ZHAW Wädenswil GIS 3. Semester

ZHAW Wädenswil GIS 3. Semester

ZHAW Wädenswil GIS 3. Semester


A. A.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen von Geoinformationssystemen (GIS) auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf den Aufbau, die Komponenten wie Hardware, Software und Daten, sowie auf die Analyse und Modellierung von raumbezogenen Informationen. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Fachleute, die GIS-Systeme verstehen und in verschiedenen Anwendungsbereichen wie Stadtplanung oder Vermessung einsetzen möchten.
Cartes-fiches
13
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Géographie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.10.2015 / 11.10.2015

Cartes-fiches

Sie können mit eigenen Worten erklären was ein GIS ist...

rechnergestütztes System bestehend aus:

Hardware - Software - Daten

in dem sich raumbezogene Problemstellungen in unterschieldichen Anwendungsbereichen:

modellieren und bearbeiten lassen.

Die dafür benötigten Daten können:

digital erfasst - verwaltet - analysiert - präsentiert werden

GIS bezeichnet sowohl eine Technologie als auch Vorhaben zur Bereitstellung und Behandlung von Geoinformationen.

Sie kennen die Bedeutung des Raumbezugs in einem GIS...

Raumbezug ist das verbindende Element ALLER GIS.

Primärer Raumbezug -> GIS -> 2- oder 3Dimensionale Koordinaten, beliebig
(->Jeden Ort im Raum exakt positionieren)

Sekundärer Raumbezug -> Namen als räumliche Bezeichnung (Ortsnamen, Flurnamen), Adressen (Stadt, Strassennamen), Kennziffern (PLZ, Grundstücknummern)
(-> wo /in welchem Raumbeifnden wir uns)

Sie kennen das strukturelle Vierkomponenten-Modell...

Ein GIS besteht aus 4 unterschiedlichen Basiskomponenten: (HSDA)

  1. Hardware (Rechner und Peripheriegeräte)
  2. Software (ArcGIS, MapWindow, Quantum GIS)
  3. Daten (Quantitative und qualitative Daten, die zusammen einen Ausschnitt der realen Welt darstellen)
  4. Anwender (Daten interpretieren, Software anwenden, Hardware koordinieren)

Infos zu Basiskomponente: Hardware

  • Lebenszyklus 4-8 Jahre
  • Initialkosten Beschaffung
  • wenig kostenintensiver Bestandteil eines GIS (nach Anschaffung)
     
  • Geräte zur Datenerfassung: GPS Geräte, Scanner, Drohnen, Mobiltelefone
  • Geräte zur Verwaltung und Auswertung: Rechner, Maus, Tastatur, Bildschirm, Speichermedien, Netzwerk
  • Geräte zur Datenausgabe und -präsentation: Drucker, Plotter, Beamer

Infos zu Basiskomponente: Software

  1. Kostet deutlich mehr als Hardware (Entscheidung kann Fragestellung überdauern, Ursprungsanlass)
  2. Lebenszyklus: 7 bis 15 Jahre

verschiedene Software Kategorisierungen:

  • Server-GIS (Nutzer, Rechte)
  • Desktop-GIS (Einzelplatz-Anwendung)
  • GIS-Viewer (räumliche Daten darstellen zb. Google Earth)
  • GIS-Fachschalen (spezifisch f. versch. Branchen)
  • MOBILE-GIS

Infos zu Basiskomponente: Daten

  • Daten sind der wichtigste, teuerste und wertvollste Faktor eines GIS
  • Lebenszyklus: 1 bis 70 Jahre (kurz: Grundbuchdaten / lang: Höhenkarte)

Aufgaben:

  • Daten beschaffen (teuer) oder selber erfassen (sehr zeitaufwändig)
  • Daten pflegen, aktualisieren und verwalten
  • Daten analysieren
  • Daten aufbereiten

Sie wissen , worauf beim Aufbau eines GIS zu achten ist: Rasterdaten -> Feld-Modell

Raumbezogene Daten -> Geodaten

Resterdaten -> Feld-Modell

  • Matrix gleichgrosser Zellen (Pixel)
  • Wichtigste Formate: TIFF, JPG, PNG, GRID
  • RGB: 3 Raster (Matrix) übereinander

 

Sie wissen , worauf beim Aufbau eines GIS zu achten ist: Vektordaten -> Entitäten-Modell (1/2)

Vektordaten -> auf Punkten beruhende Beschreibung von raumbezogenen Objekten.

Geometrische Primitiven sind: Punkt, Linie, Fläche (Die 3 können nicht im gleichen File gespeichert werden)

Sie wissen , worauf beim Aufbau eines GIS zu achten ist: Vektordaten -> Entitäten-Modell (2/2)

Bei Vektordaten wird unterschieden zwischen:

  • Geometriedaten
  • Sachdaten (Attributdaten)

Sie wissen , worauf beim Aufbau eines GIS zu achten ist: Layer-Prinzip

Unterschiedliche Vektor- und Rasterdaten auf verschiedenen Ebenen angeordnet.

-> Mit GIS die reale Welt modellieren!

Sie kenen den Begriff: EVAP-Prinzip

-> FUNTIONALES Vierkomponenten-Modell

EVAP-Prinzip:

  • Erfassen     -> Eingabe der Daten
  • Verwalten     -> Speicherung (Entscheidung wo speichern)
  • Analysieren     -> Werkzeuge
  • Präsentieren     -> Ausgabe (Bildschrim, Beamer)

Sie wissen, dass GIS-Projekte systematisch angegangen werden:

  1. Fragestellung (Was soll mit GIS gemacht werden?)
  2. Datenmodellierung (Frage mit GIS System beantworten)
  3. Daten (Daten beschaffen, ableiten, aufbereiten...)
  4. Analysekonzept ( Welche neuen Informationen sollen durch Analysen erhalten werden?)
  5. Testlauf (Mit einem Datenausschnitt)
  6. Definitive Analyse (mit dem gesamten Datensatz)
  7. Ausgabe und Präsentation
  8. Dokumentation (Vorgehen, Ergebnisse, etc. )

FDmDATDeApD

Sie können 5 Einsatzbereiche nenen in denen GIS werverndet werden...

  • Versorgung
  • Mobilfunkbetreiber
  • Navigationsanbieter
  • Vermessung und Katasterverwaltung
  • Stadt- und Raumplanung

 

Étudier