Zellbiologie der Eukaryoten
Prüfungsvorbereitung
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Flashcards
Beschreibe die Funktionsweise des Fluoreszenzmikroskops
Aus weißem Licht aus Xenon- oder Quecksilberdampflampe wird durch Anregungsfilter für das Fluorochrom geeignete Wellenlänge herausgefiltert -> dichroischer Spiegel lässt nur Licht mit langer Wellenlänge durch, kurze WL wird reflektiert, Spielgel so wählen, dass kritische Wellenlänge zwischen Anregungs- und Emissionsmaximum des Fluorochroms liegt -> Anregungslicht wird durch das Objektiv zum Präparat gelenkt, während langwelligeres Fluoreszenzlicht (rot) Spiegel passiert und durch Okular zum Auge gelangt.
Beschreibe die Trennung der Chromatide in der Anaphase:
Chromosomen ordnen sich in Metaphasenplatte an
Verbindung Schwesterchromatide proteolitisch geteilt
Anaphase A: Chromatide werden zu Spindelpole gezogen (Mitosemikrotubuli werden durch MT Abbau verkürzt)
Anaphase B: Spindelpole rücken auseinander
Beschreibe Lipidaggregate. Welche Formen gibt es und wie bilden diese das Aggregat?
Fettsäuren haben einen hydrophilen Kopf und einen hydrophoben Schwanz und können im Wasser Oberflächenfilme oder kleine Micelle bilden.
- Triacylglyceride: bilden große runde Fetttröpfchen im Cytoplasma
- Phospholipide und Glycolipide: bilden geschlossene Lipid-Doppelschichten und sind Basis für alle Zellmembranen
Beschreibe Struktur und Funktion der Cloroplasten.
Struktur:
Doppelmembran, Thylakoide, Grana, Stoma
Funktion:
Energiegewinneun, Speicher der Chloroplasten-DNA
Beschreibe Struktur und Funktion der Mitochondrien.
Struktur:
Doppelmembran, innere Membran vielfach gefaltet (Cristae), Matrix - Innenraum, Intermembranraum
Funktion:
Energiegewinnung, Speicher der mitochondrialen DNA
Beschreibe Struktur und Funktion des Cytoskeletts.
Struktur:
Keine Membran! Aktinfilamente, Mikrotubuli,Intermediärfilamente
Funktion:
Zellbewegung und Zellform, Transportvorgänge innerhalb der Zelle, Zellteilung: koordiniert die Trennung der Chromosomen
Beschreibe Struktur und Funktion des Cytosols= Cytoplasmas
Struktur:
wässriges Gel, in das die Organellen und das Cytoskelett eingebettet sind, umschlossen von der Plasmamembran
Funktion:
Stoffabbau und -Synthese (zB. Proteinbiosynthese an den Ribosomen)
Charakteristisches Merkmal für eukaryontische Zellen? Was beschreibt Zellbiologie?
eukaryotisch: Zellen besitzen Zellkern in dem die Erbinformationen gespeichert sind (Gegensatz: Prokaryonten)
Zellbiologie beschreibt, wie Zellen funktionieren
Chloroplasten 1
Nenne 6 mögliche Lokalisierungen für Proteine!
- äußere Membran
- Intermembranraum
- innere Membran
- Stroma
- Thylakoidmembran
- Thylakoidraum
Durch welche Moleküle werden Hemidesmosomen bzw. focal adhesions an extrazellulärer Matrix bzw. Basallamina verankert?
Integrine (Transmembranproteine)
focal adhesion: Integrine verbinden
Actinfilament (intrazellulärer Ligand) mit
Fibronektin (extrazellulärer Ligand)
Hemidesmosomen: integrine verbinden
Intermediärfilament (intrazellulärer Ligand) mit Laminin in Basallamina (extrazellulärer Ligand)
Endoplasmatisches Retikulum 1
Welche Vorgänge kennst du, die im ER stattfinden?
- Translation
- Proteinfaltung
- posttranslationale Modifikationen von Proteinen
- Proteintransport (von Transmembranproteinen)
- Bildung und Abschnürung neuer Kernmembranen (nach der Mitose)
Endoplasmatisches Retikulum 10
Beschreibe den Transport in die ER-Membran!
→ von Typ I-Proteinen & von Typ II-Proteinen
- nach der Signalsequenz kommt hydrophobe Stop-Transfer Sequenz (alpha-Helix)
- Translokation wird an der Stop-Transfer Sequenz gestoppt
- nascierendes Protein wird in Membran entlassen
- Signalsequenz wird abgespalten, Stop-Transfer-Sequenz ist Transmembranteil des Proteins
- Protein wird fertig synthetisiert
Endoplasmatisches Retikulum 11
Beschreibe den Transport in die ER-Membran!
→ von MultiplePass-Proteinen
- nach der Signalsequenz kommt hydrophobe Stop-Transfer Sequenz (alpha-Helix)
- Translokation wird an der Stop-Transfer Sequenz gestoppt
- nascierendes Protein wird in Membran entlassen
- Signalsequenz wird nicht abgespalten
- Stop-Transfer-Sequenz & Signalsequenz sind Transmembranteile des Proteins
- Protein wird fertig synthetisiert
Endoplasmatisches Retikulum 2
Wodurch unterscheiden sich glattes und rauhes ER?
Glattes ER
- metabolischen Prozesse
- Kohlenhydratstoffwechsel
- Entgiftung der Zelle
Rauhes ER
- Proteinbiosynthese
- Membranproduktion
Endoplasmatisches Retikulum 4
Was wird ins ER transportiert?
Proteine, die bestimmt sind, für:
- das ER-Lumen,
- die ER-Membran,
- andere Organellen,
- oder die Plasmamembran
(Weiterbeförderung vom ER durch Vesikeltransport)
Endoplasmatisches Retikulum 6
Was heißt Synthese?
Als Synthese bezeichnet den Vorgang, mit welchem aus Elementen eine Verbindung oder aus einfach gebauten Verbindungen ein komplizierter zusammengesetzter, neuer Stoff hergestellt wird.
Endoplasmatisches Retikulum 7
Wie vermittelt die ER Signalsequenz ER Lokalisationen?
- SRP bindet an das nascierende ER-Signalpeptid
(SRP = signal recogintion particle)
- SRP+ER-Signalpeptid+Ribosom+mRNA binden an einen SRP-Rezeptor in der ER-Membran
- der SRP-Rezeptor dirigiert das Ribosom zum Translokationskanal
- Signalpeptid öffnet Translokationskanal durch ER-Membran und bindet an Kanal
- SRP und SRP-Rezeptor dissoziieren ab
- SRP bindet an das nascierende ER-Signalpeptid
(SRP = signal recogintion particle)
- SRP+ER-Signalpeptid+Ribosom+mRNA binden an einen SRP-Rezeptor in der ER-Membran
- der SRP-Rezeptor dirigiert das Ribosom zum Translokationskanal
- Signalpeptid öffnet Translokationskanal durch ER-Membran und bindet an Kanal
- SRP und SRP-Rezeptor dissoziieren ab
Endoplasmatisches Retikulum 8
Beschreibe den Transport ins ER-Lumen!
- Signalpeptid bleibt an Translokatorkanal
- gebunden
- Rest der Polypeptidkette wird durch die Membran
- gefädelt
- Signalpeptidase im ER-Lumen schneidet nach Signalpeptid
- Signalpeptid wird in die Membran entlassen
- Protein wird ins ER-Lumen entlassen
- Faltung des Proteins erfolgt im ER-Lumen
(einige Proteine verbleiben im ER-Lumen;
sie haben ein Retetntionssignal [=zutückhaltend] von 4 carboxyterminalen Aminosäuren)
Erkläre ein Beispiel für aktiven Stofftransport.
transportierendes Carrierprotein Na+-K+-Pumpe
pumpt Na+ und K+ gegen elektrochem. Gradienten durch Plasmamembran (Na+ nach außen, K+ nach innen)
hydroysiert ATP zur Energiegewinnung
Gib 3 Phospholipide an.
Phosphatidylethanolamin
Phosphatidylcholin
Phosphatidylserin