Baustoffe


Luca Farine
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Eigenschaften und Verarbeitung von Holz, Kunststoff und Stahl, insbesondere im Kontext der Berufslehre. Sie behandeln Themen wie das Bauholzspektrum, die Druckfestigkeit, Legierungsanteile und die Wärmedämmung. Die Karteikarten sind ideal für angehende Handwerker und Techniker, die sich mit den Materialeigenschaften und Verarbeitungsmethoden vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
18
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
23.02.2015 / 30.09.2024

Cartes-fiches

Was versteht man unter Gusseisen?

 Eisenlegierungen mit einem hohen Anteil an Kohlenstoff
( > 2%)
Legierungsanteile sind: Silizium, Mangan, Chrom oder Nickel

eigenschaften von Gusseisen?

-    ist spröd (= formbar nur durch giessen)
-    ist korrosionsbeständig (nur die Oberfläche oxidiert, der hohe Kohlenstoffanteil verhindert ein „durch-
rosten")
-    hat einen Schmelzpunkt von ca. 1150 °C (deutlich geringer als Stahl)
-    weist eine gute Wärmeleitfähigkeit, gute Dämpfungseigenschaften und wegen der Versprödung eine gute 
Formsteifigkeit auf

Was bedeutet Duktil?

 formbar durch walzen und schmieden

Was versteht man unter Stahl?

Eisenlegierungen mit tiefem Kohlenstoffgehalt (< 2 %)
Legierungsanteile sind: Silizium, Mangan, Chrom oder Nickel.

Eigenschaften Stahl?

- ökologisch

- durch Schmieden oder Walzen plastisch formbar

Stahl Endprodukte?

- Baustahl

- Betonstahl

- Spannstahl

- Verbindungsmittel

- Maschinenteile

Spannungs-Dehnungs-Diagramms?

Spannungs-Dehnungs-Diagramms

was gibt es für Arten den Kunststoff zu verarbeiten?

-  spritzgiessen Formstücke
-  schäumen (mit Wasserdampf und Lösungsmitteln) Schaumstoff
-  pressen
-  extrudieren (Strangpressen) z.B. Rohre
-  kalandrieren (Walzen) Folie / Platten

-  streichen, spritzen oder spachteln - Klebestoffe - Oberflächenschutz

-  giessen Füllmasse

Eigenschaften Kunstoffe?

Vorteile 
-     geringe Dichte bei grosser Druck- und Zugfestigkeit
-     gute Schall- und Wärmedämmung (geschäumt)
-     elektrischer Nichtleiter
-     wasserdicht / wasserbeständig
-     weitgehend unempfindlich gegenüber Säuren und Laugen
-     keine elektrochemische Korrosion
-     beinahe unbegrenzte Form- und Farbgestaltung

Nachteile

-     nicht geeignet bei hohen Temperaturen

-     die Festigkeit nimmt ab

-     Zersetzung, z.T. brennbar

-     elektrostatische Aufladung

-     Entwicklung giftiger Gase beim Abbrennen

-     Umweltbelastung durch Abfälle

Kunststoffgruppen

Thermoplaste (warm form- und schweissbar)

Elastoplaste (verformbar aber nicht umformbar)( nicht schweissbar)

Duroplaste (

- hart,  

- spröde, glasig
-     lassen sich nicht 
schmelzen, um-
formen oder 
schweissen
-     können miteinander
verklebt werden
-     unlöslich in organi-
schen Lösungsmitteln

Entsorgung und Recycling von Kunststoffen 

Möglichkeiten der Entsorgung:
-    Verbrennung
Problem: bei der Verbrennung entstehen teilweise giftige Gase (Chlorwasserstoff), z.B. bei der Verbrennung von PVC
-    Deponieren
auf überwachten und gesicherten Deponien
Möglichkeiten des Recyclings:
-    Umschmelzen
Voraussetzung ist, dass die Kunststoffe sortenrein gesammelt werden

Vorteile Holz

-    Nachwachsender und einheimischer Rohstoff, welcher einfach zu gewinnen und leicht 
zu bearbeiten ist (lässt sich verleimen).
Pro Jahr wird in der Schweiz nur ca. halb so viel geerntet, wie effektiv nachwächst. Im Schweizer Wald 
wächst im Mittel jede Sekunde 0.3 m³ Holz nach.
-    jederzeit und fast überall erhältlich
-    geringes Gewicht
Rohdichte lufttrocken: Nadelholz i.M. 550 kg/m³, Laubholz i.M. 800 kg/m³
-    gute Wärmedämmung infolge der grossen Luftporen
-    gute Zug-, Biege- und Druckfestigkeit parallel zur Faser
-    Vielseitig verwendbar
-    ökologisch
-    CO 2 -neutral
-    Wiederverwendbar

Nachteile Holz

-   grosse Formänderung durch Schwinden und Quellen
-    Holz ist organisch und somit anfällig gegenüber pflanzlichen und tierischen Schädlingen
-    ist brennbar
Vorteil ist jedoch, dass massige Holzkonstruktionen im Brandfall lange tragfähig bleiben, weil die Abbrand-Geschwindigkeit klein ist.
Ein Kantholz aus Nadelholz hat eine Abbrandtiefe von weniger als 1 mm pro Minute.
-    geringe Druckfestigkeit rechtwinklig zur Faser

Baulich-technischer Holzschutz

-    geeignete Holzart auswählen
-    nur mit getrocknetem Holz bauen
-    Holz konstruktiv vor eindringender oder aufsteigender Feuchtigkeit schützen
-    dauernder Luftzutritt ermöglichen
 

Chemischer Holzschutz

Schutzmittel sind:
-    Salzlösungen
-    Öle
-    Emulsionen
Behandlungsmethoden:
-    Streichen
-    Sprühen / Spritzen
-    Tauchen
-    Druckimprägnierung

Wichtige Holzarten

Nadelholz:

- Fichte  gesamten Bauholzspektrum

- Tanne  gesamten Bauholzspektrum

- Lärche (im aussenbereich, innenausbau, wasserbau)

Laubholz:

- Eiche (hoch belastete Konstruktionsteile) innenausbau

- Buche ( Rotbuche) innenausbau, brennholz

Handelsformen des Bauholzes

Kantholz

Latten

Bretter

Holzwerkstoffe

Lagenholz

Spanholz

Faserholz

Étudier