08. Metabolismus

Thermodynamik, ATP, Enzyme, Regualtion Enzyme

Thermodynamik, ATP, Enzyme, Regualtion Enzyme


R. Z.
Diese Lernkarten behandeln den Stoffwechsel auf Universitätsniveau, mit Fokus auf ATP, Substrate und Photosynthese. Sie erklären die Rolle von Enzymen, die verschiedenen Formen der Arbeit in Zellen und die Regulation der Enzymaktivität. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Biologiestudenten, die sich mit den Grundlagen des Metabolismus und der Energieumwandlung in Lebewesen vertraut machen möchten.
Flashcards
20
Students
29
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
30.12.2013 / 26.03.2023

Flashcards

Metabolismus

⇒ Anabolismus, Katabolismus

Stoffwechsel

Anabolismus = Aufbau (von organischen Stoffen)

Katabolismus = Abbau (von organischen Stoffen

Autotroph ≠ Heterotroph

Autotroph: Nehmen ausschliesslich anorganische Moleküle aus Umgebung auf

    ⇒ photoautoroph, chemoautotroph...

Heterotroph: anorganische und organische Moleküle aus Umgebung

Gesammtenergiefluss

Licht → Wärme

 

Lebewesen sind offene Systeme!

ΔG°’

ΔG°’  → 0: Chemische Standartbedingungen ( T = 298.15 , p = 1 bar, Aktivität Reaktionspartner = 1)

           → ' : Aktivität Wasserionen ≠ 1 sondern 10^(-7)  ⇒pH 7

           → ΔG°’ > 0 Endergon  (nicht spontan)

           → ΔG°’ < 0 Exergon  (spontan)

Fliessgleichgewicht

Lebewesen sind offene Systeme

Metabolismus kommen nicht ins Equilibrium

3 Formen der Arbeit (in Zelle)

  • Chemische Arbeit (aufbau von Glucose, Zellulose...)
  • Transportarbeit (Aufrechterhalten eines Konsentrationsgradienten, Na+/K+ - Pumpe...)
  • Mechanische Arbeit (Cilien, Muskeln...)

ATP

Adenosintriphosphat

universeller, unmittelbar Verfügbarer Energieträger

ATP Hydrolyse

ADP (stabiler Zustand ⇒ Weniger Gibbs Energie)

ΔG°’ = -30 kJ/mol

→Energie nicht aus Anhydridbindung sonder aus stabilerem Zustand!

Phosphorylierung

ATP koppelt eine Chemiesche Reaktion indem es das Substrat phosphoryliert.

Dabei wird das Substrat energetisch Unstabil und es wird angreiffbar für das NH3

Mechanische oder Transport Arbeit durch ATP

  • Phosphorylierung → Strukturveränderung eines Proteins
  • ATP bindet nicht-kovalent und spaltet → "

Energieversorgung Zelle

ATP → Phosphokreatin → Kohlenhydrate → Fette

Gleichgewicht ATP/ADP

K = [ATP]/[ADP] x [Pi]  = 4*10^(-8)

(massenwirkungsgesetz)

In Zelle > 1 !

⇒ Es geht primör um die Distanz vom Gleichgewicht (nicht der Energiegehalt der Reaktanden)

Enzym

Biokatalisator   ⇒ senkt Aktivierungsenergie

Protein mit "Active site" → Substrat lagert an → Enzym-Substrat Complex

►Funktionieren nur bei bestimmten pH Werten (Pepsin/Trypsin)

Active Site (Reaktives Zentrum)

Ort wo das Substrat an Katalisator koppelt

Active Site hat die richtigen funktionellen Gruppen:

  • bringt Substrat in richtige Position
  • Schafft Mikroklima (pH Wert...)
  • Polarisiert Substratbindungen
  • Bindet kovalet an Substrat

Cofactor/Coenzym

Steuern/Verhindern Enzymaktivität (Vitamine, Fe3+, ATP, Gifte, Pestizide...)

Organic Cofactor = Coenzym

Prosthetische Gruppen

kovalent an Protein gebundener Cofactor

⇒ Erweitert Biologische Funkion (was aminosäuren nicht können) z.B Eisen, Zink...

Regulation der Enzymaktivität

  • Regulation der Genexpression (für Enzyme)
  • Allosterische Regulierung (Enzym wird aktiviert oder gehemmt durch nicht kompetitive Inhibitoren an einem anderen Ort)

hemmend oder stimulierend

Cooperativity

Verstärkt Enzymaktivität

Ein Substratbindung stabilisiert Aktive Form anderer Untereinheiten

(Hemoglobin)

Metabolische Evolution

3.9M anaerobe Autotrophie (chemoautotroph)

3.3M anoxygene Photosynthese (z.B spaltung von H2S)

2.9M oxygene Photosynthese (=> grosse O2 Katastrophe 2.5M)

1.6M aerobe Atmung

Energieversorgunsmöglichkeiten

Autotroph:

  • Chemolithoautotrophie
    • reduzierte Anorganische Stoffe mit oxidationsmittel reagieren lassen und ΔG für Anabolismus nutzen
    • zB Fe2+ → Fe3+
  • anoxygene Photosynthese
    • reduzierte Anorganische Stoffen die e- entziehen (Sonnenlicht) um mittels NADPH CO2 zu reduzieren
    • zB H2S  →  S
  • oxygene Photosynthese
    • H2O die e- entziehen (Sonnenlicht)

Heterotroph (Chemoorganotroph):

  • Gärung
  • Anaerobe Atmung (um e- der Gärung loszuwerden => effizienter)
  • Aerobe Atmung

 

Grundlegende Probleme: ENERGIEQUELLE und ELEKTRONENBILANZ

Study