
- Magenwand: produziert Salzsäure zur Bakterientötung, Eiweissegerinnung Umwandlung von inaktivem Pepsinogen in aktives Pepsin
- Pepsin: spaltet Proteine in kürzere Peptide

Verdauungsschritte in Dünndarm

- Drüsenzellen der Darmwand produzieren Verdauungssekrete
- Dünndarm: Abschluss der Zerlegung in verdauliche Nahrungsbestandteile durch Enzyme der Bauspeicheldrüse/des Dünndarms
- Eiweisse durch Peptidasen in Aminosäuren zerlegt
- Stärke/Glykogen durch Amylase in Maltose zerlegt
- Doppelzucker durch Disaccharidasen (Maltase, Saccharase) in Einfachzucker zerlegt
- Fette (mit Galle emulgiert) durch Lipasen in Fettsäuren/Glycerin zerlegt
- Zerlegungsprodukte sowie Mineralstoffe, Vitamine und Wasser werden ins Blut resorbiert

Verdauungsschritte in Dickdarm/Enddarm

- enthält Bakterien, von denen einige als Nützlinge Cellulose spalten/Vitamine herstellen
- dient der abschliessenden Resorption

Bauchspeicheldrüse (Funktion)

- produziert Bauchspeichel, der als Sekret in den Dünndarm ausgeschieden wird
- neutralisiert Darminhalt
- enthält zahlreiche Verdauungsenzyme
- produziert Hormone, die Kohlenhydratstoffwechsel regulieren

Leber (Funktionen)

- Herstellung der Galle, die im Dünndarm Fette emulgiert
- baut aus Glucose Glykogen auf, speichert dieses und baut es bei Bedarf wieder zur transportierbaren Glucose ab
- baut Kohlenhydrate in Fette um und umgekehrt
- baut überschüssige Aminosäuren ab (Rest wird in Harnstoff umgewandelt)
- baut alte Erythrocyten ab und gibt die beim Abbau von Hämoglobin anfallenden Gallenfarbstoffe mit der Galle in den Darm ab
- wandelt giftige Stoffe in ungiftige um; gibt diese in Blut/Galle ab
- speichert lipophile Stoffe

 

Leber (Versorgung)

- Pfortader bringt Nährstoffe direkt vom Darm, die Leberarterie bringt Sauerstoff
- Blut beider Gefässe fliesst durch die Lebervene zum Herz zurück

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