Lernkarten

Gino Clavuot
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Lernende 90 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 19.11.2013 / 24.05.2021
Lizenzierung Namensnennung (CC BY)     (Huppenbauer_Grundlagen der Ethik)
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Was Gegenstand der Moral ist (z.B. Verbot der Sklaverei; Diskriminierung von Frauen; Umgang mit Tieren; Zinsverbot usw.) ist...

 

  • historisch und kulturell wandelbar. 
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Was macht der/die Ethiker/in?

Zwei Definitionstendenzen in der Geschichte der Ethik: 

 

 

  • (1.) Seit der griechischen Antike (bspw. Aristoteles, 384 – 322. v. Chr.): Ethik ist die Reflexion über gutes oder gelingendes Leben (Ziel des Lebens als ganzes). 

 

  • (2.) In modernen Gesellschaften (seit 18. Jhdt., bspw. Kant, 1724 - 1804): Ethik ist die Reflexion über richtiges Handeln und gerechtes Zusammenleben (moralische Richtigkeit einzelner Handlungen). 
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Reflexion: 

«einen Schritt zurück treten»; «Nachdenken über»; mit einer gewissen Ruhe und Gelassenheit; sich aus dem Tagesgeschäft ausklinken; nicht «aus dem Bauch heraus» entscheiden usw 

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Zum Unterschied von Moral und Ethik    

 

  • Moral: Normen und Werte des Handelns 
  • Ethik: Die kritisch- philosophische Reflexion auf die faktisch vorliegende Moral    
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Drei verschiedene Beurteilungsmassstäbe ...    

  • Konsequentialismus: Folgen des Handelns und unserer moralischen Überzeugungen 
  • Deontologie: ob Handlungen in sich selbst richtig oder falsch sind    
  • Tugendethik: Frage nach den moralischen Kompetenzen und Eigenschaften von Personen  
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Pluralistische These:    

 

Die Ansätze ergänzen sich. Je nach Problem kommen unterschiedliche Kriterien zum Einsatz  

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Konsequentialismus 

 

 

  • (bspw. Utilitarismus von Peter Singer), Zielorientierungen nötig: z.B. möglichst viel Glück (oder wenig Schaden) für möglichst viele Menschen; mit Kosten-Nutzen-Analysen

 

 

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Deontologie

 

 

 (bspw. Immanuel Kant): Oft verbunden mit einer Position, die Personen als Zwecke in sich selbst (Menschenwürde!) behandelt.