Baustoffe


L. W.
Diese Lernkarten behandeln mineralische Bindemittel und Gesteine auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf Portlandzement, hydraulischen Kalk, Weisskalk und Gips, einschließlich ihrer Herstellung, Eigenschaften, Anwendungen und Klassifizierung. Die Karteikarten eignen sich für angehende Baustoffexperten, die die Grundlagen dieser Materialien verstehen und in der Praxis anwenden müssen.
Flashcards
106
Students
7
Language
German
Category
Nature Studies
Created / Updated
27.01.2015 / 30.09.2024

Flashcards

Nennen Sie die 3 Haupt Baumaterialien

Natürlich / künstlich / metallisch

Untergruppe der natürlichen Baumaterialien (Mit Beispielen)

anorganisch (Naturstein) / organisch (Holz)

Untergruppe der künstlichen Baumaterialien (mit Beispielen)

gebrannt (Keramik) / mit BM gebunden (Mörtel, Beton) / chemisch (Kunststoff) / mineralische BM (Gips, Kalk) / Bitumen

Untergruppe der metallischen Baustoffen

Eisen (Guss-Eisen, Stahl) / Nicht-Eisen (Chrom, Zink, Alu)

Kriterien für die Richtige Wahl der Baustoffe

Eigenschaften / öko-Bilanz

Wichtigste Eigenschaften der Baustoffe

Festigkeit / Verformbarkeit / Dauerhaftigkeit / etc.

Wichtigste Öko-Bilanz Angabe der Baustoffe

Rohstoffe mit grossem Anteil an rezyklierten Stoffen verwenden / Energiearme Herstellung / Nur rezyklierbare Baustoffe herstellen / Keine Umweltschädlichen Baustoffe verwenden

Was ist die Graue Energie

Die Energiemenge, welche für die Herstellung, den Transport, die Lagerung, den Verkauf und der Entsorgung eines Baustoffes benötigt wird

Wo können Umweltschädigungen vorkommen?

Herstellung / im Gebrauch / Entsorgung

Fakten zum Baustoff-Recycling

Jährlich ca. 14 t Bauabfällen (CH) / 80% der Bauabfällen werden recyclet / ca. 2/3 Abfälle sind Bauabfälle

Baustoff-Kreislauf

"Bauwerk nutzen" - Rückbau - "Bauabfällen behandeln" - rezyklieren - "Baustoffe herstellen" - bauen -

Muldenkonzept -Einstoffmulden-

Materiallgetrennte Mulde (Idealfall)

Muldenkonzept -Mehrstoffmulden-

2 Mulden für nicht brennbare Abfälle - Deponie / 3 Mulden für brennbare Abfälle - KVA

Muldenkonzept - Mehrstoffmulden gemischt -

Sortierung extern (nur in Ausnahmenfällen)

Bestandteile der Erde

Erdkern - fest bis zähflüssig, grosse Dichte/ Erdmantel - festes und zähflüssiges Magma / Erdkruste - Festgestein / Deckschicht - Lockergestein

Bestandteile der obersten Erdschicht (Kruste und Deckschicht)

Sauerstoff O (46.6%) / Silizium Si (27.7%) / Aluminium Al (8.1%) / Eisen Fe (4.7%) / Calcium Ca (3.6%) / Wasserstoff H (0.2%) / Kohlenstoff C (0.2%)

Was sind Mineralien

Die chemischen Elemente treten in der Erdkruste gebunden auf (Ionenbindung). Diese Bindungen werden in der Gesteins-Sprache als Mineralien bezeichnet.

Mineralienbeispiele

Silikate - Silizium-Sauerstoffverbindungen = Quarz SiO2 / Sulfate - Schwefelsäure = Gips CaSo4

Wichtigsten physikalischen Eigenschaften eines Minerals

Härte und Spaltbarkeit / Beurteilung durch Mohssche Härteskala (nach Friedrich Mohs)

6 Hauptplatten der Erdkruste

Amerikanische-Platte / Eurasiche-Platte / Indisch-Australische-Platte / Antarktische-Platte / Pazifische-Platte / Afrikanische-Platte

Auswirkungen der Plattenbewegungen

Gebirgsbildung / Erdbeben / Vulkanismus

Erbebengefährdung Schweiz

Vor allem im Wallis und Region Basel erhöhrte Gefährdung

Gesteinsvorkommen Jura

Kalkstein, Mergel, Ton und Anhydrit/Gips

Gesteinsvorkommen Mittelland

Ein Molasse-Fels Nagelfluh, Sandstein, Mergel / überlagert im Lockerstein Kies, Sand, Silt, Ton und torf

Gesteinsvorkommen Alpen

Granit / Kalkstein / Gneis, Quarzit, Marmor, Schiefer

Entstehung der Gesteine

Durch Abkühlung und Erstarrung der zähflüssigen Erdmasse (Magma), sowie durch weitere geologische Prozesse, sind aus den Mineralien die Natursteine entstanden

Erstarrungsgesteine (Magmatite)

Flüssiges Magma dringt hoch erstarrt in die Erdkruste (Tiefengesteine) oder kommt über Vulkanausbrüchen an die Erdoberfläche (Ergussgesteine)

Beispiele für Tiefengesteine (Plutonite)

 

Granit, Eisen-Erz

Beispiele Für Ergussgesteine (Vulkanite)

Lava (=Basalt), Bims

Ablagerungsgesteine (Sedimente)

Enstehung durch Gesteins-Erosion. Die abgetragenen Gesteine lagern sich ab und werden mit der Zeit infolge Materialüberlagerung und ausgeschiedenen Bindemitteln (Steinsalze) verfestigt.

Beispile für lose (unverfestigte) Sedimente

Kies, Sand, Silt, Ton

Beispiele für verfestigte Sedimente

Nagelfluh, Sandstein, Mergel, Kalkstein, Gips

Beispiele für organische Sedimente (lose und fest)

Torf, Muschelkalk

Umwandlungsgesteine (Metamorphite)

Infolge Plattentektonik gelangen die Festgesteine wieder ins Erdinnere und werden infolge Druck, Hitze und chemischen Prozessen umgewandelt

Beispiele für Umwandlungsgesteine

Gneis aus Granit ; Marmor aus Kalkstein ; Quarzit aus Sandstein

Welches sind die 2 Naturstein-Gruppen

Lockergesteine (lose Deckschicht) und Festgesteine (Erd-Kruste)

Beispiele für Lockergesteine

Sand und Kies (körnig= > 0.06-60mm) ; Ton und Silt (Schluff) (bindig=0-0.06mm) ; Torf (Stoffe mit mehrheitlich organischen Bestandteile

Beispiele für Festgesteine

Granit ; Sandstein, Mergel, Kalkstein ; Gneis, Quarzit, Marmor

Granit

1. Haupt-Bestandteile
2. Eigenschaften
3. Verwendung

1. Feldspat, Quarz und Glimmer 2. körnig, druckfest, witterungsbeständig 3. Pflästerung u. Abschlüsse bei Verkehrsflächen, Verkleideplatten, Blöcke für Natursteinmauer

Porphyr (purpurfarben oder auch roter Granit)

1. Haupt-Bestandteile
2. Eigenschaften
3. Verwendung

1. Feldspat, Quarz und Glimmer 2. wie Granit aber er ist rot-braun gefärbt 3. farbige Pflästerung und Abschlüsse

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