Zoologie 1

Zoologie 1

Zoologie 1


H. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Zoologie auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Zellbiologie, Gewebearten, Organfunktionen und physiologischen Prozessen. Sie decken Themen wie DNA, Meiose, Chromosomen, Wachstum, Drüsen und ihre Funktionen sowie spezifische Organe wie Leber und Nieren ab. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Biologie, die ihr Verständnis von zellulären Strukturen, Gewebetypen und physiologischen Mechanismen vertiefen möchten.
Flashcards
54
Students
3
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
30.06.2016 / 13.09.2017

Flashcards

8 Merkmale des Lebens

Reizbarkeit, Regulationsfähigkeit, Bewegung, Strukturiertheit, Vermehrung & Vererbung, zellulärer Aufbau, Stoff- und Energiewechsel, Wachstum und Entwicklung

10 Definitionen der Prokaryota

kein zellkern,
keine chromosomen,
keine Kompartimentierung des Cytoplasma
keine organellen
komplexe äußere zellwand statt cytoskellet
ringförmig geschlossene dna und freie rna,
haploide,
ausschließlich operons/ keine Introns
DNA/RNA Replikation ist bidirektional
Zellteilung = durschnührung

3 Merkmale der Endosymbiontentheorie

Aus Einfaltungen der Plasmamembran ---> Endoplasmatisches Retikulum und Kernhülle
Aufnahme von Proteo bzw. Cyanobakterien für Energieproduktion als Mitochondrien bzw. Chloroplasten
Chimären(Eukaryoten) --> größer und effizienter in O² Produktion als Cyanobakterien(von Blaualgen)

10 Definitionen der Eukaryota 

Zellkern mit Membran
Chromosomen
spezialisierte Organellen
Kompartimentierung des Cytoplasmas
Cytoskellet
Diploide
unidirektionale DNA Replikation
Introns und Exons
Entwicklung aus kernhaltigen ausgangszellen
mitose und Meiose mit spindelapparat

11 wichtige Bestandteile der Tierzelle

Zellkern und Kernkörperchen
Raues und glattes ER
Ribosomen und Lysosomen
Golgi Apparat
Cytoskellet und Cytoplasma
Mitochondrien
Centriol

Was ist das Endomembransystem und 5 Teilnehmer?

Gesamtheit aller Membran umschlossener Räume, die direkt oder durch Vesikeltransport miteinander verbunden sind.

Kernhülle
Golgi Apparat
Raues und glattes ER
Zellmembran
Vesikel aller Art (Endosom, Lysosom, Transportvesikel)

7 Punkte zu Aufbau & Funktion des Zellkerns

von Hülle oder Membran umgeben
Doppelmembran mit perinucleärem Zwischenraum
verbunden mit ER
Ribosomen an äußerer Hülle
Membranporen für gerichteten Transport
enthält Chromosomen als gen. Material
Kernkörperchen für Ribosomenproduktion = Nucleoli

Funktionen und Aufgaben des ER (4+5)

allg. ER bildet in Mitose die neue Kernmembran, trennt Hohlraum vom Cytoplasma
raues: Proteinsynthese
 Verpackung und Transport der Proteine zum Golgi Apparat
 vorbereitung der Glykolisierung
 in sekretorischen Zellen

glattes: Kohlenhydratstoffwechsel
 Glycogenspeicher
 Synthese von Lipiden, Sterolen, Steroiden
 Ca- Speicherung (Muskulatur)
 Entgiftung (mehr gER führt zu Alk und Med Toleranz)
 vorallem in Darm-, Leber-, Nebennierenzellen

Funktionen des Golgi Apparates 

Vorkommen ausschließlich bei Eukaryoten

Polarer Membranstempel (konvex= Bildung und Regeneration, konkav= Reifung und Sekretion)
Vesikelbildung für Speicher, Transport und Sekretion
Modifizierung von Makromolekülen
Sortieren, Verpacken und Versenden
Glykolisierung von Proteinen und Lipiden
Phosphorilierung
Anheftung von Fetten
Neusynthese

Zellbestandteile für Verdauung

Lysosom: von Golgi abgeschnührt
 intrazelluläre, partikuläre Verdauung
 Enzyme für Abbau von Proteinen, Kohlenhydraten und Nukleinsäuren
 sauer, ph-->5
 Fremdkörperabwehr

Vakuolen: Nahrungsvakuolen
 kontraktile Vakuolen(H²O Ausscheidung)
 Zellsaftvakuole bei Pflanzen

Peroxisomen(Microbodies): von ER
 Oxidasen zur H²O² Produktion
   Fettsäureabbau
   Katalasen zur H²O² Spaltung
 besonders in Leber und Niere
 

Aufbau der Cytoplasmamembran

Zellmembran (Plasma lemma, Mebrana cellularis, Plasmamembran)
6-10nm --> nur wage im Lichtmikroskop erkennbar
ist eine Biomembran (Lipiddoppelschicht mit iengelagerten Glykoproteinen und Lipiden)
Kompartimentierung (Schutz und Abtrennung)

Bestandteile des Cytoskeletts

Mikrotubuli: Proteinfibrillen aus Tubulin
 25nm
 Transport und Bewegung von Organellen
 Organisation zu Cilien und Geiseln 
 MOTC (microtubuli organazing center) entspringt aus centrosom

Actinfilamente: aus ATP-Actin
 7nm, stabilisiernend
 Verankerung für Transportproteine
 Interaktion und Kurzstreckentransport über Myosin

Intermediärfilamente: -mechanische Stabilität
-strahlen in Zell-Zell-Verbindungen ein
-bilden Tonofibrillen mit assoziierenden Proteinen

was sind Mitochondiren und ihre Aufgaben?

semiautonomes, endosymbiontisches Proteobacterium
Doppelmembra, außen permeabel
innere Membran(Cristae) mit Enzymen für Atmungskette
eigene Ring-Doppelstrang mtDNA und Proteinbiosynthese

Synthese von FES-Clustern für Atmungskette
ATP-Produzent
Calciumspeicher

vermehrt bei Zellen mit hohem Energiebedarf (Herz hat 35%)

Erklärung der Protobionten

Vorläufer von Einzellern
setzen auf RNA
lebt anaerob durch Schwefelverbindungen
besteht aus RNA und Proteinen
besitzt einen pparat zur Energiegewinnung & Infoaustausch

Definition von Cilien und Flagellen

= Wimpern und Geiseln
Cytoplasmafortsätze eukaryontischer Zellen (tiere und pflanzen)
Fortbewegung und Transporthilfe
Organisierte Microtubuli als Cilien und Flagellen im 9x2+2 System

Centirolen als 9x3+0 

Aufgaben und Funktionen des Centrosoms

im Cytoplasma von tierzellen
zwei rechtwinklige Centriolen
organisationszentrum des Mikrotubuliapparates
Ausbildung des Spindelapparates bei Mitose
 

Erklärung des Centromer

Verbindungspunkt der 2 Chromatidchromosomen
Ansatzstelle für mitotischen Spindelapperat

Definiton von Vermerhung/Vererbung/Fortpflanzung?

durch mitose zu identen tochterzellen (ungeschlechtliche Vermehrung)

direkte infoübertragung und genetisch festgelegte Information (Vererbung)

Meiose + partieller Genaustausch führt zu gentisch unterschiedlichen Zellen
(sexuelle Fortpflanzung)

Phasen des Zellzyklus + Charakterisierung und Kontrollsysteme

Interphase (90%): -G1 stoffwechselaktive Wachstumsphase
-S-Phase --> DNAsynthese und verdopplung der Chromosomen
-G2 weiteres Wachstum + Vorbereitung auf Mitose + lösen der Zellkontakte

M-Phase(10%): -Zellteilung
prophase->prometa-->meta-->Ana-->Telophase und Cytokinese

Kontrolle: -G2/M-Checkpoint mittels Cyclinabhängiger Kinase und DNA verdopplung
 -M-Checkpoint mittels korrekter befestigung und ort der Centromere
-G1/S-Checkpoint mittels Zellgröße und DNA-Schäden

Mitosephasen und Checkpoints

Prophase: Teilung und Wanderung der Centrosome + Chromosomen werden sichtbar + Auflösen des Nucleolus

Prometa: Auflösen Kernmembran, Spindelfasern setzen an Centromeren im aufgelösten Kern an

Meta: Chromosomen durch Spindelfaserapparat als Metaplatte

Ana: Chroamtiden durch Spindel auseinandergezogen --> ein satz zu jedem pol

Telo: bilden der Kernhülle + "verschwinden" der chromosomen ---> Zellteilung, cytokinese + Interphase

Mitosehemmung?

Wachstumsfaktoren (wenn zu klein)

verankerungsabhängiges Wachstum

dichteabhängige Hemmung der Proliferation (Bildung von Gewebe)

Sexueller Entwicklungszyklus + Arten?

Generationsabfolge auftretender Entwicklungs und Fortpflanzungsstadien eines Organismus, von der Befruchtung der Eizelle bis zur Produktion von Nachkommen

Diploente(tiere): Zygote und Organismus diploid
  durch Meiose gebildete Gameten sind haploid

Haploente(pilze): Zygote diploid, macht sofort meiose, organismus haploid, Gameten durch Mitose

Diplo-Haploente(pflanzen): haploider Gametophyt + diploider Sporophyt

Was ist Meiose?

 

Austausch von genetischem Material (allelen) zwischen mutter und vater mit neuem Geno und phänotyp

Reifeteilung für befruchtungsfähige Gameten in zwei Schritten
  Meiose 1: Reduktionsteilung
  Meiose 2: Äuquationsteilung = Mitose

 

Was ist Meiose 1 und 2?

1: Prophase: -Leptochän(Chromosomkondensation)
                     -Zygotän(Paarung von Chromosomen) 
                     -Pachytän(Crossing-over und Austausch der Allele)
                     -Diplotän(Chromosomen getrennt, rekombinierte über Chiasmata verbunden)
                     -Diakinese(auflösung der Kernmembran)

Meta: Chromosomenpaare an Metaplatte

Ana: Trennung der Chromosomen unter Chiasmatalösung

Telo: eine diploide zu zwei haploiden Gameten

Meiose 2: zwei haploide zu vier haploiden

Besamung Begattung Befruchtung?

Besamung: Eindringen des Samenkernes in eizellen Cytoplasma

Begattung: Akt der spermienübertragung (mit oder ohne Ei)

Befruchtung: Verschmelzung von Ei und Samen zur Zygote
 

Äußere Besamung in Teilschritten

Acrosomreaktion: Sekretvesikel des Spermienkopfes egranuliert bei Auftreffen auf Ei Galerthülle
 Galerthülle enzymatisch aufgelöst, Acrosomfortsatz bindet an Binderezeptoren der Vitelinhülle

Cortikalreaktion: -Plasogamie aktiviert Signalketten
 Cortikalgranula +Ca2+ Plasmamembran
 Enzyme + Proteoglykane bewirken Aushärten und Abheben der Vitelinhülle von Plasmamembran

Innere Besamung (Säuger)

Kapazitation: Veränderung der Apicalrezeptoren + Erhöhung der Mobilität durch Vaginalsekret

Acrosomreaktion: Enzyme und Hydrolasen durchdringen Zona pellucida
 Mikrovili im Plasma ziehen Spermium ins Ei

Cortikalreaktion: Egranulation der Cortikalgranula führt zur Aushärtung (n. Abheben) der Zona pellucida
 Basalkörper der Spermie teilt sich in Centrosom und Centriole
 lösen beider Hüllen -->Prometaphase
 diploide Kerne nach 1. Furche gebildet

Entstehung von Chorda dorsalis + Neuralohr und Unterschiede

Chorda dorsalis: -Abfaltung vom Urdarmdach
-ist innere Achsenskellet der Chordatiere + Ansatzpunkt für Muskeln --> Schutz und Festigkeit

Neuralohr: erste Entwicklungsstufe für ZNS der Chordatiere(Wirbeltiere)
-aus Neuro Ectoderm --> wird zu Gehirn und Rückenmark

Basalmembran: Wo gebildet und woraus?

-grenzt Oberflächenepithelien gegenüber Bindegewebe ab

-von Epitelzellen produzierte Proteinschicht mit ausgehenden Fibrillennetzwerk

- verhinder Auseinandergleiten von Gewebe

- Zellen verankern sich in Basalmembran mit "Hemidesmosomen"

Nenne alle kommunizierenden Verbindungen + ihre Bestandteile

Gap Junctions: -Kanalpore aus Protein
-verbindet Plasmamembran zweier Zellen
-für Nahrungstransport, Sekretion in Leber und Pankreas

Synapsen: -Axon
-Synaptischer Spalt + Dendrit
-elektrisches Signal von Nervenzelle wird an chemischer Synapse in chem. Signal umgewandelt

Plasmodesmen: -von Plasmamembran umgebener Cytoplasmastrang
-stellt Verbindung bei Pflanzenzellen her
-Transport von Wasser, Nährstoffen

Schlussleistenkomplexe?

Tight Junctions: -integrale Proteine bilden gürtelförmige Nähte

Adhearans Junctions: -Gürtel-Desmosomen aus Actinfilamenten
-mechanischer Zusammenhalt

Macula Adhearans: -Punkt Desmosomen aus Intermediärfilamenten
-mechanischer Zusammenhalt

Nexus (gap, communicating Junctions): -interzellulärer Substanzaustausch

Welche Gewebe gibt es bei Eumetozoa(Gewebetieren)?

-Epithelgewebe: -Außkleidung innerer und äußerer Oberflächen

-Binde und Stützgewebe: -struktureller Zusammenhalt,
  -Füllung von Zwischenräumen,
  -Bildung von Blut und Immunzellen

-Muskelgewebe: -Bewegungsaktivität

-Nervengewebe: -Erregungsleitung

Was sind Epithelgewebe und welche Funktionen hat es?

-ein oder mehrlagig, bedecken alle inneren und äußeren Körperoberflächen und Gewebe

-reich an Zellkontakten, bilden Schlussleistenkomplex --> Tight und Adhaerens Junctions + Macula Adhaerens

-von Bindegewebe durch Basalmembran getrennt und mit Hemidesmosomen verankert

-Funktion: -Schutz, Resportion, Sekretion, Sinne, Transport

Arten von Integument (Haut) und Funktion

-ectodermale Epidermis (Oberhaut)
-mesodermale Cutis (Lederhaut)
-mesodermale Subcutis (Unterhaut)

-Funktionen: -mech. Schutz
 -chem. Schutz
 -Kommunikation, Ernährung
 - somotische Regulation
 -Stoffaufnahme
 -Wärmehaushalt und UV-Strahlung
 -Sinnesorgancharakter

Charakterisierungskriterien für Drüsen?

Ort der Abgabe(exo und endokrine Drüsen)

Zelllagen(mono und polyptyche Drüsen)

Lokalisation(intra und extraepitheliale Drüsen)

Art der Sekretion(holo-, apo-, merocrine Drüsen)

Sekretzusammensetzung(serös, mukös, gemischte Drüsen)

Mesenchymlaes Stützgebe und Arten?

-pluripotentes, entmesodermales Gewebe bildet:
  -Bindegewebe
  -Fettgewebe
  -Knorpel
  -Knochen
  -Blut

Aus weöchem Keimblatt stammt der Knorpel? Aus was besteht er? Eigenschaften?

ensteht aus ent-Mesoderm
Crondozyten
Grundsubstanz (chondromucoid)
kollagenen Fasern
niemals eingelagerte Blutgefäße oder Nerven

Ernährung durch Diffusion
interstitielles Wachstum (verteilt)
appositionelles Wachstum (sukzessiv)

Arten: hyaliner, elastischer und Faserknorpel

Aus welchem Keimblatt werden Knochen gebildet + Aufbau?

aus Ent-Mesoderm
Aufbau: -Osteoblasten
  -Matrix (Grundsubstanz)
  -Kollagene Fasern für Halt
  -Calziumphosphat
  -Osteozyten mit Radialfortsätzen
  -Blutgefäßen und Nerven (Osteon, Haverscher Kanal)
 
Knochenbildung (Ossifikation): -physiologischer Prozess zum Wachstum und Regeneration
  -desmale Ossifikation (direkte Verknochung)
    -Osteoblasten produzieren Grundsubstanz und kollagene Fasern
    -appositionelles Wachstum und Einmauern von Osteozyten
    -Zusammenschluss zu Größeren
    -Osteoklasten für Form und Umabu 

Chondrale Ossifikation (Verknochung von Knorpel)

Beschreibung der lymphatischen Reihe

-cytotoxische NK-Zellen
-T-Lymphozyten
  -Differenzierung im Thymus
  -cytotxische T-Zellen
  -T-Helfer-Zellen
  -T-Gedächtniszellen

-B-Lymphozyten
  -Differenzierung im Knochenmark und speziellen Lymphknotenaggregaten
  -Plasmazellen-Antikörperproduktion
  -B-Gedächtniszellen

Beschreibung der myeolischen Reihe

-keine oder kaum Vermehrung in der peripherie
-Granulozyten(bei Entzündung)
  -unspezifische Immunität
  -enzymatische Granula zur Erregeabwehr
    -Phagozytoseaktivität
    -Egranulation

Study