WT_Marketing

Grundwissen

Grundwissen


K. Vh.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Thema Marketing und richtet sich an Fortgeschrittene. Sie decken zentrale Aspekte wie Produktlebenszyklus, Marktanalyse, Preisstrategien und Kundenorientierung ab. Die Karteikarten sind ideal für Marketingfachleute, die ihre Kenntnisse in Produktmanagement, Marktforschung und Marketingstrategien vertiefen möchten, um gezielte Maßnahmen zur Steigerung von Umsatz und Kundenzufriedenheit zu entwickeln.
Cartes-fiches
109
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Marketing
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
13.07.2015 / 27.08.2015

Lernkarten

USP

Unique Selling Proposition

Einzigartiger Produktvorteil, Verkaufsvorteil.

Es handelt sich dabei um einen einzigartigen, objektiven und messbaren Produktvorteil. Sei es in der Hauptleistung oder in den Nebenleistungen des Produktes. Möglicherweise auch in den Zusatzleistungen.

UAP

Unique Advertising Proposition

Alleinstellung durch Werbung
Sich durch die Werbung von der Konkurrenz abheben

Monopol

Polypol

Oligopol

Duopol

Marktsituation (Marktform),

Monopol -> in der für ein Produkt nur ein Anbieter oder Nachfrager existiert . z.B. Briefpost / Microsoft

Polypol -> Marktform, in der es auf beiden Marktseiten eine Vielzahl von Anbietern und Nachfragern für ein Gut gibt. z. B. Produkte des täglichen Gebrauchs (Mineralwasser)

Oligopol -> Marktform, bei der es zwar viele Nachfrager, aber nur wenige Anbieter gibt (Angebotsoligopol) bzw. umgekehrt (Nachfrageoligopol). Energiekonzerne / Benzin

Duopol -> Eine Marktform mit genau zwei Anbietern

Zählen und beschreiben sie die 8 P's

Production -> Das angebotene Produkt->Haupt-Nebenleistung/Poduktart Nahrungsmittel oder Investitionsgut/Billigware

Place -> Die Vertriebswege-> zur richtigen Zeit am richtigen Ort/oder Verkauf -Zwischenhändler-direkt-Internet e-Commerce

Price -> Die Preispolitik -> Welche Strategien und Ziele / hoch-tiefpreisig / politische-soziale Lage / Angebot +Nachfrage

Promotion -> Die Verkaufsförderung->Kommunikationspol./ Inserate/Pospekte/Internet/Flyer/Events/Messen/Sponsoring

Personnel -> Die Mitarbeiter->Qualifikationen/Lernende/Teilzeit/Jobshharing/

Plan -> Die strategische Ausrichtung-> Weg zum Ziel

Private -> Die familiären Verhältnisse-> Positive und Negative Situationen im Alltag zu bewältigen

Problems -> Die finanziellen Verhältnisse-> Todesfälle/Mietzinserhöhungen/Konkurs/Scheidungen

Käufermarkt

Verkäufermarkt

Käufermarkt -> Käufer ist in einer verhandlungstaktisch günstigeren Situation als der Verkäufer

Verkäufermarkt -> Verkäufer ist in einer verhandlungstaktisch günstigeren Situation als der Käufer

Orientierungen

Produktionsorientierung

Verkaufsorientierung

Produktsorientierung

Ressourcenorientierung

Finanzorientierung

Beziehungsorientierung

Serviceorientierung

Ablauf eines Marketingkonzepts

Analyse

Zielsetzungen

Strategien

Marketing-Mix

Budget

Realisation

Kontrolle

Was versteht man unter Marketing-Mix?

Eine optimale Kombination zwischen den Marketinginstrumenten (4Ps).

4P:      Product (Produkt) -> Verpackung, Produkt, Qualität

            Place (Ort) -> Vertriebsweg

            Promotion (Vermarktung) -> Werbung, Marketingstrategien

            Price (Preis) -> Preise, Rabatte, Versandkosten

Zählen sie die Phasen des Produktlebenszykluses auf.

  1. Entwicklung
  2. Einführung
  3. Wachstum
  4. Reife
  5. Sättigung
  6. Rückgang

Marktgrössen und Kennziffern

Marktkapazität

Marktpotenzial

Marktvolumen

Marktanteil

Absatz Produkt X

Umsatz Produkt X

Sättigungsgrad

Was ist die Marktkapazität?

Was ist das Marktpotential?

Was ist das Marktvolumen?

Absatz Produkt X

Umsatz Produkt X

Die theoretische Marktgrösse ohne Berücksichtigung der Kaufkraft

Marktgrösse unter Berücksichtigung der Kaufkraft die erzielt werden könnte.

Total abgesetzte Menge aller Anbieter.

Anzahl verkaufte Produkte X (Menge)

Geldwert aller Verkäufe von Produkt X

Was ist der Marktanteil?

Was ist der Sättigungsgrad?

Anteil welchen man am Gesamtmarkt besitzt.

Marktvolumen x 100 : Marktpotential = Sättigungsgrad

Zielgruppenmerkmale

Demografische Merkmale: Alter / Geschlecht / Familienstand / Wohnort

Sozioökonomische Merkmale: Haushaltsgrösse / Einkommen / Kaufkraft / Soziale Schichtbildung (Ausbildung, Beruf) Besitzmerkmale

Psychologische Merkmale: Persönlichkeitsmerkmale / Lebensstile / Produktkenntnisse / Interessen / Nutzenerwartungen / Einstellungen / Präverenzen /

Verhaltensmerkmale: Kaufmenge / Kaufhäufigkeit / Qualitätsansprüche / Preisansprüche / Verwendungsverhalten / Einkaufsstättewahl / Kommunikationsverhalten / Medienkonsum

Positionierung (Kreuz/Netzdiagramm)

Definition: Als Basis für den Markterfolg

Der Platz, der das Unternehmen und/oder das Produkt in der Wahrnehmung des Kunden einnimmt

(qualitativ hochwertig, innovativ, günstig, schnell).

Zu unterscheiden ist «Soll» «Ist»  «Ideal-Positionierung»

Eine eindeutige Positionierung hilft,

• Erfolgspotentiale im Wettbewerb aufbauen und sichern,

• die Erinnerungsfähigkeit der Nachfrager an das Angebot erhöhen

• die Kundentreue der Nachfrager zu erhöhen

• sich auf Kernkompetenzen zu fokussieren und

• letztendlich den Verkaufserfolg zu verbessern.

Wofür steht die SMART-Analyse?

S: spezifisch, eindeutig definiert;
M: messbar;
A: angemessen, erreichbar;
R: relevant, bedeutsam;
T: terminiert, klare Terminvorgabe

Eine Methode zur systematischen Zieldefinition. Ziele und Aufgaben sollten schriftlich festgehalten werden.

Was beinhalten qualitative Ziele? (psychologische Ziele)

Was beinhalten quantitative Ziele? (wirtschafliche Ziele)

Qualität der Produkte, Verbessern vom Image, Kundenbindungen, Bekanntheitsgrad, Mitarbeiterzufriedenheit, etc.

Absatz, Gewinn, Verlust, Umsatz, Marge, Deckungsbeitrag

 

Für was steht Diversifikation ?

Um neue Märkte mit neuen Produkten/ Dienstleistungen zu bearbeiten wird nach 3 Diversifikationsstrategien unterschieden:

Horizontal Diversifikation

Vertikale Diversifikation

Lateriale Diversifikation

Welche Arten der Zielhierarchien gibt es?

Langfristig: strategische Ziele;

Mittelfristig: taktische Ziele;

Kurzfristig: operative Ziele; Unternehmens- & Marketingziele

Erhebungsmethoden

Primäre Marktforschung (Field Research)

Sekundäre Marktforschung (Desk Research)

Qualitative/Quantitative Marktforschung

Ad-hoc Studie / Omnibus-Umfrage / Multi-Client-Studie / Panel

 

Was bedeutet CI?

Unternehmensphilosophie
Erscheinungsbild welches Zweck und Positionierung
der Unternehmung widerspiegelt

CI bedeutet Corporate Identity und besteht aus 3 Teilen:

CC, CB, CD. Hinter dem CI steckt die Firmen-Philosophie.

Corporate Communication, es steht für das Wort und seine Tonalität

Corporate Behaviour, es steht für das Verhalten, den "Stil des Hauses"

Corporate Design, es steht für die Erscheinung, den optischen Auftritt.

Kernstück ist das Signet, das zu einer Marke aufgebaut wird (Logo)

Was ist ein Businessplan?

Ein Businessplan zeigt in einem übersichtlichen Dokument auf, mit welchen Mitteln eine Geschäftsidee verwirklichen werden sollen.

- Aussagen zur Vision

- Strategien

- Unternehmensziele

- Chancen und Risiken des Vorhabens

Wozu braucht man einen Businessplan?

- Ein Unternehmen zu gründen

- Realisierbarkeit einschätzen

- Partner für eine Geschäftsidee zu gewinnen

- Nachfolgereglung

- Potenzielle Investoren finden

Entwicklungsphase eines Start-Up Unternehmens.

1. Entwicklung einer Geschäftsidee

2. Aufstellung eines Businessplan

3. Gründung und Expansion

Der Aufbau eines Businessplan.

- Executive Summary (Zusammenfassung)

- Vision

- Strategie 

- Marktleistung

-Markt am Wettbewerb

- Marketing

- Produktion

- Management und Organisation

- Chancen und Risiken

- Finanzplanung und Finanzierung

- Anhang

Das Werbekonzept baut auf den 7 Grundsatzfragen der Werbepattform auf.

Wem -> Werbezielgruppe  ist es zu kommunizieren

Wo -> Geografischer Einsatz         "

Was -> Werbebotschaft                  "

Wie -> Tonalität                              "

Wann -> Zeitlicher Einsatz             "

Womit -> Werbemittel                    "

Wie viel -> Budget  Geld soll/kann eingesetzt werden

Definition Marketing-Mix

Marketing Mix werden alle Entscheidungen und Handlungen zusammengefasst, die für eine erfolgreiche Platzierung von Unternehmen und Produkten am Markt wichtig sind. Es geht also um die Festlegung und Umsetzung konkreter Maßnahmen rund um die Vermarktung.

(4P), die optimal aufeinander abgestimmt sein müssen.

Kommunikationsziele

Bekanntheit -> Aufbauen oder erhöhen

Wissen -> Info über ein Produkt/DL vermitteln

Einstellung -> Veränderbar

Verhalten -> verändern/auslösen

Diversifikation Definition

Ausweitung des Waren- und /oder Produktionssortiments eines Unternehmens. Beispiel Mühle

Horizontal -> Produkteerweiterung Dinkelmehl vorher Weissmehl

Vertikal -> vorgelagert Ackerbau / nachgelagert Bäckerei  Mühle

Lateral/Diagonal -> Branchenfremd -> Dessous-Laden

Strategisches Geschäftsfeld (SGF)

Markt im Markt

Unterscheidet sich von den anderen SGF durch unterschiedliche Segmente -> Kunden,Konkurrenz, Angebot, Markt.

Arten von Marketingkonzepten

M-Konzept für -> Konzerne oder Gesamtunternehmen

M-Konzept für -> Strategische Geschäfteinheit (Markt Teilmarkt, Marktsegment)

M-Konzept für -> Produkt oder DL

Merchandising Artikel

Werbeartikel

 

Verkaufsförderung

Massnahmen zur Verkaufssteigerung einer bestimmten Marktleistung (Produkt,DL) innerhalb einer bestimmten Zeit.

Customer Relationship Management (CRM)

Ganzheitliche Kundenbetreuung mit dem Ziel, langfristige Bezeihung zu rentablen Kunden zu schaffen.

Convenience-Güter

Güter und DL des täglichen Bedarfs.

Consumer Promotion

Consumer Benefit

Verkaufsförderung beim Kunden.

Nutzenversprechen, das bewusst auf Wünsche und Bedürfnisse der Konsumenten abzielt. Damit hebt es ein Produkt bzw. eine Dienstleistung aus der Masse gleichartiger Angebote im Wettbewerb hervor (Positionierung). Die Betonung dieses speziellen Kundennutzen wird notwendig wenn der normale Nutzen eines Produkts mit jenen vieler anderen Konkurrenzprodukte vergleichbar ist. Man unterscheidet zwischen Grundnutzen und Zusatznutzen. Letztere sind z.B. Produktästhetik, Design, Funktionalität, Preis etc. Der Consumer Benefit wird um den USP erweitert.

Community

Zusammenführung von Menschen mit ähnlichen Interessen durch das Internet.

Brand (Marke)

Name, Begriff, Zeichen, Symbol, Gestaltungsform zur Kennzeichnung der Produkte oder DL eines Anbieters.

Zielgruppenmerkmale

Demografische Merkmale -> Alter, Geschlecht, Familienstand, Wohnort, Religion

Psychografische Merkmale -> Persönlichkeitsmerkmale, Lebensstile, Produktkenntnisse, Interessen, Nutzenerwartungen, Einstellungen, 

Sozioökonomische Merkmale -> Haushaltsgrössen, Einkommen, Soziale Schichtbildung (Ausbildung, Beruf), Besitzmerkmale, Kreditwürdig

Verhaltensmerkmale -> Kaufhäufigkeit, Qualitätsansprüche, Preisansprüche, Verwendungsverhalten, Medienkonsum, Kommunikationsverhalten, 

Nach welchen quantitativen und qualitativen Kriterien können Zielgruppen unterschieden werden.

Quantitativ -> wirtschaftliche Merkmale

Einkommen/Kaufkraft

Haushaltsgrössen

Kreditwürdigkeit

Ausbildung/Studium

Qualitativ -> Persönlichkeitsmerkmale

Lebensstile

Wertvorstellung

Interessen/Motive

Nutzenerwartung

Relaunch

Revival

 

Relaunch -> Massnahmen, um ein Produkt in der Reifephase in eine neue Wachstumsphase zu führen. wörtl. Wiedereinführung. Häufig steht Kommunikationsmix im Vordergrund.

Revival ->Wiederbelebung wenn das Produkt oder die Marke im Markt nicht mehr existiert und dann neu eingeführt wird.

Étudier