Wirtschaftskunde

Grundlagen des Wirtschaftens, Wirtschaftskreisläufe, Ökonomisches Prinzip, Markt und Preis ...

Grundlagen des Wirtschaftens, Wirtschaftskreisläufe, Ökonomisches Prinzip, Markt und Preis ...


Peter Langrock
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende volkswirtschaftliche Konzepte auf Berufsschulniveau. Sie behandeln Themen wie Produktionsfaktoren, Wirtschaftsordnungen, Bedarfsdeckung und das ökonomische Prinzip, wobei der Fokus auf der Marktwirtschaft und staatlichen Eingriffen liegt. Ideal für Schüler und Auszubildende, die die Grundlagen der Wirtschaftskunde verstehen und die Funktionsweise von Märkten, Preisen und Konsumverhalten analysieren möchten.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
18
Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
13.08.2014 / 12.01.2026

Cartes-fiches

Was ist ein Bedürfnis?

Bedürfnis ist ein Verlangen oder ein Wunsch, einen empfundenen oder tatsächlichen Mangel Abhilfe zu verschaffen.

Was ist Bedarf?

Ein mit Kaufkraft verbundenes Bedürfnis.

Nenne die Arten von Bedürfnissen.

Individualbedürfnisse

Kollektivbedürfnisse

Erkläre das Individualbedürfnis.

Das Bedürfnis eines einzelnen Menschen z.B. die eigene Bildung, Essen, Kleindung, Wohnung 

Erkläre das kollektiv Berdürfnis.

Bedürfnisse einer Gruppe von Menschen. Sicherheitsbedürfnis einer Gesellschaft, Bed. nach Frieden in einer Familie

Was ist ein Primärbedürfnis?

Existenz- und Grundbedürfnisse: notwendige Vorraussetzungen für das Leben und darauf aufbauend Bed. für ein gesundes und glückliches Leben.

Was ist ein Sekundärbedürfnis?

Kultur- und Luxusbedürfnisse: Teilhabe an Kultur und  solche Bedürfnisse welche den Lebensstandard erhöhen.

Unterscheide materielle und immaterielle Bedürfnisse.

Mat. Bed.: solche nach stofflichen Objekten

Immat. Bed.: beziehen sich auf geistige und geistliche Ziele, aber auch Macht, Gerechtigkeit und Sicherheit

Unterscheide bewusste und Unbewusste Bedürfnisse.

Bew. Bed.: vom Menschen als solches Erkannt

unbew. Bed.: wird vom Menschen nicht als solches Erkannt, kann hervorgerufen werden durch Werbung.

Was ist Kaufkraft?

Kaufkraft ist das zur Verfügung stehende Einkommen nach Begleichung aller Verpflichtungen.

Was ist Nachfrage?

Nachfrage ist am Markt tatsächlich geäusserter Bedarf nach (Wirtschafts-) Gütern. Nachfrage muss auf ein entsprechendes Angebot treffen, um tatsächlich stattfinden zu können. 

Was sind Wirtschaftsgüter?

Wirtschaftsgüter sind Mittel, die der Bedürfnisbefriedigung dienen können. Sie ermöglichen das Einsetzen von Kaufkraft und entwickeln so das Bedürfnis zum Bedarf.

Warum werden Wirtschaftsgüter auch "knappe" Güter genannt?

Weil Sie nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen.

Was sind freie Güter?

Freie Güter haben keinen Preis und jeder kann sie in dem betreffendem Gebiet zu einem gegebenem Zeitpunkt soviel konsumieren wie er will.

 

Unterscheiden Sie materielle und immaterielle Wirtschaftsgüter.

materielle Güter sind Sachen  (Produktionsgüter, Verbrauchsgüter und Konsumgüter)

immaterielle Güter sind Rechte und Dienstleistungen

Beschreiben Sie die Dienstleistung.

Eine Dienstleistung ist ein Wirtschaftsgut, bei welchem eine zu erbringende Leistung zur Deckung eines Bedarfs mit einem Preis bewertet, angeboten und nachgefragt wird.

Was ist das ökonomische Prinzip?

Das ÖP bezeichnet die Annahme, dass natürliche und juristische Personen, die wirtschaftlich tätig sind, die knappen Güter effizient  und rational einsetzen und sich so sparsam und vernünftig verhalten.

Nennen Sie die drei Ausprägungen des Ökonomischen Prinzips.

Minimalprinzip

Maximalprinzip

Extremumprinzip

Beschreiben Sie das Minimalprinzip.

Das Minimalprinzip (Sparsamkeitsprinzip) gibt ein Ziel (Output) vor das mit so wenig wie möglich Mitteln (Input) erreicht werden soll.

Beschreiben Sie das Maximalprinzip.

Das Maximalprinzip gibt die Mittel (Input) vor und will den größtmöglichen Nutzen (Output) erreichen.

Beschreibebn Sie das Extremumprinzip.

Ein Optimales Ergebnis soll erreocht werden. Mit so wenig wie nötigem Input soll der bestmögliche Output erreicht werden.

Unterscheiden Sie die Bedarfsdeckung.

Individuelle Bedarfsdeckung

kollektive Bedarfsdeckung

Was ist die Individuelle Bedarfsdeckung?

der einzelne Marktteilnehmer (Konsument) entscheidet, je nach Kaufkraft, ob und welche Güter er nachfragt. Der Einzelne bezahlt selbst.

Was ist die kollektive Bedarfsdeckung?

der Bedarf einer Gruppe von Markteilnehmern wird von einer Organisation gedeckt. Die Finanzierung erfolgt über Steuern, Gebühren oder Umlagen.

Beschreiben Sie "Produktion".

Fertigung (rechtl: Herstellung) ist das Umwandeln von Ausgangsstoffen in lagerbare Wirtschaftsgüter.

Gilt auch als Leistungserstellung

Beschreiben Sie den Konsum.

Konsum ist Leistungsverwendung zur Bedarfsdeckung. Kauf und Verbrauch von Gütern.

Erläutern Sie Produktionsfaktoren.

Produktionsfaktoren sind materielle und immaterielle Mittel und Leistungen, die an der Bereitstellung von Gütern mitwirken.

Unterscheiden Sie Produktionsfaktoren.

Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren

betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren

Nennen Sie volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren.

Arbeit,

Kapital,

Boden,

Humanvermögen,

Energie,

Umwelt

Was sind Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren.

Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren sind zu unterscheiden in Elemantarfaktoren und dispositive Faktoren.

Erläutern Sie Elemantarfaktoren.

Ausführende Arbeit,

Werkstoffe (Rohstoffe, Hilfsmittel)

Betriebsmittel (Anlagen, Maschinen und immaterielle Betriebsmittel)

Erläutern Sie Dispositive Faktoren.

allgemein: Leitungsfaktoren, die die weiteren Faktoren anleiten.

- Leitung,

- Planung,

- Überwachung

- Repräsentation

Beschreiben Sie die Wirtschaftsordnung.

Die WIrtschaftsordnung ist die Gesamtheit aller Regelungen und Gegebenheiten, die in dem betreffendem Staat oder einem Markt für das wirtschaftliche Geschehen gelten.

Beschreiben Sie im Hinblick auf die Wirtschaftsordnung das "Individualprinzip".

Die einzelnen Wirtschaftssubjekte planen und bestimmen grundsätzlich ihr Handeln nach ihren Vorstellungen. Die Gesamtordnung und der Staat bilden sich aus der Summe der Einzelentscheidungen. Grundlegegender zusammenhang zwischen Angebot und Nachfrage.

Beschreiben Sie im Hinblick auf die Wirtschaftsordnung das "Kollektivprinzip".

Wesentliche wirtschaftliche Entscheidungen werden vom Staat getroffen. Das Individuum ist der Gesellschaft untergeordnet.

Was ist die freie Marktwirtschaft?

beruht auf Individualprinzip

- besteht aus überwiegend Privateigentum,

- der Staat ist ausschliesslich für den Schutz des Privat Eigentums und der persönlichen Freiheit zuständig "Nachtwächterstaat"

- es herrscht Vertragsfreiheit, Wettbewerbsfreiheit

- der Konsum und die Produktion ist frei von staatlicher Kontrolle

- die Preise bilden sich frei am Markt

Nennen Sie Nachteile der freien Marktwirtschaft.

- Keinerlei Schutzh der wirtschaftlich SSchwächeren,

- Tendenziell starke Vermögens- und Machtkonzentration,

- Keine wirkliche Freiheit für das Individuum ohne Kapital

- Starke abhängigkeit der Politik von Wirtschaft,

- oftmals ausbeutung der Umwelt,

- Instabilität des Systems als Folge der Ausbeutung der Menschen

Was ist eine Zentralverwaltungswirtschaft?

- überwiegend kein Privateigentum,

- Staat plant alle Wirtschaftlichen Aktivitäten,

- Eingeschränkte Vertragsfreiheit,

- kein Wettbewerb,

- Konsum und Produktion werden vom Staat kontrolliert,

- der Preis wird festgelegt

Nennen Sie Nachteile der Zentralverwaltungswirtschaft.

- kaum Berücksichtigung der Interessen einzelner,

- oft aufgeblähte und ineffiziente Verwaltung,

- Geringe Innvoationskraft, tendenziell Verschwendung,

- keine Konsumfreiheit

- Instabilität des Systems bei zu hoher Ineffiezienz und bei Unzufriedenheit der Konsumenten,

- kein tatsächlich wirksames Instrument der Wertbeurteilung wirtschaftlicher Güter

Definieren Sie die soziale Marktwirtschaft.

Auf Grundlage einer Marktwirtschaft sollen die Kräfte des Marktes, die eine Unfreiheit herbeiführen können, vom Staat kontrolliert werden. Der Staat hat hier die Aufgabe, sowohl die sozialen Rechte und Ansprüche zu schützen, wie auch Sorge zu tragen, dass der Wettbewerb im System bestehen bleibt und so das Entstehen oder den Missbrauch von zu grosser wirtschaftlicher Macht zu verhindern.

Étudier