Lernkarten

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Lernende 6 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 20.12.2016 / 20.01.2018
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Welche Aussagen zur PP sind zutreffend?

Sie beschäftigt sich mit der gesamten Lebensspanne

Sie ist durch Interdisziplinarität gekennzeichnet.

Pädagogisch-psychologische Forschung ist typischerweise grundlagenorientiert

Sozialisationsprozesse sind nicht Gegenstand der PP.

Typische Aufgabenfelder der PP sind Diagnose, Prognose, Beratung, Intervention und Evaluation.

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Welche Aussagen zur Geschichte der PP sind zutreffend?
Schon in den Gründerjahren der Disziplin (bis ca. 1920) wurden experimentelle Methoden in der Forschung eingesetzt.

In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen nahm die PP Einzug in die Lehrerbildung.

In der behavioristischen Lernforschung nahm die deutschsprachige PP in den 50er-Jahren eine Vorreiterstellung ein.

Im Zuge der kognitiven Wende wurde das Experten-Novizen-Paradigma vom Prozess-Produkt-Paradigma abgelöst.

Beim Experten-Novizen-Paradigma geht es darum, das handlungsleitende Wissen besonders qualifizierter Lehrkräfte zu untersuchen und rekonstruieren.

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Welche Aussagen sind nach Spiel und Reimann (2007) zutreffend?
Die Bildungskarriere wird im Strukturmodell in 3 Abschnitte unterteilt: Vorschule, Schule, Beruf

Man unterscheidet drei Handlungsebenen.

Eine Änderung der gesetzlichen Bestimmungen für die Entscheidungsfreiheit der Eltern beim Übergang nach der Grundschule ist eine Intervention auf der Makroebene.

Die Einführung eines schulweiten Anti-Bullying-Programms ist eine Intervention auf der Mesoebene.

Die Durchführung eines Aufmerksamkeitstrainings mit einem ADHS-Kind ist eine Intervention auf der Mikroebene.

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Wissensarten beim Schreiben im Deutschunterricht nach Renkl, 2005
Kenntnis der Kommaregeln ist domänenspezifisches Wissen.

Wissen über argumentative Strukturen ist deklaratives Wissen.

Überwachung der Rechtschreibung und Grammatik ist metakognitives Wissen

Wissen über den Nutzen von Planungsstrategien beim Schreiben: Schema

Fähigkeit zum Argumentieren: prozedurales Wissen

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Welche Aussagen über Wissen & Wissenserwerb sind nach Renkl (2015) zutreffend?

Ein Beispiel für die Perspektive des aktiven Tuns beim Wissenserwerb ist die klassische Konditionierung

Offene Aktivität, wie z.B. beim Schülerexperimentieren beobachtbar, ist eine Voraussetzung für mentale Aktivität

Die lernförderliche Wirkung offener Aktivität wird durch den stabilen Befund gestützt, dass beim Lernen durch Lehren die Lehrenden mehr lernen als die Lernenden.

Die Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung widerspricht nach Renkl einer konstuktivistischen Lernauffassung

Die Perspektive der fokussierten Informationsverarbeitung betont, dass mentale Aktivität, die die zentralen Konzepte und Prinzipien in einem Lernbereich fokussiert, zum Wissenserwerb führt.

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Welche Aussagen zu den Funktionen des Informationsverarbeitungsprozess des Wissenserwerbs sind richtig (Renkl)?
Bewusste Informationsverarbeitung beim Lernen im AG

Selegieren -> bei vielen einströmenden Reizen werden die wichtigsten für die Verarbeitung im AG ausgewählt

Organisieren = EInströmenden Reizen wird Bedeutung verliehen. Dafür sind Prozesse im LZG wichtig.

Elaborieren durch Wiederholung und Üben

Beim Generieren werden neue Infos geschaffen, z.B. wenn ein Lerner aus mehreren Lösungsbeispiel ein allgemeines Lösungsbeispiel ableitet.

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Lernen mit Texten. Was ist korrekt?
Ein Schauspieler aus Goethe-Stück muss Textoberfläche memorieren.

Lokale Kohärenzbildung findet auf Ebene der Textbasis statt.

Globale Kohärenzbildung ist Voraussetzung für lokale Kohärenzbildung.

Globale Kohärenzbildung geschieht über den Aufbau von Makropropositionen.

Der Aufbau eines Situationsmodells ist nötig, um Implikationen der Informationen zu erkennen.

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Welche Aussagen zum Thema Üben sind zutreffend?
Studien zeigen typischerweise, dass die Effekte von Übung zunächst gering ausfallen und mit steigender Zahl von Übungseinheiten immer größer werden

Massierte Übung führt bei gleicher Gesamtübungszeit zu größeren Lernerfolgen als verteilte Übung

Teilkompetenzen sollten möglichst kleinschrittig und dekontextualisiert geübt werden

Überlernen hat sich als schädlich für den langfristigen Lernerfolg erwiesen

Durch Übung soll das Arbeitsgedächtnis von Routineaufgaben entlastet werden