Lernkarten

Pascal Michel
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Lernende 33 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 04.12.2012 / 20.05.2016
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  • 13.01.2013
    F. Emmenegger
    Beispiel: Internetrecherche -> google
    aus der Tätigkeit wird das Verb: googeln
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Augenblicksbildung

Wort, das eine Sprachbenutzerin im Kontext der Kommunikation neu gebildet hat. (Neues benennen oder altes neu zu benennen.)

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  • 12.01.2013
    L. Scherrer
    Beispiele für Schlagwörter sind z.B. "Klimawandel", "Waldsterben", "Finanzkrise", "Wohlfahrtsstaat" etc.
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Schlagwort

Wort oder Wortfolge, die gebrauch werden, um einen komplexen Sachverhalt im öffentlichen Diskurs eingängig zu benennen. (S. reduziert Komplexität, rückt aber auch gewisse Eigenschaften in den Hintergrund)

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  • 13.01.2013
    L. Scherrer
    Beispiele für Kompositionen:
    Brief + Träger → Briefträger
    fahren + Gast → Fahrgast
    Fussball + Stadion → Fussballstadion etc.
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Komposition

Verfahren der Wortbildung, bei dem neue Wörter entstehen aus mehreren lexikalischen Morphemen oder Wörtern.

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  • 03.01.2013
    L. Scherrer
    Beispiele für Derivationen:
    1. Frei-heit
    2. mach-bar
    3. be-greifen
    4. un-be-greif-lich
    5. Ab-leit-ung
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Derivation

Verfahren der Wortbildung, bei dem neue Wörter entstehen aus lexikalischen Morphemen und Affixen.

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  • 13.01.2013
    L. Scherrer
    Beispiele für Kürzungen:
    Lokomotive --> Lok
    Untersuchungshaft --> U-Haft
    Kilogramm --> Kilo
    Automobil --> Auto
    etc.
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Kürzung

Bündel von Verfahren der Wortbildung, bei dem aus Bruchstücken von Wörtern neue Wörter gleicher Bedeutung entstehen. (Beispiel: Aus Europäische Union wird "EU")

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  • 12.01.2013
    L. Scherrer
    Schreibt Wörtern und Wortgruppen innerhalb eines Satzes bestimmte Funktionen wie Subjekt, Prädikat oder Objekt usw. zu. --> Syntax = Struktureigenschaft von Sätzen
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Syntax

linguistische Teildisziplin, die sich befasst mit dem Aufbau von Sätzen aus Einheiten und Verknüpfungen.

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Satz

Spracheinheit aus Nominal- und Verbalteil, die abgeschlossen ist in Inhalt, grammatischer Struktur und Intonation.

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Konnexion

logische Verknüpfung von Propositionen und Illokutionen innerhalb eines Satzes oder zwischen Sätzen. (Verknüpft Bedeutungen und Handlungsabsichten, kann gedacht oder gemeint sein, aber auch ausdrücklich bennant.

Konnektoren:

-koordinativ: und

-temporal: dann

-konditional: wenn

-konklusiv: deshalb

-final: um

-modal: indem

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Verdichten

sprachliche Tätigkeit, die möglichst viel Information mit möglichst wenig Zeichen vermitteln will. (Beispiel: Ellipsen.)

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  • 12.01.2013
    L. Scherrer
    Kaskaden-Prinzip = Jede Portion erzeugt Erwartung an die nächste Portion
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Portionieren

sprachliche Tätigkeit zum Gliedern von Äusserungen in kognitiv leicht verarbeitbare Einheiten. (Vermittlung von Wissen in überschaubaren Portionen, wobei jede Portion Erwartung an die nächste Portion erzeugt.)

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Textlinguistik

linguistische Teildisziplin, die untersucht, wie Texte aufgebaut sind und wie und wozu sie verarbeitet werden.

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Text

fixierter sprachlicher Zeichenkomplex, der gemeint und verstehbar ist als sinntragende Einheit. (zusammen mit Bildern und Tönen ist ein Text auch ein Medienbeitrag.)

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Textsorte

sozial eingeschliffenes Muster für Texte mit bestimmter Umwelt, Funktion und Struktur. (Alle Text haben bestimmte Funktionen, Themen oder Medien. Das Wissen der Sprachbenutzer über die Textsorte steuert die Produktion und das Verstehen der Texte)

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Textsortenwandel

ständige Veränderung einer Textsorte im Gebrauch. (Zusammenhang von Textsorte und Audience-Design, daher variieren Medien ihre Textsorten.)

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Texten

sprachliche Tätigkeit, bei der in teils mustergeleiteten, teils kreativen Prozessen ein Text hergestellt wird.

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Gesprächsforschung

linguistisch geprägter interdisziplinärer Forschungsbereich, der sich befasst mit Umwelt, Struktur und Funktion von Gesprächen.

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Gespräch

interaktiv hergestellte mündliche Wechselrede zwischen zwei oder mehreren Teilnehmern, deren Beiträge sich aufeinander beziehen und in Sinn und Form zusammen ein Ganzes bilden.

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Interview

1) asymmetrisches Gespräch mit klarer Rollenverteilung, bei dem der Fragende Befragten Themen vorgeben und das Rederecht vergeben.

2) Medienbeitrag, der das Interview wiedergibt als Originalton oder schriftlich direkte Rede.

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Mehrfachadressierung

Ausrichten sprachlicher Äusserungen auf mehrere Adressaten(gruppen) zugleich.

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Fragestrategie

verfestigte, bewusste und damit bennenbare Vorstellung, wie Fragen zu stellen sind, damit ein Gespräch mit höherer Wahrscheinlichkeit einen zielgemässen Verlauf nimmt und eine zielgemässe Funktion erfüllt.

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Geladene Frage

Gesprächsbeitrag aus Frage plus Behauptung oder Feststellung, mit dem ein Sprachbenutzer einen Adressaten dazu bewegen will, eine Antwort zu geben und damit gleichzeitig die Behauptung zu akzeptieren.

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Schriftlichkeit

Eigenschaft eines Zeichenkomplexes, mit einer Schrift fixiert und/oder vorbereitet formuliert zu sein.

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Schreibprozess

zielgerichteter mentaler und materieller Vorgang zum Herstellen eines geschriebenen Textes.

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  • 13.01.2013
    L. Scherrer
    Journalisten arbeiten in Produktionsketten nacheinander und arbeitsteilig miteinander an Texten.
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Mehrfachautorenschaft

Beteiligung mehrerer Personen an der Produktion eines Textes.

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Praktik

Tätigkeit, die von Beteiligten als sinnvoll erachtet wird.

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Routine

Praktik, die ohne bewusste Steuerung ausgeführt wird.

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Schreibstrategie

verfestigte Vorstellung davon, wie Entscheidungen zu treffen sind, damit eine Schreibaufgabe optimal gelöst werden kann.

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  • 03.01.2013
    L. Scherrer
    Die Aktualisierung von bestehenden Beiträgen mit neuen schriftlichen Quellentexten und Gesprächen können zu Widersprüchen führen. Solche Zusammenhänge von Texten und Gesprächen in Diskursen untersucht die Textwissenschaft.
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Textwissenschaft

linguistisch geprägter interdisziplinärer Forschungsbereich, der sich befasst mit Texten und Diskursen.

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  • 12.01.2013
    L. Scherrer
    Die Verständigung von Gemeinschaften über bestimmte Themen über Zeit und Raum hinweg.
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Diskurs

unbegrenzte Menge von Zeichenkomplexen, die sich situationsübergreifend aufeinander beziehen und im Thema zusammengehören.

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Intertextualität

Eigenschaft von Texten, sich auf andere Texte zu beziehen.