Zwangsvollstreckung

Einleitungsverfahren

Einleitungsverfahren


Brian Rochel
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über das Betreibungsrecht und richtet sich an Berufslehrlinge. Sie erläutern die Rolle des Gläubigers und des Schuldners, die Bedeutung des Rechtsvorschlags und des Zahlungsbefehls, sowie die Abläufe im Betreibungsverfahren. Die Karteikarten behandeln auch die Schonzeiten und die Möglichkeiten der Rechtsöffnung. Sie sind besonders nützlich für angehende Juristen und alle, die sich mit dem Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz vertraut machen möchten.
Karten
16
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
25.06.2013 / 15.08.2020

Lernkarten

Welche Art von Forderung können mithilfe des Schuldbetreibungs- und Konkursgesetzes eingetrieben werden?

Geldforderungen (Sicherheitsleistung)

Wie lautet die Abkürzung für das Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz?

 

SchKG

Weshalb handelt es sich beim Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz um öffentliches Recht?

Der Staat schaltet sich direkt in das Betreibungs- und Konkurswesen ein.

Wer kann als Schuldner betrieben werden?

- Natürliche Personen

- Juristische Personen

Was bedeuten die Schonzeiten im Betreibungsrecht?

Während der Schonzeiten dürfen keine Betreibungshandlungen vorgenommen werden.

Nennen Sie mindestens zwei Gründe, die gegenüber dem Schuldner zu einem Rechtsstillstand führen.

- Militärdienst

- Todesfall in der Familie

- Schwere Erkrankung

Wie leitet der Gläubiger die Betreibung gegen einen Schuldner ein?

 

Mit der Einreichung des Betreibungsbegehrens beim Betreibungsamt des Schuldners

Wer stellt wem den Zahlungsbefehl dar?

Das Betreibungsamt dem Schuldner

Welches ist der wesentliche Inhalt eines Zahlungsbedarfs?

Aufforderung, eine Geldforderung zu begleichen

Welche drei rechtlichen Möglichkeiten hat der Schuldner nach Erhalt des Zahlungsbedarfs?

- Zahlung

- Rechtsvorschlag

- Keine Reaktion

Was bedeutet der Begriff Rechtsvorschlag?

Der Schuldner bestreitet die geltend gemachte Forderung (vorläufige Einstellung des Betreibungsverfahrens)

Wie reagiert der Gläubiger auf einen Rechtsvorschlag? Nennen Sie die vier rechtlichen Möglichkeiten.

- Prozess anstrengen

- Provisorische Rechtsöffnung verlangen

- Definitive Rechtsöffnung verlagen

- Gar nicht (Verzicht auf Fortsetzung der Betreibung)

In welchem Fall muss der Gläubiger für die Beseitigung des Rechtsvorschlags einen Prozess anstrengen?

Wenn er keine schriftlichen Beweise für die betriebene Forderung vorbringen kann.

Nennen Sie zwei provisorische Rechtsöffnungstitel.

- Unterschrieben Schuldanerkennung wie Kaufvertrag, Quittung, Kontoauszug, Brief

- Öffentliche Urkunde wie Verlustschein, Grundstückkaufvertrag

Bei welcher Behörde kann der Gläubiger das Rechtsöffnungsbegehren stellen?

Beim Amts-, Bezirks- oder Kreisgericht

Welches ist der Zweck des Einleitungsverfahrens?

Es soll geklärt werden, ob die betriebene Forderung rechtmässig ist.

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