Zellbiologie

Zellbiologie Vorlesung

Zellbiologie Vorlesung


S. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Zellbiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Struktur und Funktion verschiedener Zellkompartimente wie Zellkern, Mitochondrien, Endoplasmatisches Retikulum und Ribosomen, wobei der Fokus auf Prozessen wie Proteinsynthese, Zellatmung und Transport liegt. Besonders hervorgehoben werden die Unterschiede zwischen eukaryontischen und prokaryontischen Zellen sowie die Rolle von Proteinen und Fetten in der Zellfunktion. Ideal für Studierende der Biologie, die ihr Verständnis der zellulären Prozesse vertiefen möchten.
Karten
14
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
30.10.2014 / 29.12.2014

Lernkarten

Nenne die zwei unterschiedlichen Zelltypen.
 

Prokaryonten und Eukaryonten

Hauptmerkmale der Prokaryonten?

  • einfacher organisiert
  • keinen Zellkern, genetisches Material frei von Zellplasma
  • die interne Diffusionsgeschwindigkeit bestimmt die maximale Grösse
  • Bakterien sind Prokaryonten

Hauptmerkmale der Eukaryonten?
 

  • komplexer organisiert
  • besitzen einen Zellkern, genetisches Material von Membran umgeben
  • besitzen Kompartimente (Reaktionsräume), durch Membranen vom Zellplasma abgegrenzt
  • Pflanzliche, tierische und menschliche Zellen sind Eukaryonten

Aufbau der Zellmembran.

Phospholipide deren Struktur Tensiden ähnelt. Sie lagern sich als Bilayer an (6nm).

Eigenschaften und Aufgaben der Membranen

  • Barriere, jedoch semipermeabel
  • Konzentrationsgradienten könen aufgebaut werden (selektive Ionenverteilung)
  • Selektive Transportvorgänge durch Membranproteine
  • Proteine an der Oberfläche dienen als Rezeptoren
  • Zucker an der Oberfläche ermöglichen Interaktionen und Erkennung
  • Dynamisches System ermöglicht Bewegung (Membranfluss = Fluidität)

Kompartimente der eukaryontischen Zelle: Zellkern.

  • Ort der Nukleinsäuresynthese (Gene)
  • Nukleolus: Synthese von Ribosomen
  • grossporige Kernmembran, dadurch Transport von grossen Molekülen und Komplexen möglich

Kompartimente der eukaryontischen Zelle: Cytoplasma.

  • Der Inneraum der Zelle
  • besteht aus einer wässrigen Lösung
  • Hohe Viskosität, da hohe Konz. an Proteinen und weiteren Verbindungen
  • Zentraler Reaktionsraum
  • Viele Stoffwechselvorgänge
  • Intrazelluläre Bewegung

Kompartimente der eukaryontischen Zelle: Mitochondrien.

  • Ort der Energiegewinnung
  • von Doppelmembran umhüllt
  • grosse
  • Membranoberfläche durch Faltung
  • besitzt eigene DNA und Ribosomen
  • semiautonom, teilungsfähig
     

Unterschied zwischen Zellatmung und Knallgasreaktion.

Bei der Zellatmung handelt es sich um eine kontinuierliche Energiefreisetzung zur Synthese von ATP.

Kompartimente der eukaryontischen Zelle: Endoplasmatisches Retikulum.

  • Ort der Synthese von Proteinen und Lipiden (Fette)
  • Grosse Bereiche tragen Ribosomen (raues ER)
  • verzweigtes Netz aus Röhren und Säcken (Zisternen) aus Membranen
  • mit Kernhülle verbunden
  • selektiver Transport von Molekülen möglich

Kompartimente der eukaryontischen Zelle: Unterschied zwischen rauhes und glattes ER.

Raues ER

  • Proteinsynthese -> Ribosomen
  • Proteine v.a. für Membran oder Weiterverarbeitung
  • Teilweise schon Glykolisierung der Proteine

Glattes ER

  • Lipidsynthese
  • Dient als Kalziumspeicher

Kompartimente der eukaryontischen Zelle: Ribosomen.

  • Ort der Proteinsynthese
  • frei oder membranassoziiert ams ER
  • 5000 bis 20000 pro Zelle
  • kleiner Unterschied zwischen pro- und eukaryontischen Zelle

Kompartimente der eukaryontischen Zelle: Golgi Apparat.

  • Aufgaben: Modifizieren, Sortieren, Verpacken und Transportieren
  • Empfängt Proteine und Fette vom ER
  • Modifikation = "Verzuckerung", Glykolisierung, wichtig für Erkennung
  • Verpackung und Transport der reifen Proteine in Vesikeln
  • Membranstapel

Kompartimente der eukaryontischen Zelle: Lysosomen.

  • Ort der intrazellulären Verdauung
  • enthalten lytischen Enzyme zum Abbau
  • verdauen Abfallmoleküle und "alte" Organellen
  • pH 3.8 bis 4.8 (saures Milleu)
  • einfache Membranumhüllung, vesikelartig
  • 0.1 bis 0.8 qm, vesikelartig
  • Kontrollierter Zelltod

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