Wohnen CAS
Lernkarten für das Thema "Wohnen"
Lernkarten für das Thema "Wohnen"
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Cartes-fiches
Zusammen sollten sie höchstens ungefähr 30% des Nettoeinkommens betragen.
CHF 1'350.
Nenne drei Möglichkeiten, eine Wohnung zu suchen.
- Internetportale
- Bekannte/Familie/Freundeskreis
- Social Media.
Welche vier Grundkriterien helfen beim Vergleich von Wohnungen?
- Lage
- Grösse
- Ausstattung/Zustand
- Preis.
Ein Muss-Kriterium muss zwingend erfüllt sein; ein Wunsch-Kriterium ist vorteilhaft, aber nicht notwendig.
Zuerst alle Muss-Kriterien prüfen, ungeeignete Angebote ausschliessen und danach die übrigen nach Wünschen, Gesamtkosten und Alltagstauglichkeit vergleichen.
Worauf sollte man bei einer Wohnungsbesichtigung achten?
- Lärm
- ÖV
- Einkaufsmöglichkeiten
- Stauraum
- Keller/Estrich
- Balkon
- Parkplatz
- Ausstattung und vorhandene Mängel.
Welche Unterlagen gehören typischerweise zu einer Wohnungsbewerbung?
MUSS:
- Bewerbungsformular
- Betreibungsregisterauszug
DARF: Ausweiskopie, allenfalls Einkommensnachweis und Nachweis der Privathaftpflichtversicherung sowie eventuell ein Bewerbungsschreiben.
Er zeigt, ob gegen eine Person Betreibungen eingeleitet wurden, und hilft der Verwaltung, ihre Zahlungsfähigkeit einzuschätzen.
Damit sie beurteilen können, ob die Bewerberin oder der Bewerber den Mietzins voraussichtlich zuverlässig bezahlen kann.
Sie kann der neuen Verwaltung als Referenz dienen.
Der Mietzins ist der vereinbarte Preis für die Nutzung einer Wohnung.
Die Kaution ist eine finanzielle Sicherheit für die Vermieterin für offene Forderungen aus dem Mietverhältnis.
Höchstens drei Monatsmietzinse.
CHF 6'000.
Auf wessen Namen muss das Mietkautionskonto lauten?
Auf den Namen der Mieterin oder des Mieters.
Bei einer WG: auf den Namen der Hauptmieterin, wenn alle Hauptmieter sind, müssen alle Personen aufgeführt werden.
Es hält beim Einzug gemeinsam fest, in welchem Zustand sich die Wohnung befindet und welche Mängel bereits vorhanden sind.
Sie dokumentiert Schäden, die schon beim Mietantritt vorhanden sind, damit die Mieterschaft beim Auszug nicht dafür haftet.
Sie übernimmt grundsätzlich finanzielle Folgen, wenn eine versicherte Person einer anderen Person schuldhaft einen Schaden zufügt.
Nein, sie ist freiwillig, aber sehr empfehlenswert und wird teilweise von Vermieterinnen verlangt.
Deckt die Privathaftpflichtversicherung Absicht oder grobe Fahrlässigkeit?
In der Regel nein.
Nenne vier mögliche Ausgaben neben dem Mietzins.
- Strom
- Serafe
- Gebührensäcke
- Internet/TV
- Versicherungen (Hausrat, Privathaftpflicht)
- Parkplatz
- Umzug
- Möbel
Welche Ausgaben können zu den Nebenkosten gehören?
Zum Beispiel
- Heizung
- Warmwasser
- Hauswartung und ähnliche Betriebskosten
Welches Recht hat die Mieterschaft bei der Nebenkostenabrechnung?
Sie darf Einsicht in die Rechnungsbelege verlangen.
Nenne drei verschiedene Wohnformen.
Zum Beispiel
- allein wohnen
- Wohngemeinschaft
- mit Partner:in oder Familie wohnen
- Untermiete oder bei den Eltern wohnen.
Nenne je einen Vor- und Nachteil des Alleinwohnens.
Vorteil: viel Privatsphäre und eigene Regeln.
Nachteil: höhere Kosten pro Person und der Haushalt muss allein geführt werden.
Nenne je einen Vor- und Nachteil einer Wohngemeinschaft.
Vorteil: Kosten und Aufgaben können geteilt werden.
Nachteil: weniger Privatsphäre und mögliches Konfliktpotenzial.
Kann ein Mietvertrag nur schriftlich abgeschlossen werden?
Nein. Er kann schriftlich oder mündlich abgeschlossen werden; üblich ist die schriftliche Form.
Welche Angaben gehören typischerweise in einen Mietvertrag?
- Vertragsparteien
- Mietobjekt
- Mietbeginn und Dauer
- Mietzins
- Nebenkosten
- Kaution
- Kündigungsfristen und besondere Vereinbarungen.
Was bedeutet Solidarhaftung?
Wenn mehrere Personen gemeinsam unterschreiben, kann die Vermieterin grundsätzlich von jeder einzelnen Person die Erfüllung aller Verpflichtungen verlangen.
Zum Beispiel: Sarujan, Röbi und Ilir mieten eine Wohnung. Röbi bezahlt nicht mehr; Sarujan und Röbi müssen dennoch für den gesamten Mietzins aufkommen.
In einem Zustand, der für den vereinbarten Gebrauch geeignet ist.
Nenne drei Pflichten der Mieterschaft.
- Mietzins pünktlich bezahlen
- Wohnung sorgfältig behandeln
- Rücksicht nehmen
- Hausordnung befolgen
- Mängel melden
Sie muss kleine Mängel grundsätzlich selbst beheben und bezahlen.
Zum Beispiel Glühbirne, Duschschlauch, WC-Brille oder Dampfabzugsfilter ersetzen.
Was gilt laut Theorie als Richtwert für kleinen Unterhalt, wenn der Vertrag nichts regelt?
Ungefähr CHF 150 bis CHF 250 pro Einzelfall.
Als mittlerer Mangel, der der Vermieterin schriftlich gemeldet werden sollte.
Als schwerer Mangel, der sofort schriftlich gemeldet werden muss.
Damit die Meldung und ihr Zeitpunkt später bewiesen werden können.
Die Mieterschaft kann für den entstandenen Schaden haftbar werden.
Nenne ein Recht bei einem nicht behobenen schweren Mangel.
Zum Beispiel:
- Mietzinsherabsetzung
- amtliche Hinterlegung des Mietzinses,
- Schadenersatz
- oder bei einem schweren Mangel ausserordentliche Kündigung.